|
|
Pflegestellen für Katzen gesucht! +++ Pflegestellen für Katzen gesucht! +++ Pflegestellen für Katzen gesucht! +++
WARNUNG! In letzter Zeit mehren sich wieder Vorfälle, die eindeutig nicht in den Verantwortungsbereich unseres Vereins fallen. Sollte Ihnen eine solche Situation widerfahren, lassen Sie sich bitte den Vereinsausweis (in Verbindung mit dem Personalausweis) zeigen und prüfen ihn auf seine Gültigkeit. Mit dem Namen der Person können wir klären, ob es sich wirklich um ein Mitglied unseres Vereins handelt.
Leider kam es auch früher vor, dass der Name unseres Vereins bzw. einzelner Vorstandsmitglieder missbraucht wurde, um eine Befugnis - welcher Art auch immer - vorzutäuschen, die man nicht hatte. In einem Fall sahen wir uns leider auch gezwungen, Strafanzeige zu stellen. Sollte Ihnen Unrecht im Namen unseres Vereins zugestoßen sein, bitten wir dies zu entschuldigen, aber wir haben leider kaum Einfluss darauf, ob man unseren guten Ruf missbraucht. Wir sind zur Aufklärung immer auf die Unterstützung der Bürger/innen angewiesen.
20.02.2012: Zum Thema "Kastration" erhielten wir folgende Zeilen der ehem. Stadträtin Sabine Paque
"Derzeit beobachten wir auf unserem Grundstück 3 streunende besitzerlose Katzen, die unbedingt kastriert werden müssen, soll das Problem nicht größer werden. Ich habe die Diskussion zu diesem Thema in der Presse verfolgt und stimme Ihrer Position aus eigener Erfahrung zu. Seit Jahren bin ich viel auf Hundespaziergängen unterwegs und beobachte entlang der Schrebergärten an der Schrote immer wieder wild lebende Katzen ohne Pflege + ohne ein Zuhause.
Da auf unserem Grundstück ein junger Hund lebt und eine anwachsende wilde Katzenpopulation deshalb nicht erwünscht ist, sollten die Katzen unbedingt behandelt werden. Evtl. wären wir auch bereit, die anfallenden Tierarztkosten zu übernehmen.
Ich danke für die freundliche + kompetente Beratung.
Sabine Paqué, 39108 Magdeburg
14.02.2012: Katzenjammer oder Notstand? Tierschützer entfachen Debatte um Kastrationspflicht
Unsere Einladung zum 3. Runden Tisch am 08.02.2012 in der Landeshauptstadt zur Forderung einer KatzenschutzVO wirbelte viel Staub auf. Die Not ist groß und der Wille der Verantwortlichen klein. Doch neu ist eine Zusammenarbeit der Magdeburger Tierschützer über Vereinsgrenzen hinweg, was durchweg positiv aufgenommen wird. Für eine Aufstellung werden uns derzeit aktuelle Zahlen zugearbeitet. Sowohl der Offene Kanal als auch die Volksstimme haben wohl das Problem erkannt, wie u. a. der heutige Artikel zeigt. Den Termin der TV-Ausstrahlung geben wir rechtzeitig bekannt.
"Hat Magdeburg ein wachsendes Problem mit freilaufenden herrenlosen Katzen? Tierschutzvereine meinen ja und fordern unter anderem eine generelle Kastrationspflicht für Streunerkatzen nach dem Beispiel von Paderborn. Die Forderung sorgt für heftige Diskussionen.
"Wir kommen finanziell und kräftemäßig an die Grenzen. Es kann nicht sein, dass die Stadt die Hauptlast bei der Kastration von Streunerkatzen auf die Tierschutzvereine ablädt und wir keinerlei Unterstützung bekommen. Deshalb fordern wir die Einführung der Kastrationspflicht für alle im Freien lebenden Katzen. Nur so lässt sich das Problem an den Wurzeln packen und sich eine unkontrollierte Vermehrung eindämmen." Erklärungsversuche eines unter Druck geratenen Tierschützers. Josef Fassl, Chef vom Magdeburger Bündnis für Tiere e.V., hat mit der Forderung nach einer generellen Kastrationspflicht für Streunerkatzen eine Diskussion entfacht, bei der ihm und den verbündeten Vereinen heftiger Gegenwind ins Gesicht bläst. Zumal die Tierschützer der Verwaltung und den Stadträten Desinteresse und Untätigkeit vorwerfen. So heißt es auf der Internetseite vom Bündnis für Tiere u. a.: "Weder mehrere Diskussionsangebote im Rahmen eines Runden Tisches, eine gemeinsame Erklärung der drei Vereine ... noch die direkten Einladungen zu Gesprächsrunden an die Ratsfraktionen und Vertreter des Veterinäramtes konnten bislang Stadträte und Verwaltung zum Handeln bewegen - und das Problem wird weiter vor sich hergeschoben, weil es angeblich keines gibt ..." Inzwischen blieben Vereinsmitstreiter teilweise privat auf den Kosten für Katzenkastrationen sitzen, berichtet Fassl. "Wir werden der Stadt in einigen Tagen die Rechnung präsentieren, was uns das alles kostet. Wir fühlen uns von den Verantwortlichen im Stich gelassen", schimpft er. Der Tierschutzverein e.V. 1893 stärkt dem Bündnis für Tiere demonstrativ den Rücken und unterstützt das Anliegen "voll und ganz", wie Vereinschefin Gudrun Müller gestern der Volksstimme erklärte.
Zusätzlichen Zündstoff bekommt die Debatte, weil nicht nur die Kastrationspflicht gefordert wird. Ähnlich wie bei der in Paderborn und anderen Städten bereits existierenden Katzenschutzverordnung müsse es auch hier eine Kennzeichnungspflicht für die Freiläufer, etwa per Chip oder Tätowierung, geben, so Vereinschef Josef Fassl. "Wenn jemand eine Katze aussetzt, haben wir so die Chance, herauszufinden, wer das war", sagt er. Es gebe Schwerpunkte im Stadtgebiet, in größeren Wohngebieten, z. B. an der Astonstraße, wo regelmäßig "schubweise" herrenlose Katzen auftauchten und zu verwahrlosen drohten. "Um den Schutz dieser Tiere geht es uns und nicht um einzelne Katzen, die ihr Zuhause in der Eigenheimsiedlung haben und mal draußen sind", so Fassl.
Dennoch: Die Forderung der Kastrations- und Kennzeichnungspflicht bezieht prinzipiell alle freilaufenden Katzen (bis auf den Bereich Zucht) ein. Das setzt freilich eine funktionierende Registrierung dieser Tiere voraus. Die Kosten müssten die Halter tragen, so weit sie zu ermitteln sind. Eine Riesenaufgabe und viel Verwaltungsaufwand, der aus Sicht der Kritiker nicht gerechtfertigt ist. "Wir haben in Magdeburg überhaupt kein drängendes Katzenproblem", sagt zum Beispiel der Tierarzt und Stadtrat Dr. Klaus Kutschmann. Er empfiehlt zwar Katzenbesitzern, ihre Tiere kastrieren zu lassen - von einer Pflicht zur Kastration und insbesondere einer Kennzeichnungspflicht hält Kutschmann allerdings nichts. Auch dank der Arbeit der Tierschutzvereine sei man bei der "Katzenfrage" in Magdeburg eher in einer komfortablen Lage.
Also alles nur Katzenjammer einiger übereifriger Tierschützer? Auch der Leiter des Gesundheits- und Veterinäramtes, Dr. Eike Hennig, sieht keine Not mit herrenlosen Samtpfoten. "Von einer Katzenplage oder auch nur steigenden Zahl wild lebender Katzen können wir in der Stadt nicht sprechen." Das Tierheim sei keineswegs überfüllt, "selbst in der warmen Jahreszeit nicht, wenn die Zahl der herrenlosen Katzen naturgemäß ansteigt." Aus Tierschutzkreisen hieß es hingegen, das Tierheim habe in der Vergangenheit sehr wohl schon die Aufnahme von Fundtieren wegen Überfüllung abgelehnt. Die Aussagen bleiben widersprüchlich.
Laut Amtsleiter Hennig sind die jährlichen Aufnahme- und Kastrationszahlen im Tierheim stabil. Die Stadt zahle dort für die Kastrationen. Bei den Zahlen gebe es "keine Bewegung nach oben zu beobachten", hält er fest. Ähnlich sei es bei der Tierrettung. Auch dort würden nicht häufiger als sonst kranke oder verwahrloste Katzen aufgenommen. "Aus dem Tierschutzbeirat der Stadt, in dem ja auch die Vereine vertreten sind, kam ebenfalls kein Warnsignal", so der Amtsleiter. Für ihn alles Indizien dafür, dass es kein besonderes Problem mit den Streunerkatzen gibt, wenngleich auch Dr. Hennig zur Kastration von freilaufenden Katzen rät, um die Population langfristig im Griff zu behalten. Jedoch ohne Zwang. "Das gemeinsame Engagement von Vereinen, der Stadt und Privatbürgern funktioniert momentan sehr gut", findet er.
Das soll auch so bleiben, meint dazu FDP-Stadträtin Carola Schumann. Sie ärgert sich über den Frontalangriff der Tierschützer und verwahrt sich gegen den Vorwurf der Untätigkeit. "Sollte es in unserer Stadt ein wirkliches Problem mit der Katzenpopulation geben", sei man sehr wohl bereit, gemeinsam nach Lösungen zu suchen. "Doch dazu müssen zuerst Fakten vorgelegt werden, die die Notwendigkeit eines städtischen Handelns belegen", fordert Carola Schumann wiederum die Tierschützer heraus."
Quelle: Volksstimme vom 14.02.2012, Autorin Jana Wiehe
08.02.2012: Runder Tisch zu aktuellen Tierschutzproblemen
Alle Bemühungen, endlich auch in Magdeburg Verständnis für die Erforderlichkeit der Einführung einer Kastrationspflicht für Katzen, wie sie zunehmend in deutschen Städten umgesetzt wird, zu wecken, scheiterten bislang an Desinteresse bzw. Unverständnis seitens der Verantwortlichen. Weiterhin verlässt man sich auf die Arbeit der Tierschutzvereine und ist nicht bereit, den Missstand vor dem Eintreten der unkontrollierten Vermehrung zu beheben.
Ein gemeinsames Handeln des Magdeburger Tierschutzvereins e. V., des Gnadenhofs Katzeninsel und unseres Vereins in Kooperation mit der Partei Mensch Umwelt Tierschutz konnte erreicht werden, aber weder mehrere Diskussionsangebote im Rahmen eines Runden Tisches, eine gemeinsame Erklärung der drei Vereine, eine umfassende Berichterstattung in der Volksstimme noch die direkten Einladungen zu Gesprächsrunden an die Ratsfraktionen und Vertreter des Veterinäramtes konnten bislang Stadträte und Verwaltung zum Handeln bewegen – und das Problem wird weiter vor sich hergeschoben, weil es angeblich keines gibt…
Eine umfassende Bestandsanalyse zu diesem und anderen aktuellen Tierschutzproblemen in der Stadt findet am Mittwoch, dem 08.02.2012, mit Vertretern der drei Vereine und der Partei Mensch Umwelt Tierschutz statt. Interessierte Bürger/innen sind herzlich eingeladen, sich ab 18 Uhr im Brauhaus, Lübecker Straße 127, sich zu informieren bzw. an der Diskussion zu beteiligen.
31.01.2012: Kater angeschossen!
Vor etwa zwei Wochen wurde der zweijährige kastrierte Kater Moritz in Dahlenwarsleben im Bereich zwischen der Mittag- und der Mühlenstraße zwei Mal angeschossen. Nach der ambulanten Entfernung des ersten Geschosses in der Tierklinik Magdeburg wurde ein zweites Geschoss ertastet und mit einer Röntgenaufnahme bestätigt. Es wurde angeraten, dieses zweite Geschoss operativ zu entfernen, was am 27.01.2012 erfolgreich erfolgte. Es hatte sich zwischenzeitlich schon ein Entzündungsherd gebildet.
Diese grausame Tat muss unbedingt geahndet werden! Tierquälerei ist nach dem Tierschutzgesetz eine Straftat und kann mit einer Geldstrafe bzw. einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden.
Wer sachdienliche Hinweise zu dem oder den Täter/n hat, meldet sich bitte im Büro unseres Vereins in der Haeckelstraße 10 oder per Telefon unter der 0391 5556807 bzw. per Mail, sh. Kontakt, oder bei Klaus Lorenz, 39326 Dahlenwarsleben, Tel. 039202 59478, klaus_lorenz1942(at)yahoo.de
29.01.2012: Unterstützung in Havelberg
Fotos folgen...
Bis zu einer Neuauflage des Tierschutzzentrums in zentralerer Lage Magdeburgs findet ein Teil der Einrichtung eine sinnvolle Weiterverwendung in Havelberg. Herr Holger Schulz richtet dort eine Anlaufstelle für Tierschützer ein und übernimmt einen Teil des Konzepts. Daher waren wir auch gern bereit, Starthilfe mit Materialien, Möbeln und Eingangsschildern zu leisten.
08.12.2011: Zum Vst.-Artikel "Trödelmarkt für Tierfreunde" vom 07.12.2011 bat uns...
... unser Mitglied Josef Weidenhaupt um Abdruck seiner folgenden Stellungnahme:
"Sehr geehrte Damen und Herren, aufgrund der Aussage der Frau Zedler, sie sammele Geld für die „erste Hundetoilette in Olvenstedt“, möchte ich hinweisen, daß der Verein Bündnis für Tiere, dem ich seit über 10 Jahren angehöre, durch viele Sponsoren 70 Hundetonnen im Wert von über 10.000,- € für mehr Sauberkeit in der Stadt aufstellen konnte. Dank der Wohnungsgenossenschaft „Otto-von-Guericke“ auch 3 im Stadtteil Olvenstedt.
Ich bitte Sie um Richtigstellung, denn ich bin der Meinung, Frau Zedler sollte bei eigenem und sicher lobenswertem Engagement nicht die Leistungen eines anerkannten Tierschutzvereins unterschlagen.
Mit freundlichem Gruß
Josef Weidenhaupt 39124 Magdeburg"
Anm.: Diesen Zeilen können wir uns nur anschließen. Sicher - es gibt kein "Monopol" auf die Spendensammlung für Hundetonnen, aber es hat doch einen schlechten Beigeschmack, wenn sich die benannte Dame mehrfach in unserem Vereinsbüro nach dem Prozedere erkundigt und dann im Alleingang handelt und noch dazu unser Engagement in Olvenstedt unter den Tisch fallen lässt...
08.12.2011: Tierquäler gesucht - Halter hat Belohnung ausgesetzt!
Die Volksstimme berichtet heute über einen Tierquäler, der in Magdeburg auf Katzen schießt. Um seine niederen Instinkte auszuleben fügt er Tieren Schmerzen zu, die im Fall von "Paula" - sh. Artikel unten - zum Tod durch Einschläfern führten, um ihr weiteres Leid zu ersparen. Hier zeigt sich wieder einmal die Kehrseite der Menschlichkeit - die Fähigkeit, Regeln und Gefühle aus Grausamkeit, Rohheit, ja - Sadismus - beiseite zu schieben. Ähnlich werden wohl Jäger auf ihren Hochsitzen empfinden, wenn sie Herr über Leben und Tod sind...
"Es gibt Menschen, bei denen ... ihre Entwicklung eine bestimmte Struktur entstehen lassen hat. Diese Menschen durchlaufen einen Prozess, in dem sie anfangs Verbrechen oder Vorstufen dazu ausprobieren.", so der Wiener Kriminalpsychologe Thomas Müller. Wie viele Mörder von Menschen haben wohl als solche "Vorstufe" zu ihrer Tat zuvor tierisches Leben ausgelöscht? Wer das Leben von Tieren nicht achtet, hat auch keine Achtung vor menschlichem Leben! Dies sollte bei der Festsetzung des Strafmaßes berücksichtigt werden. Hoffen wir, dass der Täter bald gefasst und vor Gericht gestellt wird. Dem Prozess sollten viele Tierfreunde beiwohnen.
Hier der Volksstimme-Artikel: "Unbekannter schießt auf Katze, Tierärztin muss gelähmte "Paula" einschläfern"
"Nach einem Schuss auf eine Katze im Westernplan, offenbar aus einer Luftdruckwaffe, ermittelt die Polizei. Das Tier musste wegen der Verletzung eingeschläfert werden. Bereits im Sommer gab es einen ähnlichen Fall von Tierquälerei.
Ute und Andreas Schimke sind fassungslos. "Wie kann ein Mensch nur so grausam sein", meint Andreas Schimke. Er hält ein Bild von seiner "Paula" in der Hand - eine silbergrau gefleckte Katze. Sie musste eingeschläfert werden, um ihr die Qual einer dauerhaften Lähmung der Hinterläufe zu ersparen. Der Auslöser: Ein Diabolo-Projektil eines unbekannten Schützen blieb in der Wirbelsäule stecken. Die Polizei hat inzwischen die Ermittlungen aufgenommen. "Paula war ein Freigänger, kam aber immer mittags und abends nach Hause in unsere Wohnung", erzählt Andreas Schimke. Doch am vergangenen zweiten Advent war es anders. Paula kam nicht zurück. Zunächst dachten sich die Schimkes nichts dabei, denn für eine Nacht könne die Katze mal wegbleiben. "Das ist manchmal so", meint der Magdeburger. Doch auch am Montag blieb die Katze weg. Andreas Schimke begann sich Sorgen zu machen, ging durch das Wohngebiet, sprach Anwohner an und suchte die Katze. Er fand sie aber nicht. Erst am Dienstag vernahm er ein leises Miauen aus Richtung der Tanne des Hausgartens. "Ich habe sofort ,Paula' gerufen, doch sie kam nicht. Da wusste ich, da ist was passiert", erzählt er weiter. Er entdeckt die kleine Verletzung am Rücken und stellt fest, dass die Katze an den Hinterläufen gelähmt ist. Sie hat sich offensichtlich nur noch mit den Vorderpfoten zurück zum Hausgarten geschleppt. Andreas Schimke nahm seine Paula auf den Arm und brachte sie zur Tierklinik, die sich zufällig auf der anderen Straßenseite befindet. Die Ärztin untersucht das Tier per Ultraschall und findet das Projektil. Sie entdeckt auch die Verletzungen am Rückenmark, die für die Lähmung verantwortlich sind. "Um ihr weiteres Leid zu ersparen, empfahl die Tierärztin, Paula einzuschläfern. Da habe ich nur meine Rechnung bezahlt, geweint und bin nach Hause gegangen", erzählt Schimke. Er wolle, dass die Täter gefasst werden, erstattete Anzeige und setzt 100 Euro Belohnung für denjenigen aus, der den entscheidenden Hinweis zur Ergreifung des Täters gibt.
Fest steht bisher: Die Tatwaffe ist vermutlich ein Luftgewehr, mit dem aus einer Anhöhe - möglicherweise ab der zweiten oder dritten Etage eines Hauses - geschossen wurde. Das zeigt der Einschusswinkel. Für die Polizei ist es in diesem Jahr nicht der erste Fall. Polizeisprecher Bernhard Wessner: "In Fermersleben gab es im Juli dieses Jahres schon einmal Schüsse auf eine Katze. Die beiden Fälle hängen aber vermutlich nicht miteinander zusammen." Insgesamt nahm die Polizei in diesem Jahr 39 Anzeigen wegen Verstößen gegen das Tierschutzgesetz auf.
Josef Fassl, Vorsitzender des Vereins Bündnis für Tiere: "Das Problem ist, dass die Dunkelziffer sehr viel höher ist. Viele Menschen zeigen solche Straftaten leider nicht an, weil sie glauben, dass die Täter sowieso ungeschoren davon- kommen würden." Dem ist aber nicht so. Tierquälern droht nach Paragraf 17 Tierschutzgesetz eine Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren."
Quelle: Volksstimme Magdeburg vom 08.12.2011, Autor: Matthias Fricke
04.12.2011: Weihnachtsfeier
Auch in diesem Jahr haben wir Mitglieder, Patenfamilien und Unterstützer/innen zur traditionellen Weihnachtsfeier - dieses Mal am 04.12.2011 - eingeladen, um gemeinsam auf die vergangenen Monate zurückzublicken und uns für die erteilte Hilfe zu bedanken. Bei Kaffee und Kuchen ließen wir das Jahr Revue passieren und genossen ein paar ruhige Stunden unter Gleichgesinnten.
29.11.2011: Wilma Radtke vom Bündnis für Tiere e. V. als verdienstvolle Einwohnerin Magdeburgs geehrt
Foto: www.magdeburg.de, Wilma Radtke mit roter Jacke
"Mit dem traditionellen Empfang für verdienstvolle Einwohnerinnen und Einwohner hat Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper am 29. November im Alten Rathaus das ehrenamtliche Engagement von insgesamt 58 Magdeburgerinnen und Magdeburgern gewürdigt. Gleichzeitig dankte er ihnen für ihre herausragende Einsatzbereitschaft zum Wohle
des Gemeinwesens unserer Stadt. die sich im zurückliegenden Jahr oder bereits seit vielen Jahren in besonderer Weise um ihre Stadt verdient gemacht
haben. Seit 1991 wurden durch das
Stadtoberhaupt über 1.000 Ehrenamtliche für ihr Engagement geehrt. der Magdeburgerinnen und Magdeburger“, so Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper in seiner Würdigung für die engagierten Ehrenamtlichen. „Daher liegt mir diese traditionelle Würdigung auch persönlich sehr am Herzen.“ Neben den Geehrten dankte das Stadtoberhaupt ausdrücklich auch jenen ehrenamtlich Engagierten, die an diesem Abend keine Auszeichnung erhielten: „Seien Sie versichert, dass Ihr Engagement nicht im Verborgenen bleibt,
sondern von vielen Menschen
geschätzt und dankbar angenommen wird.“ Rechtextremismus, Gewalt und Fremdenfeindlichkeit, Organisatoren von Kultur-, Bildungs- und Freizeitveranstaltungen, Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr, Mitglieder unterschiedlicher Selbsthilfegruppen, Aktive zur Erforschung, Dokumentation und Verbreitung unserer Stadtgeschichte sowie Menschen, die sich in der Gemeinwesenarbeit, der Kinder- und Jugendarbeit, der Seniorenbetreuung oder für kranke und sozial Benachteiligte engagieren. Die Palette der Geehrten spiegelt dabei die große Spannbreite des ehrenamtlichen Engagements in der Landeshauptstadt Magdeburg wider..."
Quelle: http://www.magdeburg.de/index.phtml?sNavID=1.100&&mNavID=1.100&object=tx%7C698.8370.1
10.11.2011: Umstrukturierung der Aufgabenbereiche
Die Betreuung unserer Patenfamilien wird seit 01.11.2011 von Mitgliedern in verschiedenen Stadtteilen übernommen. Die anderen Bereiche des TSZ (wie die Organisation von Schulbesuchen, Vorträgen etc.) werden vom Vereinsbüro koordiniert. Die so eingesparten Kosten können wir ab sofort für eine bessere Futterversorgung verwenden. So benötigt z. B. unser Paten-Kater Ingo Spezialfutter, das wir nun unabhängig von eingegangenen Futterspenden zukaufen können.
Für Fragen und weitere Infos wenden Sie sich bitte an unser Vereinsbüro.
12.10.2011: "Runder Tisch" zur Katzenschutzverordnung - Teil 2
Wenig Interesse an den Sorgen der Tierschützer zeigen die Magdeburger Stadträte. Obwohl die Volksstimme am 13.09.2011 auf der Hauptseite des Magdeburger Lokalteils auf die Probleme aufmerksam machten und es selbst die kleinsten Fraktionen im Rathaus auf fünf, sechs Stadträte bringen, nahmen am Runden Tisch nur drei Vertreter - Lothar Tietge (Partei Mensch Umwelt Tierschutz), Dr. Kutschmann (BfM) und ein Mitglied der Grünen - teil. Soweit das Interesse am Tierschutz in Magdeburg...
25.09.2011: Mitgliederversammlung
Die diesjährige Jahresversammlung incl. einer lebhaften Diskussion mit unseren Mitgliedern und Gästen fand am 25.09.2011 im Offenen Treff, Am Vorhorn 2, statt.
13.09.2011: Tierschutzvereine fordern Pflicht zur Kastration von freilebenden Katzen
Die drei Magdeburger Tierschutzvereine Bündnis für Tiere, Magdeburger Tierschutzverein und Gnadenhof "Katzeninsel" fordern in einer gemeinsamen Erklärung eine Kennzeichnungs- und Kastrationspflicht für alle Katzen, die nicht ausschließlich in Wohnungen gehalten werden. Die Vereine wollen die Stadträte aufklären, um dann einen Antrag auf Änderung der Gefahrenabwehrverordnung einzubringen.
In einer gemeinsamen Erklärung fordern die drei Magdeburger Tierschutzvereine eine Änderung der Gefahren- abwehrverordnung der Stadt Magdeburg dahingehend, dass künftig Freigänger-Katzen (die nicht ausschließlich im Wohnraum gehalten werden) kastriert und ähnlich wie bei den Hunden gekennzeichnet werden müssen. Lothar Tietge von der Fraktion SPD-Tierschutz-future erklärt: "Wir wollen uns mit dem Thema in der Diskussion beschäftigen und später mit anderen Fraktionen einen Antrag zur Änderung der Gefahrenabwehrverordnung einbringen."
Dabei gehe es in erster Linie um das Wohl der Katzen und nicht darum, die Besitzer zu drangsalieren. Viele der Freigänger würden verwildern, sich vermehren und am Ende verhungern oder im Straßenverkehr ums Leben kommen. "Bisher haben sich die Tierschutzvereine darum gekümmert und versucht, die Vermehrung der freilaufenden Katzen durch Kastration mit Hilfe von Spendengeldern einzudämmen. Allerdings kann es so nicht weitergehen. Wir müssen das Übel endlich bei der Wurzel anpacken", erklärte gestern Josef Fassl gegenüber der Volksstimme. Es müsse eine Kennzeichnungspflicht geben, damit die Katzen dem Eigentümer zugeordnet werden können. Gleichzeitig sollten die Tiere natürlich vor dem ersten Freigang kastriert sein, so Fassl.
Die Kosten für eine Kastration betragen rund 78 Euro. Zurzeit müssen dies die Tierschutzvereine aufbringen und die Katzen dafür mühsam eingefangen werden. Würde es die Arbeit der Tierschutzvereine und die Kastrationen nicht geben, hätte die Stadt ein ernstes Katzen-Problem. Allein aus einem Katzenpaar können bei ungehinderter Vermehrung nach zwei Jahren fünf Katzen 20 Babys, nach drei Jahren 25 Katzen 100 Babys und im vierten Jahr die 125 Katzen rund 500 Babys bekommen, was insgesamt 625 Katzen ausmacht. "Das ist in Magdeburg ein großes Problem und die Stadt verlässt sich dabei zu sehr auf die ehrenamtlichen Helfer", erklärt der Vorsitzende des Bündnisses für Tiere.
Dabei hätten es andere Städte und Gemeinden bereits vorgemacht und die Kennzeichnungs- und Kastrationspflicht in die Gefahrenabwehrverordnung mit aufgenommen. Dies werde in Paderborn seit 2008, in Delmenhorst, Salzgitter, Bad Dürrenberg, Hildesheim, Verden, Jülich und Arnsberg seit dem vergangenen Jahr so gehandhabt. Weitere Städte folgten dem Vorbild in diesem Jahr.
Die Tierschutzvereine haben auch schon konkrete Vorstellungen: So soll jeder Katzenbesitzer seinen Freigänger kastrieren und mit einem Chip durch den Tierarzt (rund 30 Euro) kennzeichnen lassen. Die Chipnummer soll an die zentrale Registration "Tasso" geschickt werden. Wird ein Tier gefunden, kann es anhand der Chipnummer dem Besitzer zugeordnet werden.
Ordnungsbeigeordneter Holger Platz zeigte sich offen für eine Diskussion: "Die muss dann natürlich aber auch bis zum Ende einschließlich der Sanktionen geführt werden." Ansonsten sei ohnehin eine Novellierung der Gefahrenabwehrverordnung im Herbst dieses Jahres geplant
Quelle: Volksstimme Magdeburg vom 13.09.2011 http://www.volksstimme.de/nachrichten/magdeburg/?em_cnt=436656&em_loc=8
08.09.2011: Tierschutzvereine schlagen Alarm - Katzenschutzverordnung gefordert!
Unser Mitglied Lothar Tietge bemüht sich derzeit als Abgeordneter, im Stadtrat und in der Verwaltung das Verständnis für die Erforderlichkeit der Einführung einer Kastrationspflicht für Katzen, wie sie zunehmend in deutschen Städten umgesetzt wird, zu wecken. Bislang ohne Erfolg. Man verlässt sich auf die Arbeit der Tierschutzvereine und ist nicht bereit, den Missstand vor dem Eintreten zu beheben.
Um das Problem in den Griff zu bekommen, halten wir ein gemeinsames Handeln für geboten. So trafen sich am 08.09.2011 erstmals Vertreter/innen der drei Magdeburger Tierschutzvereine, die sich vor allem um Versorgung und tierärztliche Behandlung von Katzen kümmern, mit Mitgliedern der Partei Mensch Umwelt Tierschutz, um im Rahmen eines „Runden Tisches“ zu besprechen, wie eine Katzenschutzverordnung in der Stadt umzusetzen ist. Beteiligt waren:
Ergebnis dieses Treffens ist eine gemeinsame Erklärung, um Stadträte und Verwaltung zum Handeln zu bewegen. Um unser berechtigte Ansinnen voran zu bringen, werden sich die Unterzeichnenden am 12.10.2011 um 18 Uhr erneut treffen und laden hierzu ausdrücklich Stadträte und Mitarbeiter der Verwaltung ein, um zusammen eine sinnvolle Lösung zu erarbeiten.
Unsere gemeinsame Erklärung finden Sie hier: http://www.tierschutzpartei-sachsen-anhalt.de/KVomagdeburg.htm
10.08.2011: Tödliche Gefahr - Fallenjagd in Deutschland
TV-Tipp:
Mittwoch, 10. August 2011, 23.25 Uhr im ZDF auf einmal laut auf - sein Kopf steckt in einer Bärenfalle. Der Hund überlebt schwer verletzt. Für die Kinder der Familie wird das Erlebnis zum Trauma. Den Anblick des gequälten Tieres und sein Wimmern werden sie nie vergessen, erzählen sie."
27.07.2011: Regenbecken wurde tödliche Falle für acht Rehe, Dachs und Füchse
Tierdramen an der Leichtathletikanlage in der MDCC-Arena. Mehrere der auf dem Gelände lebenden Rehe sind im dortigen Regenauffangbecken ertrunken. Nachdem sich das Bündnis für Tiere eingeschaltet hatte, wurde ein Zaun gezogen. Er wurde dieser Tage fertig. Jetzt drohe den auf dem Gelände mutmaßlich eingeschlossenen Tieren das Verdursten, warnen Tierschützer. Erst vor einigen Wochen habe man ein totes Rehkitz aus dem Wasser bergen müssen, berichtet Heidrun Kretschmer vom Magdeburger Bündnis für Tiere. Insgesamt mehr als ein halbes Dutzend der auf dem eingezäunten Gelände lebenden scheuen Wildtiere sei in das Regenbecken hineingerutscht. Die Tiere haben es offenbar nach dem Trinken die steile und nur mit Planen ausgestattete untere Böschung nicht hinaufgeschafft. Nach erschöpfenden Versuchen starben sie einen qualvollen Tod im Becken. Heidrun Kretschmer weiß auch von einem toten Fuchs, einem Marder und anderen Tieren, die leblos im Wasser schwammen. Insgesamt wurden ca. 15 ertrunkene Tiere gemeldet. Darunter sollen sich 8 Rehe, mehrere Füchse, ein Dachs, ein Marder befunden haben.
Diese Gefahr ist abgewendet. Ein Zaun wurde um die tödliche Falle gezogen. Trotzdem schlagen Heidrun Kretschmer und mit ihr Stadtrat Lothar Tietge vom Bündnis für Tiere weiterhin Alarm. Denn jetzt drohe, so sagen sie, den Rehen im mehrere Hektar großen Gelände eine andere tödliche Gefahr - die des Verdurstens. Die engagierte Tierschützerin hatte vor einigen Monaten sowohl das Gesundheits- und Veterinäramt als auch das für das Gelände zuständige Schul- und Sportamt über die Vorfälle am Regenauffangbecken informiert und Hilfe eingefordert. Wenn auch nach langer Zeit sei etwas geschehen, und das sei im Grunde auch erfreulich, sagt Heidrun Kretschmer. Aber: Obwohl sie andere, womöglich kostensparende Lösungen wie das Auslegen von Matten vorgeschlagen hatte, habe das Schul- und Verwaltungsamt eben diesen Zaun um das Becken gesetzt. 2,80 Meter hoch, ist er unüberwindbar für Rehe. Seit Montag voriger Woche steht er. Und seitdem drücken sich die Rehe an dem die Wasserstelle umgebenden Zaun die Nasen platt. Wie Kinder an der weihnachtlich geschmückten Schaufensterscheibe. Einen Ausweg aus dem Gelände haben sie nicht, eine andere Tränke auch nicht. Das riesige Areal war nach 2006 komplett eingezäunt worden, um die Anlagen vor zunehmendem Vandalismus zu schützen. Die in dem großzügigen Bewuchs lebenden Wildtiere wurden praktisch mit eingesperrt. Sie konnten weder rein noch raus. Auch Versuche, die Jägerschaft um Hilfe zu bitten, scheiterten.
Allerdings machten die Rehe aus der Not eine Tugend, glauben Mitarbeiter des Geländes. Die Tiere ließen sich dort nieder und gründeten auf dem unfreiwilligen Wohnsitz sogar Familien. Als traurigen Beweis dafür nimmt Heidrun Kretschmer die Tatsache, dass vor sechs Wochen ein totes Kitz aus dem Wasser gezogen wurde. Zum alltäglichen Bild jedenfalls gehören morgens äsende Rehe.
Das Gesundheits- und Veterinäramt bestätigte sowohl die Population als auch grundsätzlich die tierischen Todesfälle. Man habe sich nach Hinweisen der Sache natürlich angenommen, sagt Amtsleiter Dr. Eike Hennig auf Nachfrage. Jetzt aber sei die Falle beseitigt. Laut Frau Richter, stellvertretende Fachgebietsleiterin im Sportamt, wurden mehrere Varianten untersucht. "Aber wir haben uns für einen Zaun als wirksamste und kostengünstigste Maßnahme entschieden", erklärt sie gegenüber der Volksstimme. Allerdings hätte der Zaun ohnehin gebaut werden müssen, das sei Vorschrift. Auch Menschen hätten zu Schaden kommen können. Heidrun Kretschmer macht sich keine Illusionen: Das und nicht die Rehe sei wohl der Hauptgrund für den Zaun gewesen.
Die Folgen für die Tiere: Eine Wasserstelle gibt es nicht mehr. Beide Ämter jedoch sind der Ansicht, dass die Tiere freien Zu- und Abgang vom Gelände haben. So soll es eine Untergrabung an der alten Mauer geben, die an den Friedhof grenzt. Das Sportamt hat Fotografien. Dort kämen die Tiere durch, wird eingeschätzt.
Sowohl Heidrun Kretschmer, Lothar Tietge und Mitarbeiter der Sportanlage sind anderer Meinung. Füchse können die Stellen zwar passieren, Rehe auf keinen Fall. Jetzt ist guter Rat teuer: Beide Zäune werden mit Sicherheit nicht wieder abgerissen. Das Bündnis für Tiere fordert aber, dass wenigstens eine oder mehrere Tränken aufgestellt werden. Das sei man den Tieren schuldig, die unfreiwillig in die missliche Lage geraten seien, sagt Heidrun Kretschmer. Ines Richter: "Wir werden das unter Beobachtung halten, werden weiter prüfen." Ob eine Umsiedlung der Tiere möglich ist, spielte bislang in den Überlegungen offenbar noch keine ernsthafte Rolle.
Quelle: Volksstimme vom 27.07.2011, Bericht von Karl-Heinz Kaiser http://www.volksstimme.de/_em_cms/globals/print.php?em_ssc=LCwsLA==&em_cnt=390327&em_loc=8&em_ref=/nachrichten/magdeburg/&em_ivw=N-MD
07.07.2011: Mal was Süßes
In der Familie unseres Vorstandsmitglieds Steffanie Koch hat ein Holländischer Zwerghahn Unterschlupf gefunden. Auf dem Bild aus dem Mai 2011 ist der Familienzuwachs gerade mal 18 g "schwer" ;-).
18.06.2011: Hundewanderung des EAHV
Dieses Mal soll es am 18.06.2011 durch die schöne Elbauenlandschaft westlich des Flusses gehen. Treffpunkt ist um 10 Uhr auf dem Parkplatz am Bootshaus Delphin. Für Unkundige: Nach der Zufahrt zum TH Schönebeck kommt eine Dammauffahrt zum Schiffshotel. Dort einbiegen und bis zum Ende fahren - und man ist da!
Mitglieder und Freunde unseres Vereins sind auch dieses Mal von den Schönebeckern herzlich eingeladen. Verantwortlich ist die stv. Vorsitzende des EAHV, Birgit Kraft.
04.05.2011: Tierschutz-Stammtisch
Ab 18.30 Uhr treffen wir uns wieder im Brauhaus, Lübecker Straße geg. Neustädter Friedhof. Interessierte Bürger/innen sind herzlich eingeladen, um mit uns zu aktuellen Themen zu diskutieren.
16.04. und 23.04.2011: Die nächsten Hundewanderungen
Hier die neuesten Termine für Hundewanderungen des EAHV Schönebeck mit der ausdrücklichen Bitte, möglichst viele Magdeburger Hundepfoten begrüßen zu dürfen:
- Samstag, 16.04.2011, Treffpunkt um 10.00 Uhr auf dem Parkplatz Reha-Klinik Schönebeck-Salzelmen. Wanderung bis zum Bierer Berg, dort Pause, dann zurück. Ansprechpartner: Peter M. Simon
- Ostersamstag, Treffpunkt 09.30 Uhr in Barby auf dem Hundesportplatz (Richtung Fähre), Gassirunde mit Hindernissen, dann Picknick bis Mittag, im Anschluss - wer will - noch mit Osterfeuer. Ansprechpartnerin: Birgit Kraft
08.-10.04.2011: Messe Tierwelt
Foto links: Frau Gerken ("Ein Hund macht Schule") mit ihrer Tochter an unserem Stand Foto Mitte: Fayden, Hündin von Steffi aus Schermen Foto rechts: Bettina Fassl und Wilma Radtke als Standbetreuerinnen
Foto links: Gottesdienst für Mensch und Tier in Messehalle 2 mit Domprediger Giselher Quast Foto rechts: Lothar Tietge, Mirjam Karl-Sy, Bettina Fassl und Peter Barczik im Gespräch
alle Fotos: Josef Fassl, Magdeburg
Auch in diesem Jahr waren wir wieder mit einem gemeinsamen Stand mit AKUT - Aktion Kirche und Tiere e. V. - bei der Messe "Tierwelt" im Elbauenpark vertreten. Vom 08.-10.04.2011 konnten wir nun schon zum dritten Mal informieren, alte Kontakte auffrischen und neue hinzufügen.
Wir haben u. a. einen interessanten Kontakt nach Zerbst herstellen können, um eventuell auch dort das Aufstellen von Hundetonnen mittels Sponsoring etablieren zu können.
Frau Anja Gerken war am Freitag mit unserer Schulhündin, der Bordercollie-Dame Maja, in einem separaten Raum im Einsatz, um Schulklassen den Umgang mit Hunden näher zu bringen.
Weiterhin positiv war das Interesse an der Übernahme von Pflegestellen, wobei sich natürlich immer erst im Nachhinein herausstellt, ob es sich um eine Momententscheidung handelte oder sich hier wirklich Hilfe für unseren Verein entwickelt. Wir werden sehen...
Erstaunlicherweise bestand in diesem Jahr - anders als noch 2010 - das größte Informationsbedürfnis in Sachen Ernährung, wobei uns die ausführlichen Materialien des Partnervereins unseres Tierschutzzentrums, dem VEBU Deutschland (Vegetarierbund) sehr behilflich bei der Argumentation waren. Auf diesem Weg konnten wir auch zwei neue Teilnehmer für die vegetarische Tafelrunde gewinnen. Da sich das Interesse in diesem Jahr nicht nur auf junge Menschen begrenzte, sondern nun auch Senior/innen an eine (teilweise) Umstellung denken und sich zumindest vom Kauf von Massentierhaltungsprodukten entfernen, sehen wir dies als Zeichen dafür, dass sich die Tierquälerindustrie vielleicht einen Lebensmittelskandal zuviel geleistet hat.
Am 10.04.2011 fand um 15 Uhr auch wieder der gemeinsame Gottesdienst für Mensch und Tier statt, für den wir erneut unseren Magdeburger Domprediger Giselher gewinnen konnten und der seine Mitwirkung auch für 2012 schon angedeutet hat!
Wir erfreuten uns über ein Wiedersehen mit Schönebecker und Haldensleber Tierfreunden und hoffen auf ein ebenso gutes Gelingen im nächsten Jahr.
18.03.2011: "Aus Freude zwei Schafe geschlachtet"
Mit großer Bestürzung lasen wir heute einen Artikel in der Volksstimme über zwei ägyptische Studenten, die nach eigener Aussage aus Freude über die Demokratiebewegung in ihrem Heimatland auf dem Uni-Campus in Magdeburg zwei Schafe geschlachtet haben sollen. Mirjam Karl-Sy, stv. Vorsitzende unseres Vereins, wandte sich mit folgenden Zeilen an das Veterinäramt und bat um Aufklärung:
"In der Ausgabe der heutigen Volksstimme las ich einen Artikel über die Demokratiebewegung in Ägypten und das daraufhin vor Freude auf dem Uni-Campus zwei Schafe geschlachtet worden sind.
Frage: Hat es sich dabei um das rituelle Schlachten (Schächten) gehandelt, wenn ja, lag dafür eine Genehmigung vor?
Ich bitte darum, den Vorgang aufzuklären und ggf. die Magdeburger Bevölkerung näher darüber zu informieren."
Am 23.03.2011 erhielten wir vom Veterinäramt folgende Antwort: "Sehr geehrte Frau Karl-Sy, der von Ihnen geschilderte
Vorgang war im Gesundheits- und
Veterinäramt der Landeshauptstadt Magdeburg nicht bekannt. Es wurde keine Schlachtung (unabhängig, ob in Verbindung mit Schächtung oder nicht) ohne Fleischbeschau ist eine Straftat. Ich habe Ihre E-Mail daher an die Umweltpolizei als ermittelnde Behörde weitergeleitet. Ich danke für Ihren Hinweis und vermute,
dass sich die Staatsanwaltschaft
sehr bald mit dem Fall beschäftigen wird." Wir bleiben am Thema dran und informieren zu gegebener Zeit.
04.03.2011: Zwei halbe Vegetarier sind auch ein ganzer! Die Initiative Halbzeitvegetarier startete bundesweit und jetzt auch in Magdeburg
Gammelfleisch- und Dioxinskandale haben zur Folge, dass immer mehr Menschen ihren Fleischkonsum bewusst reduzieren wollen, ohne gleich Vegetarier werden, wissen aber oft nicht, wie. Deshalb startete unter der Schirmherrschaft des VEBU (Vegetarierbund Deutschland e. V.) und mit finanzieller Unterstützung der EU die Initiative „Halbzeitvegetarier“.
Fischkonsum – und erzielen so den positiven Effekt eines ganzen Vegetariers. Auf diese Weise können sie Gutes bewirken, ohne Fleisch vollständig vom Speiseplan zu streichen“, so Katharina Rimpler, Initiatorin von Halbzeitvegetarier und Kulturwissenschaftsstudentin an der Humboldt Universität Berlin. Insbesondere junge Menschen sollen dazu angeregt werden, sich mit Themen wie Nachhaltigkeit und gesunde Ernährung zu beschäftigen und eigene Ideen und Erfahrungen einzubringen.
„Halbzeitvegetarier“ mit Mitteln von der Deutschen Agentur für das EU-Programm „Jugend in Aktion“.
Wer sich zu dem Projekt informieren möchte, hat hierzu am Freitag, dem 04.03.2011, zwischen 16 und 17 Uhr in unserem Tierschutzzentrum am Bruno-Taut-Ring 103 Gelegenheit.
10.02.2011: Aufruf des Tierschutz Halle e. V. zur Demonstration
Fotos: Christian Sobotta, TSV Salzlandkreis
"Liebe Tierschützer und Tierfreunde, wegen der Untätigkeit des Veterinäramtes Saalekreis i. S. Hundeauktion Steuden, "Züchter" Stierand, hat sich der Tierschutz Halle e. V. entschlossen, am 10.02.2011, von 12 - 16 Uhr eine Demonstration durchzuführen. Treffpunkt ist um 11.30 Uhr vor der Kreisverwaltung Saalekreis, Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt, Oberaltenburg 4 b, 06217 Merseburg. Wir hoffen auf Eure Unterstützung, denn noch immer leben viele dieser Hunde unter schlimmen Bedingungen in Steuden. Bitte bestätigt uns per Mail (tierschutzhalle-ev@gmx.de) Eure Teilnahme, damit wir disponieren können. Vielen Dank für Euer Engagement."
22.01.2011: Halter gesucht
Ein Bericht vom TSV Salzlandkreis mit der Bitte um Veröffentlichung, der wie natürlich nachkommen:
"Liebe Tierfreunde, das ist Maja. Sie scheint friedlich zu schlafen. Aber das tut sie nicht. Nicht mehr. Maja musste von ihren Leiden erlöst werden. Lest bitte die Geschichte einer ganz lieben Hündin, die wir nach dem Auffinden "Maja" genannt
haben. zuständigen Behörden über den Fund informiert und am nächsten Tag wurde Maja einer örtlichen Tierärztin vorgestellt, die den Allgemein- bzw. Gesundheitszustand der Hündin beurteilen sollte. Leider verzichtete die Tierärztin auf eine weitergehende Untersuchung und verordnete lediglich eine Wurmkur. Bei einer erneuten Untersuchung, dieses Mal in einer Kleintierpraxis in Dornitz, stellte man fest, dass die Nieren versagt hatten und das Herz stark vergrößert war. Zudem waren die Blutwerte bereits extrem erhöht und es hatte sich Flüssigkeit im Bauchraum angesammelt, was Maja natürlich zusätzlich belastete. Alle eingeleiteten Maßnahmen und Therapieversuche schlugen fehl. Schließlich musste die unendlich schwere Entscheidung getroffen werden, sie gehen zu lassen und somit ihrem Leiden ein Ende zu setzen. Durch eine gründlichere erste Untersuchung und eine daraus resultierende entsprechende Behandlung und Medikamentengabe hätte Majas Tod verhindert werden können.
Bislang konnte Majas Halter nicht ermittelt werden. Es ist unfassbar, dass ein Hundebesitzer seine todkranke Hündin einfach aussetzt! Über die Gründe kann man nur spekulieren. Vielleicht war er nicht gewillt, die notwendigen medizinischen Behandlungen und Medikamente zu bezahlen. Vielleicht war sie ihm auch nur lästig geworden. Wir wissen es nicht. Aber nichts kann das Aussetzen eines Tieres rechtfertigen. Es ist einfach nur traurig, wie herzlos und grausam manche Menschen sein können.
Wir möchten uns bei allen bedanken, die Maja umsorgt und in ihren letzten Tagen gepflegt haben. Vielen Dank auch an diejenigen, die sich an der Suche nach dem Besitzer beteiligen. Wer sachdienliche Hinweise zum Halter geben kann, möchte sich doch bitte bei uns melden. Ein solches Ende hat Maja nicht verdient. Obwohl sie nicht lange bei uns war, haben wir diese verschmuste kleine Maus in unser Herz geschlossen und werden sie nie vergessen. Wir haben ihr eine würdige letzte Ruhestätte bereitet. So ist sie weiterhin in unserer Nähe und wir können sie jederzeit besuchen.
Vielleicht möchte ihr (ehemaliger) Halter ja auch einmal das Grab besuchen, falls er jemals ausfindig gemacht wird..."
Kontakt: TSV Salzlandkreis, Hr. Sobotta, Tel. 01552 9570718
07.01.2011: Hundetonnen in die Luft gesprengt
Von Herrn Stegemann, Leiter der Abfallwirtschaft der Stadt Magdeburg, mussten wir erfahren, dass in Reform erneut Hundetonnen zerstört wurden. Bereits im vergangenen Jahr war eine der 21 von der GWG Reform gespendeten Tonnen Opfer blinder Zerstörungswut und aus Stadtfeld wurde eine Brandstiftung gemeldet. Nun aber gleich fünf Behälter im Wert von fast 1.000,- € auf diese Art zu verlieren macht uns traurig und wütend gleichermaßen. Es wurde Strafantrag gestellt und wir bitten die Bürger, denen vielleicht etwas aufgefallen ist, sich mit sachdienlichen Hinweisen bei uns oder der Polizei zu melden. Wir halten es derzeit nicht für empfehlenswert, die Tonnen zu ersetzen, da ohne die Ermittlung der Täter mit weiteren Beschädigungen zu rechnen ist und dieser traurige Verdacht jedes Engagement der GWG Reform und unseres Vereins sinnlos erscheinen lässt.
17.12.2010: Weihnachtsfeier im Tierschutzzentrum
Mit einer Weihnachtsfeier für die betreuten Patenfamilien ging für das Tierschutzzentrum Magdeburg ein ereignisreiches Arbeitsjahr zu Ende. Auch 2010 organisierte der Trägerverein der Einrichtung, unser Bündnis für Tiere e. V., wieder Besuche von Border-Collie-Dame Maja in Grundschulen, um über das Verhalten von Hunden aufzuklären und Beißunfällen vorzubeugen, vermittelte zahlreiche in Not geratene Katzen aus seinen Pflegestellen in ein schönes neues Zuhause, organisierte Ausstellungen, die Anschaffung weiterer Hundetonnen für mehr Sauberkeit im Stadtgebiet sowie Gottesdienste für Mensch und Tier. Höhepunkt des Jahres war für die ehrenamtlichen Helfer sicher die Auszeichnung des Engagements des Vereins anlässlich des Welttierschutztages im Oktober durch den Minister für Landwirtschaft und Umwelt.
Am 17. Dezember 2010 nun gab es für die Patenfamilien nicht nur die regelmäßige Futterhilfe für die vierbeinigen Schützlinge des Vereins, sondern auch dank der großzügigen Spenden u. a. von Petra und Andreas Gummert aus Schleibnitz und der Fa. Alsa ein jeweils liebevoll gepacktes individuelles Weihnachtsgeschenk. Einige der Patenfamilien wiederum bedankten sich beim Team des TSZ mit liebevollen kleinen Geschenken wie z. B. Herr Hilgert mit einem Fotoalbum mit Bildern aus dem Vereinsleben oder selbst gebackenen Plätzchen.
Das Bündnis für Tiere und das Tierschutzzentrum danken allen, die es dem lokalen Verein, der nicht wie überregional tätige Organisationen auf Futterspenden großer Firmen zurückgreifen kann, sondern auf die Unterstützung tierlieber Bürger/innen angewiesen ist, auch in diesem Jahr ermöglicht haben, seine Arbeit kontinuierlich fortzusetzen. Allen Magdeburger Tierfreunden ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest.
15.12.2010: Warnung vor Langfingern!
Unglaublich, aber leider wahr: In einem Bistro, in dem wir seit einiger Zeit eine Spendendose zur Finanzierung unserer Pflegestellen und des Tierschutzzentrums aufstellen dürfen, wurde eine solche gestohlen! Nun, die Täter dürften am Inhalt nicht so viel Freude gehabt haben, befanden sich in der Blechbüchse kaum mehr Gelder als die Dose selbst wert war, aber es bleibt ein schaler Beigeschmack ob dieser Geldgier, die nicht einmal vor einem bedürftigen Tierschutzverein halt macht. Und auch wenn wir uns in der Adventszeit in einer Stimmung der Vorfreude und Nächstenliebe befinden sollen, wird man es uns sicher nicht verübeln, dass wir dem Langfinger wünschen, dass ihm die diebischen Gliedmaßen abfallen mögen...
05.12.2010: Weihnachtsfeier
Die diesjährige Weihnachtsfeier des Vereins findet am 05.12.2010 ab 14.30 Uhr statt. Einzelheiten hierzu an Mitglieder und Gäste in einer separaten Einladung.
04.12.2010: AG Katzen
Die AG Katzen unter Leitung von Vorstandsmitglied Mirjam Karl-Sy trifft sich am 04.12.2010.
22.11.2010: Der OK berichtet
In seiner heutigen Sendung "Mhoch3" berichtet der Offene Kanal Magdeburg um 18.00 Uhr über die Pflegestelle von Mirjam Karl-Sy, stv. Vorsitzende unseres Vereins. Die Sendung wird in den nächsten Tagen noch einige Male wiederholt. Wer die Ausstrahlung verpasst hat, kann sie auch online abrufen: www.ok-magdeburg.de - Mhoch3 - bis zur Dezember-Ausgabe als "aktuelle Sendung", danach als "Sendung vom Vormonat".
11.11.2010: Letzter Tierschutz-Stammtisch des Jahres
Zum letzten Tierschutz-Stammtisch des Jahres 2010 konnten wir Herrn Gerhard Schröder vom Arbeitskreis Ökologie/Gentechnik e. V. als Gastredner gewinnen. Nähere Informationen unter dem Pkt. "TS-Stammtisch".
Wir freuen uns über eine rege Teilnahme!
02.11.2010: Trauer um Kater "Bärchen"
„Bärchen“ hat es nicht geschafft. Der am 28.02.2010 auf unserer Homepage vorgestellte Kater "Bärchen", der aufgrund der tierärztlichen Diagnose in der Dauerpflege unseres Vereins verblieb, musste leider am 26.10.2010 von seinem Leiden erlöst werden.
31.10.2010: Warnung: Giftalarm!
In Reform nahe der Straße "Zur Siedlung" wurde vermutlich Gift im Napf eines Haustieres (Freigänger-Katze) gefunden. Es kann sich um einen Nachbarschaftsstreit handeln, was aber nicht sicher ist. Ebenso ist derzeit noch nicht klar, ob es sich wirklich um Gift handelt, aber dem Tier ging es nach dem Verzehr sehr schlecht, so dass die Familie diesen Verdacht hegt. Das Ergebnis der Tierärztin steht noch aus. Ein Teil des vermutlichen Giftes konnte im Napf noch sichergestellt werden und wurde zur Untersuchung weitergeleitet.
Wir bitten alle tierlieben Mitmenschen, darauf zu achten, ob sich jemand z.B. in der Nähe von Futternäpfen verdächtig verhält. Wer sachdienliche Informationen hat wird gebeten, sich mit uns in Verbindung zu setzen. Sollte sich der Verdacht der betroffenen Familie bestätigen, werden wir Strafantrag stellen.
30.10.2010: Einladung nach Barby
Für alle Hundefreunde kam eine Einladung vom befreundeten Schönebecker Hundeverein, die wir an dieser Stelle gern für Interessierte weiterreichen:
Am Samstag, den 30.10.2010, kann man ab 14.30 Uhr auf dem Hunde-Sportplatz Barby die Anlage für Sport, Spiel und Spaß nutzen. Und so finden Sie die Hunde-Sportplatz, der an der Landesstraße L 51 kurz vor der Elbfähre liegt: durch Barby der Ausschilderung folgen, rechts ist die Anlage.
04.10.2010: Auszeichnung am Welttierschutztag
"Der Tierschutz in Sachsen-Anhalt lebt in erster Linie vom uneigennützigen Einsatz vieler Bürgerinnen und Bürger. Sie kümmern sich um ausgesetzte und kranke Tiere, vermitteln ihnen ein schönes Zuhause oder sensibilisieren ihre Mitmenschen für das Thema. Die tiergerechte Unterbringung und Versorgung von Tiere in Tierheimen oder Tierauffangstationen ist bei stetig steigenden Tierzahlen ein Tätigkeitsschwerpunkt.
Ehrenamtliche Tierschutzarbeit ist mehr als nur Tierbetreuung und Tiervermittlung. So leisten Tierschutzvereine auch beim Artenschutz wertvolle Aufklärungsarbeit, sei es bei der Mitarbeit in Beiräten und Kommissionen oder bei Veranstaltungen. Diese Arbeit zu würdigen ist Anliegen unseres Tierschutzpreises. Die bei der Preisverleihung ausgezeichneten Akteure stehen damit stellvertretend für die vielen Helfer im ganzen Land. Ich lade Sie herzlich zur Verleihung des Tierschutzpreises 2010 ein."
Diese Zeilen erhielten wir vor einiger Zeit vom Minister für Landwirtschaft und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt. Am 04.01.2010 - dem Welttierschutztag - war es dann soweit: Bündnis-Vorsitzender Josef Fassl und die 1. stellv. Vorsitzende Mirjam Karl-Sy nahmen an dem Festakt im Ministerium teil.
Einen interessanten Vortrag über bürgerschaftliches Engagement hielt Frau Dr. Sylvia Heesen, Kempen, von der Tierärztlichen Vereinigung für Tierschutz e. V. (TVT), dessen Vorstandsmitglied sie ist. Im Anschluss daran hielt Herr Staatssekretär Stademann eine Rede, bevor es an die Verleihung des Tierschutzpreises ging. Den 1. Preis erhielt verdientermaßen das Tierheim Quedlinburg, u. a. für seinen vorbildlichen 24-Std.-Dienst im Sinne des Tierschutzes. Gemeinschaftlich - als symbolischen 2. Platz - wurde neben dem Pfötchen-Verein aus Dessau und zwei weitere Einrichtungen auch unser Verein für sein bürgerschaftliches Engagement als Träger des Tierschutzzentrums in Olvenstedt mit einer Anerkennung und Präsenten ausgezeichnet.
Gemeinsam mit unseren Patenfamilien werden wir dieses freudige Ereignis in Kürze noch einmal feiern.
03.10.2010: Tiergottesdienst in Cobbel
Am 03.10.2010 lädt der Pferdeschutzhof in Cobbel ab 15 Uhr wieder zum traditionellen Erntedankgottesdienst für Mensch und Tier ein.
27.09.2010: Übergabe von Hundetonnen
Heute konnte Vorsitzender Josef Fassl erneut zwei Hundetonnen an Herrn Stegemann, dem Leiter der Abfallwirtschaft in Magdeburg, übergeben. Die Tonnen wurden gespendet von
- der MWG (Wohnungsgenossenschaft eG Magdeburg) für die Juri-Gagarin-Straße/Ecke Neptunweg - dem SPD-Ortsverein West für den Stadtteil Nordwest.
Unser Verein dankt den Sponsoren und hofft, dass die Tonnen von der Bevölkerung gut angenommen und zu einer verbesserten Sauberkeit in der Stadt Magdeburg beitragen werden.
26.09.2010: Besuch in Arendsee
Auf Einladung der Regionalgruppe Sachsen-Anhalt des AKUT e. V. (Aktion Kirche und Tiere) nahmen fünf Magdeburger Tierfreunde ab 16 Uhr am ersten gemeinsamen Gottesdienst für Mensch und Tier in Arendsee teil. Frau Annelies Schernikau aus Salzwedel hatte in Pfarrerin Barbara Bürger vom Kirchenspiel Stendal eine interessierte Kirchenvertreterin gefunden, die sich offen für das gemeinsame Beisammensein von Mensch und Tier in der Klosterkirche Arendsee zeigte. Sie hatte sich sehr sorgfältig darauf vorbereitet und sprach verschiedene tierschutzrelevante Themen wie Tierversuche, Regenwaldabholung und Massentierhaltung an. Gemeinsam mit vielen Kindern, die sich mit Flötenspiel und kleinen Darbietungen dem Thema widmeten, den teilnehmenden Meerschweinchen, Häschen, einer jungen Taube, einer Katze und einigen Hunden wurde dieser erste Versuch ein großer Erfolg auf dem Weg zu einem friedlichen Zusammenleben von Mensch und Tier.
Die Volksstimme Salzwedel berichtete in ihrer Ausgabe vom 28.09.2010 (bitte den Link anklicken):
20.09.2010: Vortrag in Schönebeck
Auf Einladung des EAHV hielt unser Vorsitzender Josef Fassl am 20.09.2010 ab 18 Uhr einen Vortrag zum Thema "Tierschutz in Sachsen-Anhalt". Einen aktuellen traurigen Schwerpunkt stellte die für ein dreijähriges Kind tödlich endende Beißattacke Nähe Wittenberg dar.
19.09.2010: Mitgliederversammlung
Satzungsgemäß fand am 19.09.2010 ab 14.30 Uhr unsere diesjährige Mitgliederversammlung statt.
15.09.2010: Tierschutz-Stammtisch
Nach der Sommerpause trifft sich am Mittwoch, 15.09.2010, der Tierschutz-Stammtisch im Brauhaus in der Lübecker Straße 127. Das Thema "Ein Jahr Tierschutzzentrum - ein Rückblick und Pläne für die künftige Arbeit" wird ab 18 Uhr den Mittelpunkt der Gesprächsrunde bilden, zu dem interessierte Magdeburger wieder herzlich eingeladen sind.
11.09.2010: Aufruf zur Teilnahme an einer Menschenkette!
"Die Bürgerinitiative "Pro Elbe" will mit einer Menschenkette rund um den Dom gegen die mögliche Amtsenthebung von Domprediger Giselher Quast protestieren. Die Aktion soll am Montag ab 19 Uhr beginnen. Einen Tag später entscheidet die Kirchenleitung über eine Abberufung des Predigers, der seit mehr als 30 Jahren am Dom aktiv ist. Angela Stephan von der Bürgerinitiative sagte: "Domprediger Quast hat die Wende in Magdeburg geprägt und seine Verdienste sind zahlreich, seine Anhängerschaft auch." Giselher Quast war in den vergangenen Monaten kirchenintern in die Kritik geraten. Ein Sprecher der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland hatte dies am Mittwoch gegenüber der Volksstimme mit "unterschiedlichen Auffassungen über die Ausrichtung der Gemeinde, was Struktur und Schwerpunkt der Arbeit betrifft", begründet.
Quelle: Volksstimme vom 11.09.2010
Lesen Sie hierzu auch:
21.08.2010: Wanderung in Schönebeck
Der Schönebecker Hundeverein hat uns diese Einladung geschickt:
" Wie zur letzten Zusammenkunft großmundig angekündigt, führen wir eine Wanderung durch die schöne Elbauenlandschaft westlich des Flusses durch, sofern keine Hochwassersituation uns zu örtlichen Änderungen der Wanderroute zwingt. Wir treffen uns am Sonnabend,dem 21. August 2010 um 10.00 Uhr auf dem Parkplatz am Bootshaus Delphin.
Wanderroute: Beliebig nach Erfahrungen von Vereinsfreundin Kraft.
Nach der Zufahrt zum Tierheim SBK kommt eine Dammauffahrt zum Schiffshotel. Dort einbiegen und bis zum Ende fahren und man ist da!
Mit freundlichen Grüßen
Birgit Kraft Stellvertretende Vorsitzende"
PS: Da viele unserer Vorstandsmitglieder in diesem Sommer - teilweise auch mit Terminen außerhalb der Tierschutzarbeit - völlig überlastet sind, hatten wir den netten Schönebeckern leider schon im Vorfeld die Absage der "Stamm-Teilnehmer" mitteilen müssen. Wirsind beim nächsten Mal gern wieder dabei und freuen uns darauf auch schon sehr. Die Schönebecker haben auch Verständnis gezeigt und gebeten, den Termin zumindest weiter zu reichen. Wer also Zeit und Lust hat, dem können wir die gesellige Runde nur ans Herz legen - es macht unseren Vierbeinern immer wieder Spaß und die Zweibeiner kommen mal auf andere Gedanken...
14.08.2010: Wo ist die Zeit geblieben?
Am 14.08.2010 konnte der Tierschutzverein Derenburg/Blankenburg e. V. auf 15 Jahre erfolgreiche Arbeit zurückblicken und hatte aus diesem Anlass zum Tierheimfest eingeladen. Ein Grund für uns, gemeinsam mit vielen, vielen Menschen den Tierfreunden vor Ort zum 15. Gründungstag zu gratulieren und uns mit einer größeren Futterspende für die seit Jahren bestehende gute Zusammenarbeit zu bedanken. Zum Glück war unsere "Abordnung" schon um 10.30 Uhr vor Ort und konnte noch einen Parkplatz vor dem Tierheim ergattern, sonst wäre es eine fürchterliche Schlepperei geworden.
Viel Neues gab es zu bestaunen, denn das Tierheim „mausert“ sich im Hinblick auf seine Erweiterungsbauten zu Gunsten der Kapazität und der Qualität der Unterbringung der Tiere immer mehr. „Hut ab!“ vor einem doch eher kleinen Verein mit großen Aufgaben. So hat der Verein erst kürzlich auch die Tierschutzaufgaben der Stadt Wernigerode mit übernommen. Der Derenburger Bürgermeister wusste auf dem Fest die Arbeit des Vereins zu würdigen.
Der Wettergott meinte es an diesem Tag mit den zahlreichen Besuchern auch gut. Neben vielen Angeboten, einem kleinen Basar und einer Tombola war auch für das leibliche Wohl der Gäste gesorgt.
Wir wünschen dem Tierschutzverein Derenburg/Blankenburg weiter alles Gute und viel Erfolg bei der Arbeit.
Mirjam Karl-Sy
PS: Unsere "Abordnung" hatte leider den "Farbfilm" vergessen...
06.08.2010: VEBU-Sprechstunde
Tierschutzarbeit ist nicht nur die Sorge um Hund und Katze, sondern umfasst - wenn sie ernst genommen wird - auch die Aufklärung über die Folgen der Massentierhaltung, die Tiertransporte zum Schlachthof quer durch Europa und auch der Einflussnahme der Menschen auf die Bedingungen für so genannte "Nutztiere" - eben auch über die Verringerung des Fleischkonsums (bestenfalls sogar den Verzicht). Wir nehmen auch diese Seite des Tierschutzes seit langem sehr ernst und freuen uns daher, ab sofort an jedem 1. Freitag des Monats in den Räumen unseres Tierschutzzentrums in Olvenstedt eine Sprechstunde des VEBU e. V. anbieten zu können. Wir hoffen, damit gemeinsam eine Lücke in Magdeburg schließen zu können.
Näheres dazu in Kürze auf der Webseite des TSZ.
01.07.2010: Vortrag im Kinderhaus
"Viel Aufregung in der Eltern-Kind-Gruppe des Kinderschutzbundes Ortsverband Magdeburg: Seit Monaten beherrschen Beißattacken von Hunden gegen Mensch und Tier die Schlagzeilen. "Die Eltern der Säuglinge und Kleinkinder sind verunsichert", sagt Sandra Lodahl vom Kinderschutzbund. Wie reagiert man richtig, wenn Hunde sich dem Säugling nähern? Der Kinderschutzbund lädt deshalb interessierte Eltern mit ihren Kindern ins Kinderhaus, Flechtinger Straße 22 a, ein. Zum Thema "Unfallverhütung von Beißunfällen" informiert heute, ab 10 Uhr, Josef Fassl , Vorsitzender des Vereins Bündnis für Tiere. Nähere Informationen gibt es unter der Rufnummer 9909056."
Quelle: Volksstimme vom 01.07.2010
23.06.2010: 1. Tierschutz-Stammtisch in Schönebeck
In Magdeburg schon fester Bestandteil im Kalender eines Tierschützers, soll er nun auch in Schönebeck zum Erfahrungsaustausch und zur Vermittlung zwischen den unterschiedlichen Gruppen einladen: Der Tierschutz-Stammtisch. Das erste Treffen fand heute um 18.00 Uhr im Restaurant „Fünf Sinne“ in der Lindenstraße 1 a in Schönebeck statt. Als Diskussionsthema hatte unser Vorsitzender Josef Fassl u. a. die Verurteilung des Magdeburger Zoodirektors, der wegen der Tötung dreier Tigerbabys angeklagt war, vorbereitet.
Sowohl Vertreter des Tierschutzvereins Salzlandkreis e. V. als auch des Schönebecker Hundevereins hatten ihre Teilnahme schon im Vorfeld zugesagt. Zum Termin konnten dann 18 interessierte Bürger/innen begrüßt werden.
Aufgrund der großen Resonanz sollte der Stammtisch regelmäßig zusammenkommen, künftig aber sicher unter Regie Schönebecker Tierfreunde. Wir werden sicher nicht jedes Mal die Zeit finden, teilzunehmen, aber sehr gern mal wieder vorbeischauen.
17.06.2010: Prozess gegen Magdeburger Zoodirektor
Heute fand ab 09.00 Uhr die Verhandlung gegen vier leitende Mitarbeiter des Magdeburger Zoos - Zoodirektor Kai Perret, Tierarzt Dr. Pierre Grothmann, Kuratoriumsmitglied Ortwin Kratzke und einen Tierpfleger - vor dem Amtsgericht Magdeburg statt. Jeder der Angeklagten war anwaltlich vertreten. Begleitet wurde der Prozess von vielen Zuschauern und Pressevertretern sowie Vertretern von animal public, Peta sowie aus unserem Verein Vorsitzender Josef Fassl und Stadtrat Lothar Tietge.
Nach Eröffnung der Sitzung durch Richter Schleupner verlas Staatsanwältin Hagemann die Anklageschrift. Den Angeklagten wurde vorgeworfen, gemeinschaftlich handelnd aufgrund eines gemeinsam gefassten Beschlusses drei Tigerbabys im Magdeburger Zoo im Mai 2008 ohne einen vernünftigen Grund getötet zu haben, strafbar nach § 17 Tierschutzgesetz.
Zoodirektor Dr. Perret erläuterte ausführlich die Beteiligung des Zoos am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm. In dem von den Angeklagten gemeinsam verfassten Beschluss wird ausgeführt, dass eine Züchtung nicht mehr möglich ist, wenn die als "nicht reinerbig" geltenden Tigerbabys nicht getötet würden. Dr. Perret berief sich darauf, dass der Bau einer neuen Anlage für die drei Tiger sehr kostspielig gewesen wäre und einige Zeit in Anspruch genommen hätte. Die derzeitige Anlage sei für die Tigereltern und deren Nachkommen genehmigt. Das gemeinsame Halten würde aber problematisch, wenn die Tigerkinder geschlechtsreif werden, also nach etwa ein bis zwei Jahren. Perret betonte zum wiederholten Mal, dass sein Handeln im Einklang mit den Richtlinien des Europäischen Zooverbandes, der Vereinigung der Zoodirektoren und der WASA stehe.
Im Schlussplädoyer wies der Anwalt von Dr. Perret, Rafael Deipenbrock, darauf hin, dass man im vorliegenden Fall mit zweierlei Maß messe. In Deutschland würden schließlich Millionen von Tieren getötet, der Zoo sei ein Sonderfall. Es werde ja auch empfohlen, Wolfs-Hybriden zu töten. Wenn dies erlaubt sei, müsse man ein solches Vorgehen auch dem Zoo gestatten.
Das Gericht verwarnte alle Angeklagten nach § 59 StGB mit Strafvorbehalt. Es wurde eine Bewährungszeit von zwei Jahren festgesetzt sowie eine Strafe für jeden Angeklagten in Höhe von 90 Tagessätzen bestimmt. Jeder der Angeklagten hat einen Betrag an eine gemeinnützige Organisation zu zahlen. Richter Schleupner begründete seine Entscheidung - die Verwarnung - mit der Erwartung, dass die Angeklagten die Fehlerhaftigkeit ihres Handelns einsehen werden. Da diese ihr Verhalten jedoch rechtfertigten und die Überzeugung vertraten, jederzeit wieder so zu handeln, bleiben erhebliche Zweifel an der Richtigkeit des Strafmaßes.
Die Angeklagten haben gegenüber der Presse angekündigt, Rechtsmittel einzulegen.
Unser Verein begrüßt das Urteil zum Schutz der Zootiere. Dr. Perret, der öffentlich erklärte, dass es sich hier um ein deutschland- und europaweit beachtetes Musterverfahren handelt, hat diesen Prozess verloren. Zoodirektoren in Deutschland und Europa haben mit diesem Urteil erfahren, dass sie mit einer Bestrafung rechnen müssen, wenn sie Zootiere im Rahmen eines "Populationsmanagements" töten lassen, es sei denn, es handelt sich um die letzte Möglichkeit (ultima ratio).
Für die Zoologischen Einrichtungen gibt es künftig keine einfache und schnelle Lösung hinsichtlich so genannter überzähliger Tiere mehr. Wir fordern, dass Zoos organisatorisch Unterbringungsmöglichkeiten vorhalten für den Fall (der immer mal wieder vorkommt), dass eine Einrichtung für ein überzähliges Tier keine Unterkunft hat. Denkbar ist auch, dass sich die Zoos auf bestimmte Tierarten spezialisieren und nicht jede Einrichtung sämtliche Tierarten präsentieren muss. Solange wir mit Zoologischen Einrichtungen zu leben haben, können wir nicht dulden, dass diese sich über das geltende Recht stellen!
Josef Fassl Vorsitzender
12.06.2010: Agility-Schnupperkurs
Kürzlich hat es Birgit Kraft als Doppelmitglied des Schönebecker Hundevereins und des Hundesportvereins Barby bereits angekündigt, hier nun kommen wir der Bitte um weitere Verbreitung gern nach:
"Der Hundesportverein Barby stellt zum Agility-Schnupperkurs am Samstag, dem 12. Juni 2010, ab 10.00 Uhr seinen Hunde-Sportplatz in Barby zur Verfügung. Der Sportplatz liegt an der Straße zur Elbfähre, also durch Barby durchfahren und dann auf der rechten Seite. Gäste sind wie immer willkommen.
Mit freundlichen Grüßen, Kraft , Simon, Pietscher, Rosteck - als gegenwärtiger Vorstand"
Also, die
Bündnis-Mitglieder, die Interesse an einer Teilnahme haben, sind mit Hinweis auf
die Mitgliedschaft herzlich eingeladen.
02.06.2010: Tierschutz-Stammtisch...
... ab 18.00 Uhr im Brauhaus geg. Neustädter Friedhof.
Alle interessierten Tierfreunde sind herzlich eingeladen, mit uns über aktuelle Tierschutzthemen zu diskutieren.
29.05.2010: Einladung des Schönebecker Hundevereins
Der Schönebecker Hundeverein hoffte auf schönes Wetter und lud interessierte Tierfreunde ab 10.00 Uhr zu einer Wanderung in Plötzky ein. Wir wurden von Regen verschont und konnten beim Spaziergang mal wieder über aktuelle Themen diskutieren. Im Anschluss zogen es unsere Vierbeiner vor, sich erschöpft wahlweise in die Sonne bzw. in den Schatten zu legen, während sich die Zweibeiner ein Mittagessen gönnten. Gern mal wieder...
Hier ein paar Impressionen:
Erschöpft, aber glücklich - v. l. n. r. Pudel Sammy, Lisa und Gracey, Dajana, Dunja, Arno
15.05.2010: Besuch in Halle
Fotos: Josef Weidenhaupt
Am 15.05.2010 konnte der Tierschutz Halle e.V. auf 20 Jahre erfolgreicher Arbeit zurückblicken.
Es ist natürlich ein Grund, ein solches Jubiläum zu feiern. Am besten tut man das gemeinsam mit Freunden. So waren neben vielen Gästen auch Vertreter unseres Vereins eingeladen. Gern sind wir der Einladung gefolgt, um den Hallenser Tierfreunden zum 20. Gründungstag zu gratulieren und um uns für die seit Jahren bestehende gute Zusammenarbeit zu bedanken.
Trotz des regnerischen Wetters hatten sich viele Gäste im Halle-Center eingefunden – ein von den Tierschützern gut gewählter Veranstaltungsort - konnten doch viele Passanten auf das Thema Tierschutz aufmerksam gemacht werden. Neben vielen Beratungsangeboten, einem kleinen Basar und einer Tombola war auch mit leckeren vegetarischen Häppchen und einem guten Kaffe für das leibliche Wohl der Gäste gesorgt.
Wir wünschen dem Tierschutz Halle e. V. weiter alles Gute und viel Erfolg bei der Arbeit.
02.05.2010: Cobbel
Anlässlich des zehnjährigen Vereinsbestehens lädt die IG Pferdeschutz in Cobbel am 02.05.2010 ab 15 Uhr zum mittlerweile traditionellen Tiergottesdienst ein. Die Bürger/innen der Gemeinde Cobbel kämpfen seit Jahren gegen den Bau einer geplanten Schweinemastanlage. Kaffee und Kuchen stehen wieder zur Stärkung bereit. Alle Interessierten sind herzlich einladen.
Auch wir werden - wie immer - vertreten sein.
Fahrtweg: Magdeburg - Wolmirstedt - Zielitz - Rögätz - Mahlwinkel - Cobbel
30.04.2010: Aus innerbetrieblichen Gründen...
... bleibt das Tierschutzzentrum am 30.04.2010 geschlossen.
24.04.2010: Internationaler Tag zur Abschaffung der Tierversuche - Stellungnahme unseres Dachverbandes Menschen für Tierrechte
Vor einem Jahr hat der Verband die Internetplattform InVitroJobs.com eröffnet. „Mit dieser Seite bieten wir der wachsenden Zahl von Wissenschaftlern, Studenten und Jobsuchenden, die auf tierversuchsfreie Verfahren setzen, ein Vernetzungsinstrument. Heute stehen bereits 50 Forschergruppen aus Deutschland, Europa und den USA auf dieser Seite. Das ist ein ermutigender Start und ein positives Zeichen gegen Tierversuche“, so Dr. Kurt Simons, Vorsitzender des Bundesverbandes Menschen für Tierrechte.
Das Potential, das in tierversuchsfreien Verfahren stecke, wird nach Aussagen des Bundesverbandes noch immer nicht voll genutzt. Schuld daran trage in erster Linie die Politik, die sich nicht rückhaltlos hinter die tierversuchsfreie Forschung stelle. „Warum finanziert die Bundesregierung z. B. der Uni Bayreuth einen Lehrstuhl für Verbraucherschutz mit 900 000 Euro, weigert sich aber, für einen Lehrstuhl für tierversuchsfreie Verfahren auch nur einen Cent auszugeben?“ fragt Simons.
Aktuell kritisiert der Bundesverband zudem das Handeln von Bundes- und EU-Politik zur künftigen EU-Tierversuchs-Richtlinie. Die Richtlinie steht kurz vor ihrer Verabschiedung und habe im politischen Prozess nur Verschlechterungen erfahren, die ihrem Anspruch, den Schutz der Versuchstiere zu verstärken und gleichzeitig tierversuchsfreie Methoden zu fördern, nicht gerecht werde. Nach Einschätzung des Bundesverbandes wird die unentschlossene Politik den spürbaren Aufwärtstrend der tierversuchsfreien Verfahren zwar bremsen aber nicht aufhalten können. „Mit dieser Gewissheit wird unser Verband weiterhin auf die tierversuchsfreien Verfahren setzen“, sagt Simons abschließend.
Informationen und Stellenbörse: www.invitrojobs.com
23.04.2010: Tierhaltung in Mietwohnungen - Rechte und Pflichten der Tierhalter
Am 23.04.2010 stand im Tierschutzzentrum Mirjam Karl-Sy von der AG Katzen als Gesprächspartnerin zu diesem Thema zur Verfügung und musste wieder einmal feststellen, für welche wunderlichen Ausreden selbst kleine Tiere herhalten müssen. So berichtete eine Besucherin tatsächlich, dass ihre Vermieterin das Auftauchen von Schimmel in der sanierten Altbauwohnung auf die beiden Meerschweinchen der Familie schieben wollte!
Daneben gibt es die reguläre monatliche Futterausgabe für unsere Patenfamilien und es wurde - wie in der Woche zuvor in der Volksstimme angekündigt - die Ausstellung des Ärzte gegen Tierversuche e. V. eröffnet.
16.04.2010: Tierversuche in Magdeburg
Viele Besucher der Messe Tierwelt waren entsetzt, als sie erstmals damit konfrontiert wurden, dass auch in Magdeburg Tierversuche an der Tagesordnung sind. Das Bündnis für Tiere e. V. hat hier ein großes Informationsbedürfnis festgestellt und wird die begonnene Unterschriftsaktion für den Ärzte gegen Tierversuche e. V. weiterführen. Anlässlich des jährlichen „Internationalen Tages für die Abschaffung der Tierversuche“ am 24.04. bereitet unser Verein eine kleine Ausstellung vor, die ab 23.04.2010 für Besucher im Tierschutzzentrum zur Verfügung stehen wird.
Zuvor haben die Mitarbeiter des Tierschutzzentrums im Bruno—Taut-Ring 103 zu diesem Thema Stadtrat Lothar Tietge (SPD-Tierschutzpartei-future) zu einer Diskussionsrunde am 16.04.2010 eingeladen. Interessierte Bürger/innen sind von 15 – 17 Uhr herzlich willkommen.
10.04.2010: Vielen Dank...
... für das große Interesse an unserem Verein und der ehrenamtlichen Arbeit unserer Mitglieder in Magdeburg, Wanzleben und Haldensleben! Es gab ein freudiges Wiedersehen mit viele alten Bekannten an unserem Stand und ebenso viele neue Kontakte.
Ein ausführlicher Bericht und schöne Fotos werden in einigen Tagen hier eingestellt. Schauen Sie doch bald wieder vorbei!
26.-28.03.2010: Messe Tierwelt
Wie schon im letzten Jahr ist auch 2010 unser Vorsitzender im Messebeirat tätig. Sie werden uns an allen drei Veranstaltungstagen vor Ort finden. Wir freuen uns wieder über reichlich Besuch und viele interessante Gespräche!
Sie erreichen uns an unserem gemeinsamen Stand mit AKUT (Aktion Kirche und Tiere e. V.) in der Messehalle 1.
Wir möchten uns darauf hinweisen, dass am 27.03.2010 wieder ab 15.00 Uhr ein ökumenischer Tiergottesdienst in Halle 2 stattfinden wird. Die Regionalgruppe Sachsen-Anhalt des AKUT e. V. hat ihn nun schon zum zweiten Mal organisiert. Besonders freuen wir uns, Angela Jackowski vom Pferdeschutzhof Cobbel mit zwei ihrer Schützlinge begrüßen zu dürfen. Frau Jackowski ist selbst seit vielen Jahren zwei Mal jährlich Gastgeberin für Tiergottesdienste der Gemeinde Cobbel auf ihrem Gelände.
12.03.2010: Kirche und Tierschutz
Kirche und Tierschutz, das sind zwei Themen, die derzeit leider noch nicht zusammen passen wollen. Gute Ansätze gibt es aber hier und, seit Ende der 80er Jahre Theologen und Pfarrer den AKUT e. V. - Aktion Kirche und Tiere - ins Leben riefen.
Am 12.03.2010 standen Vertreter der Regionalgruppe Sachsen-Anhalt von 15 - 17 Uhr für Gespräche im Tierschutzzentrum zur Verfügung und freuten sich sehr, dass u. a. Frau Kathrin Skriewe aus Eisenach vorbeischaute, die derzeit die Gründung einer Regionalgruppe Thüringen in Betracht zieht und sich erst einmal ausführlich über die Arbeit des Vereins informieren wollte.
08.03.2010: Vortrag
Am 08.03.2010 war Vorsitzender Josef Fassl als Referent für vier Klassen einer Schule in Tangerhütte zum Thema "Tier und Recht" eingeladen.
22.02.2010: Internationaler Gerichtshof für Tierrechte
Wiederum sind Magdeburger Tierschützer eingeladen, dem Internationalen Gerichtshof für Tierrechte beizuwohnen. Neben unserem Mitglied Josef Weidenhaupt, der als Vertreter der Partei Mensch Umwelt Tierschutz - Die Tierschutzpartei nach Genf reist, nimmt für uns unser neues Mitglied Detlef Förster teil.
Bericht folgt...
12.02.2010: Alles für die Katz`
Zwischen 15 und 17 Uhr beantwortet Frau Karl-Sy im Tierschutzzentrum Fragen zur Haltung von Katzen.
10.02.2010: Tierschutz-Stammtisch
Nach einer etwas längeren Pause ist für den 10.02.2010 ab 18.00 Uhr der nächste Tierschutz-Stammtisch geplant. Wer Interesse an einer Diskussion zum Thema "Wildtierhaltung im Zirkus" hat, ist herzlich eingeladen.
Ort: Brauhaus, Lübecker Straße (gegenüber dem Neustädter Friedhof)
05.02.2010: Bürgersprechstunde
Im Volksstimme-Leserbrief des Rüdiger Jeziorski aus Olvenstedt am 30.12.2009 kritisierte der Bürger: "Bedauerlich ist nur, dass unsere Kommunalpolitiker, voran der Oberbürgermeister, einen Bogen um Neu-Olvenstedt machen." Auch die Mitarbeiter des Tierschutzzentrums sind sehr daran interessiert, dass die Probleme vor Ort mit Kommunalpolitikern diskutiert werden können. Aus diesem Anlass haben wir als Trägerverein und Stadtrat Lothar Tietge (SPD-Tierschutzpartei-future!) beschlossen, in diesem Jahr mehrere Bürgersprechstunden im Tierschutzzentrum anzubieten. Erstmals steht Stadtrat Tietge am Freitag, dem 05.02.2010, zwischen 15 und 17 Uhr für Gespräche mit den Bürgern zur Verfügung.
Voranmeldung ist erwünscht, aber keine Bedingung.
29.01.2010: Aus innerbetrieblichen Gründen...
... muss unser Tierschutzzentrum heute leider geschlossen bleiben. Wir bitten um Verständnis.
20.01.2010: Futterspende
Die Mitarbeiter/innen des Hornbach-Baumarkts haben uns mit einer kleinen Futterspende für unser Tierschutzzentrum überrascht. Unsere Patenfamilien wird es freuen! Vielen Dank!
16.01.2010: Starthilfe für den Tierschutzverein Salzlandkreis
Am 16.01.2010 trafen Tierfreunde aus Schönebeck und Umgebung zusammen, um den Tierschutzverein Salzlandkreis ins Leben zu rufen. Zum Vorsitzenden wurde einstimmig Christian Sobotta gewählt. Unterstützt wird er künftig von den Vorstandsmitgliedern Anja Kögler, Christine Strempel, Udo Scheer und Susanne Becker.
Der Verein hat sich neben anderen Aufgaben auch die Organisation einer Futterhilfe für sozial schwache Tierhalter vorgenommen. Durch Sammeln und Ausgabe von Futterspenden an sozial schwache Familien soll diesen mehr Spielraum im knappen monatlichen Budget geschaffen und so vermieden werden, dass Haustiere, die gerade sozial benachteiligten Menschen – darunter vielen Senioren – oft der einzige Bezugspunkt im Leben sind, aus rein finanziellen Gründen die Abgabe ins Tierheim zu ersparen. Langfristig strebt der TSV Salzlandkreis hierfür auch die Zusammenarbeit mit einer Hundeschule und Tierärzten an, um auch für die Gesundheit und Erziehung der Vierbeiner sorgen zu können.
Einige Mitglieder des neuen Vereins hatte sich in den letzten Wochen ausführlich über unsere Arbeit im Tierschutzzentrum informiert. Unser Vorsitzender Josef Fassl übernahm dann auch gern die Aufgabe eines Versammlungsleiters auf der Gründungsveranstaltung.
Wir sind sicher, dass der neue Verein eine sehr gute Arbeit leisten wird und wünschen alles erdenklich Gute!
14.01.2010: Traurige Nachricht
Frau Radtke musste heute von Quirina, ihrer 16 Jahre alten blinden Pudeldame, die bis zum zehnten Lebensjahr für die Massenzucht missbraucht wurde und dann getötet werden sollte, Abschied nehmen. Bleibt als kleiner Trost, dass Quirinchen ihre letzten sechs Lebensjahre in guter Obhut verbringen durfte. Mitarbeiter und Patenfamilien des Tierschutzzentrums werden die Kleine vermissen.
Dezember 2009: Wieder Hundetonnen übergeben
Gespendet von den Familien Bädje-Beck-Stipani und Herrn Fiedler von der Adler-Apotheke werden ab sofort zwei weitere Hundetonnen für mehr Sauberkeit auf Magdeburgs Straße sorgen. Vorsitzender Josef Fassl konnte zum Jahresende die beiden Exemplare an Herrn Stegemann von der Abfallwirtschaft zur Aufstellung im Stadtgebiet übergeben. Besonders hervorzuheben ist das Engagement von Herrn Apotheker Fiedler, der hiermit schon die dritte der nicht ganz billigen Tonnen spendete.
18.12.2009: Bescherung der Patentiere
Da unsere Mitarbeiter/innen die im Rahmen der Futterhilfe betreuten Patentiere am letzten Ausgabetag dieses Jahres mit einer kleinen Bescherung erfreuen wollen, bitten sie tierliebe Bürger um kleine Spenden. Vor allem würden wir uns über Leckerlies und solcheFuttersorten für die Vierbeiner freuen, die sich die Tierhalter und unser Futter spendende Verein im Alltag nicht leisten können. Da wir nicht auf die Unterstützung großer Futtermittelfirmen zurückgreifen können, sind wir auf die Hilfe tierlieber Magdeburger/innen angewiesen. Bei Bedarf werden Spenden auch abgeholt. Vielen Dank!
14.12.2009: Weihnachtsfeier, die Zweite
Der Schönebecker Hundeverein hatte zur Weihnachtsfeier eingeladen. Unsere Mitglieder Peter Barczik, Josef Weidenhaupt und Detlef Förster vertraten unseren Verein, da der Vorstand dieses Mal leider komplett verhindert war. Schade! Aber wie wir aus gut informierten Kreisen erfahren haben, soll es auch im nächsten Jahr wieder Weihnachten werden... Viele Grüße nach Schönebeck!
13.12.2009: Weihnachtsfeier
Auch in diesem Jahr ließen wir es uns nicht nehmen, nach zwölf arbeitsintensiven und anstrengenden Monaten wieder mit unseren Mitgliedern die Vorfreude auf das Weihnachtfest zu begehen. Als Gäste konnten wir zudem drei Schönebecker Tierfreunde begrüßen, die unserer Wilma Radtke eine tolle Futterspende für das Tierschutzzentrum übergaben.
11.12.2009: Leben und leben lassen
Zum Thema "Leben und leben lassen - fleischlose Alternativen zur Weihnachtsgans" können sich Interessierte in der Zeit von 15 - 17 Uhr bei Peter Barczik im Tierschutzzentrum Bruno-Taut-Ring 103 informieren.
04.12.2009: Kein Happy End?
Wie wir heute erfahren haben, sind die unter dem 19.11.2009 beschriebenen Welpen verschwunden. Angeblich hat der Halter selbst alle Tiere vermittelt... Er ist nicht verpflichtet, uns gegenüber Auskunft über den wirklichen Verbleib der Kleinen zu geben. Hoffen wir, dass unsere Überschrift falsch gewählt wurde. Allerdings fehlt uns daran der Glaube. Wieder einmal mussten wir schmerzlich erfahren, wie wenig Einfluss Tierschützer mit ihrer Arbeit haben, wenn nicht Hand in Hand gearbeitet wird...
19.11.2009: DRINGEND - Welpen zu vermitteln!
Leila und ihre Welpen - aktueller Notfall unter "Tiervermittlung"...
09.11.2009: Olven TV berichtet
Einen Filmbeitrag über unser Tierschutzzentrum kann man heute ab 19.00 Uhr im Offenen Kanal sehen. Die Sendung wird in den nächsten Tagen noch einige Male wiederholt und kann auch unter www.ok-magdeburg.de angesehen werden.
30.10.2009: Große Freude im Tierschutzzentrum
Heute konnten wir uns gleich über zwei große Spenden freuen:
Zum einen feierte kürzlich Carola Günther das 15-jährige Bestehen ihres Kosmetikstudios "Visage" in der Halberstädter Straße 43 und bewies aus diesem Anlass ein ganz großes Herz für in Not geratene Vierbeiner. Statt Blumen wünschte sie sich Geldspenden, um Futter für unsere Patenfamilien kaufen zu können. Ihr Ehemann, Wolfgang Günther, übergab am Vormittag vor dem Büro in der Haeckelstraße das Futter an Günter Schuchart und Bettina Fassl, die alles dankend entgegennahmen.
Kurz vor Feierabend im Tierschutzzentrum dann die nächste Überraschung: Dieter Schaaf - vielen Magdeburger/innen noch als langjähriger Leiter des Tierheims in Erinnerung - und seine Ehefrau brachten jede Menge Sachspenden wie Körbchen und Spielzeug, auch ein paar Leckerlies und andere schöne Sachen, vorbei und informierten sich bei Josef Fassl und Wilma Radtke vor Ort über die Arbeit unserer Einrichtung.
30.10.2009: Igelhilfe ja oder nein?
Jetzt sieht man sie wieder, kleine und große Igel ab Dämmerungseinbruch unterwegs oder platt gewalzt als Opfer des Straßenverkehrs. Herbstzeit ist Igelzeit! Die stachligen Gesellen suchen Nahrung und Unterschlupf vor ihrem Winterschlaf. Durch menschliche Eingriffe in die Natur vermindern sich die ursprünglichen Lebensräume. Unvorsichtiger Einsatz von Gartengeräten, übermäßige Aufräumarbeiten in Gärten und zu schnelles Autofahren in durchgrünten Siedlungen ab Dämmerungseinbruch gefährden Igelleben. Mit wenig Mühe kann man etwas für den stachligen Gartenfreund tun, etwa wenn man im Herbst etwas Laub unter Hecken oder als Haufen zum Unterschlupf liegen lässt. Naturnah bewirtschaftete Gärten und Parks bieten Nistgelegenheit und Nahrung. Abendliches Zufüttern vor dem Winterschlaf mit einem Schälchen Katzenfutter werden vor allem Jungigel zu schätzen wissen. Nur hilfsbedürftige (verletzte, kranke, verwaiste) Igel, gehören in menschliche Obhut. Zur Pflege muss ein Igel im Warmen untergebracht und artgerecht ernährt werden, oft bedarf er auch tierärztlicher Behandlung.
Heute gibt Wilma Radtke in der Zeit von 15 – 17 Uhr im Tierschutzzentrum Bruno-Taut-Ring 103 aktuelle Hinweise zur Igelhilfe.
Weitere Informationen erhalten Interessierte auch unter www.pro-igel.de.
09.10.2009: Lieber Besuch...
Neben der Informationsveranstaltung zur Haustierhaltung konnten wir wieder ganz lieben Besuch empfangen: Rotraud Buch aus Tangerhütte und Hans Roloff vom Altmärkischen Tierschutzverein - beide auch in der Bürgerinitiative gegen die Schweinemastanlage Mahlwinkel/Cobbel aktiv und ganz links im Bild zu sehen - wollten nur kurz vorbeischauen und blieben dann doch gleich zwei Stunden zu Gesprächen bei uns. Beide ließen es sich nicht nehmen, ihre Freude über unsere Einrichtung in unserem Gästebuch zum Ausdruck zu bringen.
09.10.2009: Informationstag zur Haustierhaltung
Die Aufnahme eines Haustieres in die eigene Familie sollte immer gut überlegt sein. Immerhin übernimmt man bei einem Jungtier ca. 15 Jahre Verantwortung für das Leben des vierbeinigen Gefährten. Wer derzeit überlegt, ob eine Katze oder ein Hund zur Lebensplanung passt, welche Anforderungen an die Haltung gestellt werden, welche gesetzlichen Bestimmungen einzuhalten sind und ob es wirklich ein Welpe sein muss oder ob auch ein Tier aus dem Tierschutz zum häuslichen Glück beitragen kann, der sollte die Gelegenheit nutzen und sich am 09.10.2009 in der Zeit von 15-17 Uhr im Tierschutzzentrum im Bruno-Taut-Ring 103 informieren. Als Gesprächspartner stehen unsere Vorstandsmitglieder Mirjam Karl-Sy (Katzen)und Josef Fassl (Hunde) gern zur Verfügung.
02.10.2009: Flohmarkt
Am 02.10.2009 veranstaltet unser Verein einen Flohmarkt zugunsten des Tierschutzzentrums. Von 15-17 Uhr können Bücher, CD`s, handgefertigte Grußkarten u. a. Sachen für wenig Geld den Besitzer wechseln und Gutes tun: Von dem Erlös werden wir Futter für die Tiere unserer Patenfamilien kaufen. Eine Hobbymalerin hat Bilder zur Verfügung gestellt, deren Erlös jeweils zur Hälfte dem Tierschutzzentrum und dem Gnadenhof Katzeninsel e. V. helfen soll.
25.09.2009: Überraschender Besuch
Plötzlich stand heute Pfarrer Ulrich Seidel, 1. Vorsitzender des AKUT e. V. (Aktion Kirche und Tiere), vor der Tür. Er hatte einen Termin in Magdeburg und ließ es sich nicht nehmen, im neuen Tierschutzzentrum vorbeizuschauen und sich in unserem Gästebuch einzutragen.
Ebenfalls zu Gast war Frau Kathrin K., eine junge Journalistik-Studentin, die erst seit einigen Tagen in Magdeburg wohnt. Auf der Suche nach Informationen über Tierversuche wurde ihr unsere Einrichtung empfohlen und wir konnten ihr mit vielen Materialien und dem Kontakt zum Ärzte gegen Tierversuche e. V. weiterhelfen.
25.09.2009: TASSO-Info-Tag
TASSO widmet sich seit 26 Jahren der Registrierung und Rückvermittlung entlaufener Tiere. Mehr als 4,5 Mio Haustiere genießen durch die vorsorgliche Registrierung Schutz und Sicherheit bei Europas größtem Haustierzentralregister. Seit dem Jahr 2000 wurden bereits 9,3 Mio E-Mail-Suchmeldungen verschickt. Alle zehn Minuten wird mittlerweile ein entlaufenes Tier durch TASSO zurückvermittelt (50.000/Jahr, Stand 2008). Die Tierhalter haben seit Bestehen des Service über eine Mio Suchplakate angefordert, 305.000 Suchplakate wurden an Tierschutzvereine und Tierärzte verschickt.
TASSO arbeitet mit mehr als 13.000 Tierärzten und über 7.000 Tierschutzvereinen in Deutschland, Österreich und der Schweiz zusammen. Jeden Tag erreicht die Organisation mehr als 2.000 Anfragen per Telefon, Fax oder Mail.
Am 25.09.2009 wird in der Zeit von 15-17 Uhr die Arbeit des Haustierregisters TASSO in unserem Tierschutzzentrum vorgestellt. Auf Wunsch leiten wir auch gleich Ihre Anmeldung weiter.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
22.09.2009: Tierschutz-Stammtisch
Die Tradition des früheren Tier(heim)-Stammtisches wird nun als Tierschutz-Stammtisch fortgeführt. Für die erste Veranstaltung hatten wir Lothar Tietge, Stadtrat in Magdeburg und Pate unseres Tierschutzzentrums, eingeladen. Er gab uns einen Einblick in seine Arbeit und erläuterte aktuelle Anfragen und Anträge. Vor allem interessierten sich die Anwesenden für den Fall "Bruno", der durch Volksstimme und TV-Bericht hinreichend bekannt ist, und die Entwicklung des Antrags auf Ermäßigung der Hundesteuer bei finanzieller Notlage auch für Zweithunde.
18.09.2009: Patenschaftsverträge unterzeichnet
Ein Großteil der ersten 50 Patenschaftsverträge sind seit heute unter Dach und Fach. Wir haben sie den ersten Familien überreicht und auch gleich eine erste Futterhilfe für "unsere" Hunde, Stubentiger, Wellies und Kanarienvögel ausgegeben.
Einige Patenfamilien beschwerten sich über Belästigungen in der Nähe unserer Einrichtung: Man habe ihnen aufgelauert und behauptet, wir hätten geschlossen und es sei kein Futterzuschuss mehr zu holen. Dem ist natürlich nicht so, wie es auch im Artikel der Volksstimme vom 04.09.2009 nachzulesen war. Es ist bekannt, von wem diese Behauptungen aufgestellt wurden.
Die Empörung unserer Patenfamilien können wir nur teilen und behalten uns im Sinne unserer Familien bei weiteren Belästigungen die Einleitung rechtlicher Schritte vor.
Verständlicherweise möchte nicht jeder, der auf Hilfe angewiesen ist, fotografiert werden. Dem Wunsch auf Anonymität tragen wir Rechnung und laden daher - stellvertretend - nur Fotos einiger unserer Familien - mit deren Einverständnis - in der Rubrik "Patenfamilien" auf unserer neuen Webseite www.tierschutzzentrum-magdeburg.de hoch.
Ihre frohen Gesichter sprechen eine eigene Sprache...
04.09.2009: Neueröffnung unseres Tierschutzzentrums
1. Stadtrat Tietge gratuliert unserer 1. Stellv. Vorsitzenden Mirjam El. Karl-Sy zur Eröffnung 2. Günther Meyer, unsere liebe Familie Ebeling und Frau Karl-Sy mit Spenden 3. v. l. n. r. gutgelaunt: Herr Bromberg, Fraktionsvorsitzender SPD-Tierschutzpartei-future, Lothar Tietge, Stadtrat und Pate unseres Tierschutzzentrums, Günter Schuchart, Mitarbeiter TSZ und Job-Pate 4. Erste Bewerbungsformulare werden ausgefüllt, die Gäste informieren sich und fotografieren
1. Frau Radtke mit Blumen von Daniel Riecke, SPD-OV West 2. Gäste und Mitarbeiter im Gespräch 3. Unsere Schönebecker! Peter M. Simon, Birgit Kraft und Pudel Sammy überbringen eine Spende für unsere Leseecke 4. Bettina Fassl im Gespräch mit Eva Merotto vom Kinderschutzbund
Weitere Informationen in Kürze im kt "Tierschutzzentrum"... Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
24.08.2009: Möbellieferung
v. l. n. r.: 1. Frau Karl-Sy begrüßt die Herren, 2. es wird ausgeladen, 3. noch leer unten: 1. Tische, Stühle, 2. Schrank, Regal
Der Tag der Eröffnung unseres Tierschutzzentrums rückt immer näher. Heute nun lieferten uns die netten Herren vom Ministerium für Gesundheit und Soziales - sh. Bild - Tische, Stühle, Schränke und Pflanzen für unsere Räume. Wieder ein Riesenschritt, um unsere Arbeit in Kürze aufnehmen zu können...
23.08.2009: Aus aktuellem Anlass...
weisen wir - wie schon in unserem letzten Info-Heft - darauf hin, dass wir Beschwerden über andere Vereine nicht nachgehen werden. Leider erreichen uns immer wieder solche "Hinweise", nicht nur aus Magdeburg, sondern mittlerweile aus ganz Sachsen-Anhalt. Meist melden sich diese Leute anonym. Ob man uns als "Dachverband" ansieht oder einfach nur großes Vertrauen in unsere Arbeit setzt, können wir nicht beurteilen. Wir sind jedoch 1.) gar nicht befugt, in die Arbeitsweise anderer Vereine einzugreifen und 2. sind wir mit unserer Arbeit ohnehin voll ausgelastet, so dass wir uns nicht mit Querelen innerhalb anderer Vereine - ob berechtigt oder nicht - auseinander setzen können und wollen, zumal diese oft auf persönlichen Differenzen beruhen. Es ist immer besser, solche Unstimmigkeiten innerhalb eines Vereins mit Gleichgesinnten zu klären.
In berechtigten Fällen, die Haltung von Tieren in vereinsgeleiteten Einrichtungen betreffend, sollte man sich immer an das zuständige Veterinäramt oder andere zuständige Verwaltungsämter wenden.
22.08.2009: Jahreshauptversammlung
Im Vorhorn 2 - das ist die seit Jahren bewährte Adresse für unsere jährliche Mitgliederversammlung. In diesem Jahr war wieder die Wahl des Vorstands, der Kassenprüfer/innen und der Mitglieder des Schlichtungsausschusses erforderlich. Alle Mitglieder wurden einstimmig in ihrem Amt bestätigt mit Ausnahme von Frau Beinhoff, die nicht mehr für die Arbeit im Schlichtungsausschuss antrat. An ihrer Stelle wurde Heidrun Kretschmer einstimmig gewählt.
27.07.2009: Bericht über unsere Pflegestelle bei Frau Karl-Sy
Katzen suchen ein Zuhause - ein Dauerbrenner in unserem Verein. Über die Pflegestelle unserer 1. stellv. Vorsitzenden wurde heute ein kurzer, aber sehr schöner und informativer Bericht in der Sendung "Mhoch3" im Offenen Kanal Magdeburg ausgestrahlt.
Hier der -----> Film ( 3 Mega Byte, wmf Datei)
23.07.2009: Katzenpopulation wieder auf dem Vormarsch
In letzter Zeit tauchen wieder vermehrt unkastrierte Katzen, teils tragend oder mit Jungtieren, an Futterstellen auf. Auch die Zahl offenbar ausgesetzter Katzen ist nicht nur im Stadtbild von Magdeburg auf dem Vormarsch. Objektive Gründe, sich von seinem Tier zu trennen, gibt es sicher hin und wieder. Da tritt beispielsweise in einer Familie plötzlich eine Allergie auf oder es gibt keine andere Möglichkeit, als der Erwerbsarbeit ins benachbarte Ausland zu folgen. Zuweilen ist es auch finanzielle Not, Überforderung oder manchmal einfach nur Frust. Das Aussetzen von Tieren ist nicht der richtige Weg und stellt zudem eine Straftat nach dem Tierschutzgesetz dar. Verantwortungsvolle Halter wenden sich in begründeten Abgabefällen an ein Tierheim oder einen Tierschutzverein.
Unser Verein regelt bei der Vermittlung von Tieren bereits im Übergabevertrag die eventuelle Rücknahme eines Tieres. Darüber hinaus wird Vermittlungshilfe von Besitzer zu Besitzer angeboten. Mitglieder unseres Vereins haben in den zurückliegenden Monaten etliche ausgesetzte Tiere eingefangen, Tierheim und Tierklinik verständigt und, wenn sich innerhalb einer angemessenen Frist kein Halter gemeldet hat, versucht, die Tiere in ein schönes Zuhause zu vermitteln. Behörden und Hausverwaltungen wandten sich an uns mit der Bitte, die streunenden Katzen, die sich - da nicht kastriert - obendrein zunehmend vermehren, einzufangen. Die Welpen haben vorrangig in unseren Pflegestellen vorübergehende Aufnahme gefunden. Ein Teil der ausgewachsenen Tiere wurden nach Absprache mit dem Tierheim zum Zwecke der Kastration und ggf. dem Ziel der Vermittlung dort untergebracht.
Sehr unterschiedlich sind die Auffassungen der Bevölkerung zum Einfangen dieser Tiere. Während Bürger sich einerseits über das Betreiben von Futterstellen aufregen, ernteten einige unserer Mitglieder nicht nur argwöhnige Blicke von Passanten, sondern mussten sich sogar verbal angreifen lassen, als sie die Katzen einfingen. Dennoch sind wir als Tierschützer für jedes wache Auge dankbar, denn leider führt nicht jeder, der mit einer Katzenfalle durchs Gebüsch streift, Gute im Schilde.
Die große Zahl der Fundtiere und die hohe Vermehrungsrate haben dazu geführt, dass, wie auch von anderen Vereinen beschrieben, unsere Pflegestellen überfüllt sind. Daher ein Hinweis an tierliebe Mitmenschen: Bitte nicht nur die frei lebenden Katzen füttern, sondern auch hier durch Kastration gezielt für die Eindämmung der Katzenpopulation sorgen!
Wer sich einen Stubentiger zulegen möchte, kann sich gern an uns wenden. Als Ansprechpartnerin steht Ihnen die stellvertretende Vorsitzende, Frau Karl-Sy, unter der Tel.-Nr. 0391 2528762 (ab 20.00 Uhr) zur Verfügung. Unsere Tiere sind geimpft und gegen Parasiten behandelt. Tiere, die die Geschlechtsreife erreicht haben, sind zudem kastriert.
08.07.2009: Unglaublich, aber wahr!
Was sich der Circus Krone dabei dachte, uns als Tierschützern so genannte Vorzugs- bzw. Ermäßigungskarten zuzuschicken, mag sein Geheimnis bleiben. Da wir Programmpunkte wie das "Elefantenballett" oder das Vorführen von Löwen und anderen Wildtieren strikt ablehnen, hätte sich der "Circus" das Porto sparen können.
20.06.2009: Besuch in Eisleben
Das Ehepaar Bril von der Initiative Tierschutz - Tiere in Not e. V. hatte uns eingeladen, zum Stadtfest in der Lutherstadt Eisleben, an dem sie und ihre Mitstreiter sich mit einen Stand beteiligten, vorbeizuschauen. Die Einladung nahmen wir gern an und frischten die freundschaftlichen Beziehungen wieder auf.
07.06.2009: Vorstandsmitglied wird Stadtrat
Unser 2. stellv. Vorsitzender, Lothar Tietge, wurde von den Magdeburger Bürger/innen in den Stadtrat gewählt. Tierschutz endlich in guten Händen...
28.05.2009: Weitere 25 Hundetonnen übergeben
v. l. n. r.: Josef Fassl (Vors. Bündnis für Tiere e. V.), Angela Damisch-Schwarz (SPD-OV Stadtfeld), verdeckt: Torsten Gissendorf (GWG "Reform"), davor Uli Lücke (Volksstimme), Holger Platz (LH MD, Beigeordneter), Sven Fricke (FDP), Oliver Müller (Linke)
Pünktlich um 12.00 Uhr konnten wir heute im Beisein der Sponsoren weitere 25 Hundetonnen an die Stadt übergeben. Allein die GWG "Reform" spendete 21 Tonnen, die in Reform sehnlichst erwartet wurden. Daneben können nun zwei Tonnen in Sudenburg aufgestellt werden, die Stadträtin Sabine Paqué (FDP) sowie Oliver Müller (Linke) und Astrid Pierau gespendet haben. Die übrigen beiden Boxen - vom SPD-Ortsverein Stadtfeld sowie Sven Fricke und Antje Möhring - stehen nun den Stadtfelder Hundehaltern zur Verfügung.
26.05.2009: Tierfreunde retten "Speedy" vor dem Schlagfallen-Jäger
Es ist ein tierisches Drama, das sich in der Klein Wanzleber Gartenanlage "Brockenblick" bereits im März dieses Jahres abgespielt hat. Ines Ladewigs Gartennachbar... => lesen Sie bitte hier weiter
17.05.2009: Rattenstammtisch
Der nächste Rattenstammtisch findet am Sinntag, den 17.05.2009, ab 17.00 Uhr im Brauhaus in der Lübecker Straße (gegenüber vom Neustädter Friedhof) statt.
04.05.2009: Gefahr für Katzenwelpen
Zum wiederholten Mal ist es geschehen, dass Katzenwelpen im Keller - neben einer Schale Milch und einem Napf Futter liegend - gefunden wurden. Der jüngste Fall aus Wanzleben nahm dann auch nur für einen Katzenwelpen ein glückliches Ende. Eine scheue Kätzin hatte im Gebüsch Junge geworfen. Kinder hörten das klägliche Piepsen und nahmen die Welpen mit. Sie wollten ihnen wohl aus Unwissenheit etwas Gutes. Die drei Tage alten Welpen wurden im Keller aufbewahrt und sollten sich an der bereitgestellten Schale mit Katzenfutter selbst versorgen. Dass die Tiere dazu noch gar nicht in der Lage waren wurde offenbar nicht bedacht.
Eine Nachbarin meldete den Fall beim Tierschutz. Trotz des schnellen Handelns hat nur ein Welpe den Weg zum Tierarzt überlebt und sich inzwischen in einer Pflegestelle - von Hand aufgezogen - gut entwickelt.
Daher unsere dringende Bitte an Eltern und Nachbarn: Halten Sie bitte die Augen auf! Kinder meinen es meist gut, aber die Folgen sind oft dramatisch. Wenn Sie Katzenwelpen finden, benachrichtigen Sie bitte einen Tierschutzverein oder wenden Sie sich an einen Tierarzt.
Mirjam Karl-Sy Stv. Vorsitzende
29.04.2009: Haufenweise Probleme
Gerade wir Hundehalter haben so einige Sorgen, wenn man nur mal an die Erhöhung der Hundesteuer oder das "Kampf"hundegesetz, mit dem uns das Land kürzlich "beglückte", denkt. Das Problem, das am leichtesten zu lösen wäre, liegt nicht in der Hand von Politikern oder Journalisten, sondern allein in denen der Hundehalter. Wenn es auch der Letzte endlich begreifen würde, einfach eine Tüte zum Gassigehen einzustecken und die Hinterlassenschaft seines Vierbeiners im nächsten Mülleimer zu entsorgen, würde man den Hundehassern viel Wasser abgraben. Es wäre so einfach, ein Problem weniger zu haben... Doch nein, einige begreifen es nicht und nun tobt das beliebte Thema "Hundekot" seit Monaten in der Presse. Bitterböse Leserbriefe zeugen von zunehmender Aggressivität pauschal ALLEN Hundehaltern gegenüber. Der Tenor: Schluss mit lustig und jetzt wird durchgegriffen! Die markigen Worte gefallen dann auch einem Teil der Bevölkerung und so wird weiter Unfrieden gesät.
ABER: Liebe hundelose Mitbürger/innen: Es lohnt überhaupt nicht, aufgrund solch eines Aufrufs das Gesicht zur Faust zu ballen und derart verunstaltet an uns Hundehaltern vorbeilaufen. Mir ist das heute passiert, dass mich eine junge Frau so pausbäckig-böse anguckte, dass ich an ein Foto von mir aus Kleinkindtagen, auf dem ich bockig in die Kamera blickte, weil ich wohl ein Eis nicht bekommen hatte, erinnert wurde. Aufgrund dieser Ähnlichkeit hätte ich am liebsten laut gelacht und dann der jungen Frau, die nun wohl den Rest des Tages vergnatzt durch die Stadt läuft, erklärt, dass es anatomische Unterschiede zwischen Hündinnen und Rüden gibt und nicht jeder Hund, der irgendwo auf der Wiese hockt, gleich etwas Bleibendes produziert. MERKE: Wo kein Haufen fällt, da kann auch kein Haufen aufgehoben werden! So einfach ist das.
Hundehalter sind auch Menschen. Und selbst ein Hundehaufen, der mal liegen bleibt, weil der Halter ihn vielleicht in der Nacht oder im bunten Herbstlaub einfach nicht gesehen hat - auch das passiert - ist nach dem nächsten Regen verschwunden und stellt somit ein weniger großes Übel dar als zersplitterte Bierflaschen, eingetretene Kaugummis oder eingeschlagene Fensterscheiben in Abrisshäusern.
Sie sollten sich also - bei allem berechtigten Ärger über uneinsichtige Hundehalter - immer auch fragen, ob es richtig und notwendig ist, sich und dem Menschen, dem Sie gerade so über den Weg laufen, den Tag zu verderben.
Bettina Fassl Vorstandsmitglied
03.-05.04.2009: Messe "Tierwelt"
Als Mitglied des Beirats hatten wir seit einigen Monaten die Messe "Tierwelt" mitgeplant. Am 03. April war es dann soweit: Als offizieller Partner freuten wir uns, die Besucher an unserem Stand vor Ort begrüßen zu dürfen. An den drei Tagen vom 03.-05.04.2009 erwartete die Messegäste ein buntes Programm, bei dem für Jede/n etwas dabei gewesen sein dürfte.
Einer der Höhepunkte war am Samstag, dem 04.04.2009, ein ökumenischer Gottesdienst für Mensch und Tier in der Messehalle 2. Die Regionalgruppe Sachsen-Anhalt des AKUT e. V. (Aktion Kirche und Tiere), in der sich auch Mitglieder unseres Vereins engagieren, konnte hierfür Domprediger Giselher Quast und Frau Dr. Schleinzer gewinnen. Extra angereist war Frau Wolf von der Bürgerinitiative in Gerbisbach, die sehr eindrucksvoll ihre Betroffenheit über den Umgang mit den Tieren in den Schweinemastanlagen, wie auch eine in ihrem Ort geplant ist, zum Ausdruck brachte. Die Bürgerinitiative gegen die Mastanlage in Cobbel hatte uns mit unterstützt - dort wird es übrigens am 06. Juni 2009 den nächsten Tiergottesdienst geben - und auch ein Lama war Besucher der Veranstaltung.
Insgesamt bleibt zu sagen: Wir konnten nicht über mangelnden Zuspruch klagen. Viele Tierfreunde informierten sich an unserem Stand über unsere Arbeit.
Sehr erfreulich war die Erfahrung, dass uns viele Menschen dankten, uns Mut machten und mit ihren vielen aufmunternden Worten Kraft für die nächsten anstehenden Aufgaben gaben.
Wertvolle Kontakte wurden geknüpft bzw. erneuert, eine Sponsorin für eine Hundetonne gefunden und mit den kleineren und größeren Spenden für die Magdeburger Ausgabestelle der Tiertafel ein wenig Sicherheit für die nächsten Wochen gegeben.
Die neu ins Leben gerufene Aktion "Ich reich´ den Tieren meine Hand" hatte einen guten Start. Die beteiligten Kinder wurden von Thomas Ziesmann, der extra zur Messe aus Hamburg angereist war, hervorragend betreut.
Hierüber werden wir in Kürze ausführlicher informieren.
22.03.2009: Rundbrief mit Einladung
Liebe Mitglieder, liebe Freunde unseres Vereins, ehrenamtliche Tierschutzarbeit ist weit mehr als ein Vollzeitjob. Was sind schon die ungezählten Stunden, die dabei zusammenkommen? Wenn sich die Türen des ... (zum Weiterlesen bitte die Überschrift anklicken)
18.03.2009: Sachsen-Anhalt Spezial
Nach einem aufwändigen Drehtag am 05.03.2009 wird nun am Mittwoch, den 18.03.2009, in der Sendung "Sachsen-Anhalt Spezial" ab 21.15 Uhr im MDR ein Bericht über unsere Wilma Radtke zu sehen sein. Das MDR-Team hat sie einen ganzen Tag lang mit der Kamera im Privatleben und bei ihrer Arbeit für die Magdeburger Ausgabestelle der Tiertafel begleitet. Daneben wurde auch der Tiertafel-Kunde Herbert Hilgert aufgesucht, der sich als amtlich bestellter Betreuer für Mensch und Tier gleichermaßen engagiert. Auch von seiner Arbeit war das Drehteam so angetan, dass speziell zu seiner aufopferungsvollen Tätigkeit eine weitere Sendung in Planung ist.
27.02.2009: Unser Dachverband zum Verfahren gegen die Verantwortlichen des Zoos
"Wie in tierrechte .08 berichtet, tötete der Zoo Magdeburg im Mai 2008 drei neugeborene Tigerbabys sofort nach der Geburt, weil sie genetisch nicht "reinerbig" waren. ... Der Zoo begründete die Tötung damit, dass kein anderer Zoo die Tiere gewollt hätte, da sie für die Erhaltungszucht wertlos gewesen wären und damit Platz blockiert hätten, der für reinerbige Tiere gebraucht werde. Unser Bundesverband Menschen für Tierrechte und animal public erstatteten daraufhin gemeinsam Anzeige gegen die Verantwortlichen des Zoos wegen Verdachts des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz. Die Staatsanwaltschaft Magdeburg hat die Ermittlungen jedoch eingestellt.
Das wollen wir - beide Organisationen - aber nicht hinnehmen. So hat unser Anwalt die Staatsanwaltschaft im Januar aufgefordert, die Ermittlungen wieder aufzunehmen. Es ist völlig unverständlich, dass der Zoo Magdeburg nicht die Möglichkeiten geschaffen hat, die drei Tiere zu behalten.
So kratzt es hoffentlich noch einmal am Image des Magdeburger Zoos, dass dieser bis zum Jahr 2013 in den Ausbau seiner Anlagen 20 Millionen Euro investieren will - aber dabei wohl keinen Cent in Plätze für die drei Tiger stecken wollte."
Quelle: tierrechte Nr. 47, Feburar 2009
23.02.2009: "Leser fordern härteres Durchgreifen der Ordner gegen die `Tretminen´"
So berichtet heute die Magdeburger Volksstimme.
Hinsichtlich dieses Artikels ist klarzustellen, dass erst die Übergabe der 40. Tonne bevorsteht. Die Volksstimme schrieb von 50 Tonnen, wir wollen uns aber nicht mit fremden Federn schmücken…
Zum Inhalt des Artikels hier eine persönliche Ansicht: Auch in meinem Umfeld (Nähe AOK) gab es immense Probleme mit ignorierten Hinterlassenschaften. Immer wieder ärgerten sich Anwohner, trotz aller Vorsicht in den Grünstreifen zwischen Straße und Fußweg in Hundehaufen zu treten. Leider wurde man auch als ordentlicher Hundehalter, zu denen ich mich zähle, schon mal so aus Vorsorge angepöbelt, wenn man nur mit dem Hund die Straße entlangging. Die Situation entspannte sich, als vor etwa zwei Jahren einer unserer Behälter an der Ecke Lorenzweg aufgestellt wurde und ein weiterer am Kaiser-Otto-Ring. Die Grünflächen wurden zusehends sauberer, die Tonnen werden gut angenommen, Hund und Halter wurden auch mal wieder von Fußgängern angelächelt.
Seit einigen Wochen beobachten wir leider wieder eine zunehmende Verschmutzung. Es wohnen zwei, drei neue Hunde in der Straße, so dass anzunehmen ist, dass die neuen „Herrchen“ und „Frauchen“ sich nicht in das gut eingespielte Gefüge einordnen wollen. Ein, zwei Halter genügen, um den Ruf aller anderen mit in den Schmutz ziehen. Mich macht diese Ignoranz mittlerweile auch sehr wütend, denn die Tonnen sind nicht billig, werden gern mal demoliert und es ist nicht so einfach, Sponsoren zu finden.
Leider kam der Umstand, dass die Tonnen aber von vielen Haltern gut angenommen werden, in dem Artikel nicht zum Ausdruck. Ich freue mich auch immer, wenn ich sehe, dass Hundehalter ihre Tüte benutzen, obwohl sie sich unbeobachtet fühlen dürfen und es trotzdem tun.
Bettina Fassl Vorstandsmitglied
17.02.2009: Was gibt es nur für Menschen...?
Am Sonntag lief unserer Wilma Radtke völlig aufgelöst ein Tiertafel-Kunde über den Weg. Er war heilfroh, sie zu treffen. Sein Hund Bronco hatte gerade im Gebüsch vier ausgesetzte und völlig unterernährte Meerschweinchen entdeckt. Es handelte sich um eine Mutter und ihre drei Jungen, zwei davon schwarz, eines schwarz-weiß, die sich frierend aneinander kuschelten. Beherzt leitete unsere Frau Radtke die Rettung ein: Sie brachte die Tierchen ins Warme, organisierte eine Kiste und Streu und gab den armen Kleinen erst einmal zu Fressen. Die kleinen Knäuel waren völlig abgemagert und hatten kaum noch Fell. Ausgehungert stürzten sie sich auf die angebotenen Karotten und Gurken.
Danach informierte Frau Radtke das Veterinäramt, das für eine vorübergehende Unterbringung im Tierheim sorgte. Hier soll nun erst einmal abgewartet werden, ob sich noch ein Halter meldet. Immerhin besteht die ganz kleine Möglichkeit, dass die Meerschweinchen Opfer eines Einbruchs geworden und dann von den Kriminellen ausgesetzt worden sind. Die Realität zeigt aber, dass die Wahrscheinlichkeit hierfür gegen Null geht. In den meisten Fällen steckt hinter derlei Tierleid die eiskalte Seele eines Menschen ohne jegliches Mitgefühl: Das Tier wird zu teuer, braucht Futter, Beschäftigung, stört bei der Urlaubsplanung, muss zum Tierarzt oder wurde - weil man nicht aufgepasst hat und sich die Kosten für eine Sterilisation sparen wollte - trächtig, also muss es weg. Dem Kälte- und/oder Hungertod ausgesetzt erlebt das Tier qualvoll seine letzten Stunden und der Mensch geht seiner Wege - ohne Gewissensbisse, ohne Reuegefühl, ohne eine Spur von Menschlichkeit.
Wir bitten eindringlich alle Mitbürger/innen und Tierfreunde, auch beim sonntäglichen Spaziergang nicht nur auf die Schönheit der Natur zu achten, sondern auch mal abseits der Wege nachzusehen, ob sich auch dort ein Lebewesen in Not befindet.
Mutter Meerschwein und zwei ihrer Jungen warten nun im Tierheim in der Rothenseer Straße (Tel. 0391 2537631) auf ein neues Zuhause. Das dritte Junge hat es leider nicht geschafft...
14.02.2009: Nächster Rattenstammtisch
Am 14.02.2009 findet ab 17.00 Uhr im Brauhaus (geg. Neustädter Friedhof) der nächste Rattenstammtisch statt. Auch aus unserem Verein werden wieder Mitglieder teilnehmen.
23.01.2009: Vortrag über Tierversuche in der Chirurgie
Einen sicherlich für viele Gegner von Tierversuchen aufschlussreichen Vortrag wird am 23.01.2009 Dr. med. Wolf-Dieter Hirsch ab 17.30 Uhr im Volksbankhörsaal, Hörsaal 2, Gebäude 22 in der Otto-von-Guericke-Universität in Magdeburg halten. Thema sind Tierversuche in der Chirurgie mit anschließendem "Streitgespräch" mit dem Tierexperimentator Dr. Scheich.
Herr Dr. Hirsch ist Facharzt für Chirurgie. Er ist 2. Vorsitzender des Ärzte gegen Tierversuche e. V. und Mitglied des Aktion Kirche und Tiere e. V.
14.12.2008: Alle Jahre wieder...
Einmal im Jahr laden wir unsere Mitglieder und Freunde nicht zur Arbeit, sondern zum besinnlichen Zusammensein ein: Zur Weihnachtsfeier. Auch in diesem Jahr haben wir wieder einmal fröhlich beieinander gesessen, über die Strapazen des letzten Jahren geschwatzt, über Kuriositäten in der hiesigen Tierschutzszene gelacht und einfach den Zusammenhalt in unserem Verein genossen. Peter Barczik spielte auf dem Keyboard Weihnachtslieder, unser Vorsitzender Josef Fassl las "Eine Liebeserklärung" von M. Mag. Tomasz Jaeschke (AKUT-Nachrichten 1/2008, S. 2), unsere Jüngste, Marie Niemann, die bei unseren Aktivitäten die Kinderbetreuung übernimmt, sämtliche Spielsachen und Tokio-Hotel-Poster für den Flohmarkt geopfert hat und auch sonst mit ihrer Familie immer zur Hilfe bereit steht, haben wir mit einem kleinen Geschenk belohnt und der "Macher" des beliebten M hoch 3-Magazins, Ditmar Pauke, bat um ein Interview zur Resonanz auf einen Spendenaufruf in der Volksstimme.
Stellvertretend für die vielen Sponsoren äußerte sich hier die den Magdeburgern hinreichend bekannte Tierschützerin Helga Hiller aus Königsborn, die seinerzeit stellv. Vorsitzende eines lokalen TS-Vereins war, über ihre Beweggründe, unsere Arbeit zu unterstützen. Es gab Stolle, Kakao und Kaffee und alle genossen die friedvolle Einstimmung auf die bevorstehenden Feiertage. So konnten wir Kraft tanken für die kommenden Aufgaben und sind alle noch ein Stück näher gerückt...
04.12.2008: Ausgabestelle der Tiertafel hat Geburtstag...
... siehe Pkt. "Tiertafel"
25.11.2008: Fast schon komisch...
Eine tierliebe Inhaberin eines zentral gelegenen Geschäfts in der Magdeburger Innenstadt war so freundlich, einige unserer Unterschriftenlisten gegen die Tötung der Tigerbabys im Zoo auszulegen. Diese Listen müssen nun einem nicht ganz so tierlieben Bürger dermaßen ein Dorn im Auge gewesen sein, denn in einem unbeobachteten Moment wurden genau diese Listen gestohlen. Es kann natürlich auch sein, dass unsere Listen mittlerweile Sammlerwert genießen und demnächst bei ebay auftauchen... Oder ein übereifriger Tierfreund legt sie dem Zoodirektor auf den Gabentisch?
Wie dem auch sei: Amüsieren wir uns darüber, dass wir mit unserem Protest offenbar dermaßen ins Schwarze getroffen haben, dass es den einen oder anderen Mitbürger sogar kriminell werden lässt...
23.11.2008: Vom Umgang miteinander
Folgende Zeilen schickte uns eine nette Dame, die uns zwischenzeitlich auch die Erlaubnis zur Veröffentlichung gab. Wir möchten sie unseren Freunden und Sympathisanten nicht vorenthalten:
"Sehr geehrte Damen und Herren,
durch eine böse Redeschlacht auf der Internetseite (...) auf den Tierschutz in Magdeburg aufmerksam geworden, war ich neugierig und besuchte Ihre Seite. Ich habe mit nun alle aufgeführten Punkte sehr genau durchgelesen und bin begeistert von Ihrem Engagement. Wie viel Freizeit wirklich hinter dieser Arbeit steckt, vermag ich sicher nicht voll einzuschätzen. Ich sehe aber, dass Sie ein intaktes und überaus reges Vereinsleben führen, in dem aller Wahrscheinlichkeit alle Ihre Mitglieder ihren Platz finden.
Ich möchte Ihnen mit meinen Zeilen Mut und Zuversicht geben, dass sich Ihre gute Arbeit lohnt und Sie sich von Ihrem Weg nicht durch einige wenige Menschen, die offenbar nur Hass im Herzen tragen und diesen noch dazu ohne jedes Niveau der Allgemeinheit kundtun müssen, abbringen lassen. Seien Sie gewiss: Böse Menschen sind eigentlich zu bedauern. Sie sind in ihrem Inneren oft sehr unglücklich.
Ich wünsche Ihnen von Herzen weiterhin viel Kraft und Durchhaltevermögen, damit Ihre lobenswerten Ziele eines Tages von Erfolg gekrönt sein werden.
Ein kleines Anliegen habe ich noch: Es wäre überlegenswert, die aktuelle Beitragshöhe für eine Mitgliedschaft und einen Mitgliedsantrag zum downloaden anzubieten, so dass Ihre verantwortungsvolle Arbeit auf viele Schultern verteilt werden kann.
Herzlichst Ihre Rita Bruchmüller."
Wir danken Frau Bruchmüller für ihre freundlichen Zeilen, denen eigentlich nichts hinzuzufügen ist. Unseren Mitgliedern und Freunden raten wir, unsere wenige freie Zeit auch weiterhin für die Aufgaben unseres Vereins zu verwenden und nicht für unausgegorene und mit Halbwissen gespickte Kampagnen zu vergeuden. Letztlich gilt immer noch: Jeder blamiert sich, so gut er kann.
11.11.2008: Nachtrag zur Tötung der Tigerbabys
Der Sommer brachte das Thema "Tötung dreier gesunder Tigerbabys im Magdeburger Zoo" mit sich. Die meisten Menschen sind inzwischen leider wieder zur Tagesordnung übergegangen, doch hier und da gibt es noch ein kurzes Aufflammen des Protestes. Von einem sehr rührendem Protest erfuhren wir von Katharina Kwaschik aus Berlin. Frau Kwaschik hat einen vierjährigen Sohn, Kolya, und dieser wiederum eine sechsjährige Freundin, Mara. Beide hatten ein Foto vom Tigerkater Taskan in einem Bericht in der Wochenzeitung „Die Zeit“ entdeckt und nach dem Hintergrund des Artikels gefragt. Den beiden Kleinen ging die Geschichte so nah, dass sie sich sogleich hinsetzten und einen Brief an Zoodirektor Kai Perret malten/bastelten, in dem sie um das Weiterleben des Tigerkaters baten. Frau Kwaschik schickte uns eine Kopie des Schreibens zu.
Das Anliegen der beiden erklärte sie dann noch ausführlicher: „Mara und Kolya wollen nicht, dass Tiere sterben müssen, aufgrund von Platzmangel in einem Zoo oder aufgrund ihrer Herkunft bzw. genetischen „Mangelhaftigkeit“ oder weil sie gutes Futter für andere Tiere abgeben. Die Kinder wollen, dass der Magdeburger Zoodirektor und alle seine Kollegen in anderen Zoos … tatsächlich ein neues Zuhause finden, jetzt für Taskan und in der Zukunft auch in allen ähnlichen Fällen für andere Tiere.
Ich habe Mara und Kolya versprochen, mich darum zu kümmern, dass auch Sie von der Meinung dieser beiden Kinder erfahren – was hoffentlich als Teil eines Protestes gegen diese Form der Tierquälerei Wirkung zeigen wird. Wir danken Ihnen für Ihre Arbeit und wünschen Ihnen, dass Sie weiterhin erfolgreich im Interesse der Tiere handeln können.“
Uns hat dieser Brief sehr bewegt und wir haben uns natürlich bei den beiden Nachwuchs-Tierschützern bedankt. Marie N., unser derzeit jüngstes Mitglied, spendete den beiden spontan zwei Plüschtiger, die wir unserem Dankesbrief nach Berlin beifügten.
18.10.2008: Neue Quarantänestation eingerichtet
Die kürzlich neu eingerichtete Quarantänestation ist eine wertvolle Anschaffung für unseren Verein. So ist es künftig möglich, eine noch bessere - den veterinärmedizinischen Grundlagen entsprechende - Tierversorgung zu gewährleisten. Die fest installierte Quarantänestation soll gegenüber den bisherigen transportablen Käfigen, die lediglich der vorübergehenden Aufnahme von Katzenwelpen dienten, auch die Nachsorge weiblicher Katzen nach der Kastration bzw. die Aufnahme von säugenden Mutterkatzen ermöglichen.
Eingeweiht wurden die Boxen gleich kurz nach der Ausstellung durch zwei Katzen, die im Tierheim Magdeburg kastriert und anschließend noch ein paar Tage zur Nachsorge untergebracht wurden, bevor sie an ihre Futterstelle zurückgesetzt werden konnten. Mitarbeiter einer Behörde hatten sich im vorgenannten Fall an unseren Verein mit der Bitte gewandt, die streunenden Katzen, die sich, da sie nicht kastriert sind, obendrein zunehmend vermehren, einzufangen. Die Katzenwelpen haben vorrangig in unseren Pflegestellen vorübergehende Aufnahme gefunden und konnten zwischenzeitlich in ein schönes neues Zuhause vermittelt werden.
Es ist vorgesehen, die Quarantänestation zu vergrößern, sobald die Finanzen unseres Vereins, der sich ausschließlich aus den geringen Mitgliedsbeiträgen und einigen privaten Spenden finanziert, es zulassen.
Mitgliederversammlung
Eine der wichtigsten Entscheidungen der diesjährigen Mitgliederversammlung war die Nachwahl in den Vorstand, nachdem Frau Kretzschmer und Frau Horak im Moment aus beruflichen Gründen nicht zur Verfügung stehen.
Mit Lothar Tietge erhöht sich die "Männnerquote" im Vereinsvorstand. Herr Tietge ist kein Mensch, der sich auf Spielchen und Kungeleien einlässt. Wo ein Tier in Not gerät oder eine Situation nicht im Sinne des Tierschutzes akzeptabel ist, da bleibt er dran und lässt nicht locker. Davon durften sich auch die Damen und Herren im Stadtrat schon einige Male überzeugen, als sich Lothar Tietge u. a. für den angeschossenen Hund A. J. und seine Halterin einsetzte (die Magdeburger wissen, um welchen tragischen Fall es sich handelt), die Herausgabe von frei laufenden Minks durch die Stadt Magdeburg an eine so genannte Pelztierfarm kritisierte und gegen die Tötung der drei "nicht reinerbigen" Tigerbabys im hiesigen Zoo protestierte.
Eine wunderbare Ergänzung unseres Vorstands ergibt sich auch aus der Nachwahl von Steffanie Koch aus Satuelle. Frau Koch setzte sich bereits für unseren Verein ein, als sie ihm noch gar nicht angehörte, nämlich bei der Planung des überfälligen Tierheim-Neubaus. Sie besitzt die erforderliche Sachkunde, ein Tierheim oder einen Gnadenhof zu leiten und stellt mit ihrem Erfahrungsschatz aus dem Aufbau einer Jugendgruppe und eines Tierheims eine große Bereicherung für unsere künftige Arbeit dar.
Auf jeden Fall danken wir Frau Kretzschmer und Frau Horak (samt Benni!) für ihre bisherige Arbeit und freuen uns, wenn sie uns später wieder im Vorstand oder einer unserer Arbeitsgruppen zur Verfügung stehen.
07.10.2008: Katzenpopulation wieder auf dem Vormarsch
In letzter Zeit wird beobachtet, dass wieder vermehrt unkastrierte Katzen an Futterstellen auftauchen. Auch die Zahl offenbar ausgesetzter Katzen ist nicht nur im Stadtbild von Magdeburg auf dem Vormarsch. Objektive Gründe, sich von seinem Tier zu trennen, gibt es sicher hin und wieder. Da tritt beispielsweise in einer Familie plötzlich eine Allergie auf oder es gibt keine andere Möglichkeit, als der Erwerbsarbeit ins benachbarte Ausland zu folgen. Das Aussetzen von Tieren ist jedoch nicht der richtige Weg und stellt zudem eine Straftat nach dem Tierschutzgesetz dar.
Verantwortungsvolle Tierhalter wenden sich in solchen begründeten Abgabefällen an ein Tierheim oder einen Tierschutzverein. Unser Verein regelt bei der Vermittlung von Tieren bereits im Übergabevertrag die eventuelle Rücknahme eines Tieres. Darüber hinaus wird Vermittlungshilfe von Besitzer zu Besitzer angeboten.
Mitglieder unseres Vereins haben in den zurückliegenden Monaten etliche ausgesetzte Tiere eingefangen, das Städtische Tierheim und die Tierklinik über den Fund verständigt und, wenn sich innerhalb einer angemessenen Frist kein Besitzer gemeldet hat, versucht, diese Tiere in ein neues schönes Zuhause zu vermitteln. Behörden und Hausverwaltungen wandten sich an unseren Verein mit der Bitte, die streunenden Katzen, die sich, da sie nicht kastriert sind, obendrein zunehmend vermehren, einzufangen. Die Katzenwelpen haben vorrangig in unseren Pflegestellen vorübergehende Aufnahme gefunden. Erwachsenen Tiere wurden nach Absprache mit dem Städtischen Tierheim dort untergebracht zum Zwecke der Kastration und ggf. dem Ziel der Vermittlung.
Sehr unterschiedlich sind die Auffassungen von Bürgern, aber auch von Mitgliedern zum Einfangen dieser Tiere. Während Bürger sich einerseits über das Betreiben von Futterstellen aufregen, mussten sich einige unserer Mitglieder verbal angreifen lassen, als sie die Katzen einfingen. Manches Mitglied hat teilweise immer noch Zweifel im Hinblick auf den Verbleib der Tiere, die in einem Tierheim untergebracht werden. Ich schlage diesen „Zweiflern“ vor, sich in der Form in die Vereinsarbeit einzubringen, indem sie diesen Tieren ein vorübergehendes Zuhause geben. Leider erklären sich dazu aber immer noch zu wenige Mitglieder bereit. An dieser Stelle möchte sich der Vorstand für die aktive Arbeit besonders bei Frau Erika Sommersell, Frau Susanne Zeyen, Frau Jennifer Zaehle und den Eheleuten Pabst bedanken, die weder Kosten noch Mühe scheuen, wenn es darum geht, einer in Not geratenen Katze zu helfen. Für sie ist deren zufriedenes Schnurren der schönste Dank.
Mirjam Karl-Sy -Arbeitsgruppe Katze-
05.10.2008: Tiergottesdienst
Auch in diesem Jahr ließ es sich die Bürgerinitiative Mahlwinkel/Cobbel, die seit Jahren gegen die geplante Schweinemastanlage kämpft, nicht nehmen, einen Erntedankgottesdienst für Mensch UND Tier zu feiern.
04.10.2008: Welttierschutztag
Am diesjährigen Welttierschutztag durften wir der Eröffnung der inzwischen 18. Ausgabestelle des Tiertafel Deutschland e. V. in Berlin beiwohnen. Im Anschluss trafen wir bei einer Veranstaltung zum Welttierschutztag befreundete Tierschützer vor der Gedächtniskirche. Im nächsten Info-Heft mehr darüber...
01.09.2008: Besuch bei Christina Bril in Eisleben
Am 01. September eröffnete die zweite Ausgabestelle der Tiertafel in Sachsen-Anhalt. Wir überbrachten Glückwünsche und Leckerlies und gaben als mittlerweile schon "alte Hasen" ungefragt kluge Ratschläge. Im Anschluss lernten wir das Gelände der Tierschutz-Inititiave "Tiere in Not e. V" kennen, dass von Frau Bril und ihrem Team in wirklich herausragender Form bewirtschaftet wird. Wir haben selten eine sooo schöne Einrichtung kennen lernen dürfen und wären am liebsten gleich dort geblieben.
10.07.2008: Offizielle Neueröffnung und Besuch der Patin
Zwar ging auch in den letzten Wochen die Futterausgabe unverändert weiter, jedoch waren im Hintergrund immer die fleißigen Bienchen unseres Vereins am Arbeiten. Malern, Bohren, Hämmern, Putzen, Räumen usw. standen bis in die Abendstunden auf dem Programm. .
Nun endlich konnten wir die Türen ganz offiziell öffnen und nutzten die Gelegenheit, uns bei den Sponsoren für ihre Unterstützung, aber auch bei den zwei- und vierbeinigen Kundinnen und Kunden für das Mitleiden, Mitfiebern, Mutmachen und Durchhalten zu bedanken. Einige Kunden und Sponsoren brachten uns selbst gebackenen Kuchen mit. Wir hatten Kaffee und Tee bereitgestellt und unser jüngstes Mitglied, Marie N., beschäftigte die Kleinen an der Mal- und Bastelstrecke.
Foto: Bettina Fassl - v. l. n. r.: Lothar Tietge (Tiertafel Deutschland), Patin Undine Kurth und Ditmar Pauke (Offener Kanal)
Ja, und dann durften wir Undine Kurth, die Vorsitzende des Landesverbandes Bündnis 90/Die Grünen und Mitglied des Deutschen Bundestages begrüßen. Mit Sonnenblumen und einer privaten Spende zum Ankauf von Futter dankte sie den Mitarbeiter(inne)n "von ganzem Herzen für Ihr so wichtiges Vorhaben" und übernahm die Patenschaft für unsere Ausgabestelle. Wir freuen uns, künftig von einer so netten Patin unterstützt zu werden.
Kurz zuvor noch war Lothar Tietge zu Besuch bei Frau Kurth in Berlin. Hier trafen sich viele alte Bekannte wieder, wie etwa Adile Pannicke von der APG und anderer befreundeter Tierschutz-Organisationen aus Sachsen-Anhalt.
31.05.2008: Frühlingsfest des Tierschutzvereins Halle e. V.
Am 31. Mai 2008 feierte der Tierschutz Halle e. V. sein Frühlingsfest. Zahlreiche Gäste fanden sich aus diesem Anlass auf dem Gelände des Vereins, der dort mit ehrenamtlichen und vom Arbeitsamt geförderten Mitarbeitern ein Tierheim betreibt, ein. Auch zwei Mitglieder unseres Vereins, Frau Karl-Sy und Frau Zeyen, waren anwesend. Sie wurden von Frau Wunsch und Frau Koser, beide Mitglieder des Tierschutz Halle e. V., herzlich begrüßt.
Die Gäste besichtigten die Innenbereiche sowie die Außenanlagen des Tierheims. Den dort lebenden Katzen stehen gut ausgestattete Räume und Außengehege zur Verfügung. Auch einige Hunde sind in diesem Heim untergebracht. Sie können ebenfalls großzügig angelegte und umzäunte Außengehege nutzen. Des Weiteren leben Ziegen, Hängebauchschweine und Kleintiere in der Einrichtung. Die Besucher konnten sich die Tiere anschauen und über deren Besonderheiten informieren.
Für die Kinder waren Schaukel und Hüpfburg aufgebaut und auch für das leibliche Wohl war mit Getränken und Speisen gesorgt. In den Gesprächen, an denen zuletzt auch Frau Bril von der Tierschutz-Initiative Eisleben + Tierschutzpartei Sachsen-Anhalt teilnahm, informierten die Mitglieder des Hallenser Vereins über die Gegebenheiten in ihrem Heim. Es wurden Erfahrungen aus der Arbeit im Tierschutz ausgetauscht und Probleme erörtert.
Der Besuch in Halle war für die Magdeburger Tierschützer wieder einmal - wie schon in den Vorjahren - ein interessantes und sehr informatives Erlebnis. Wir freuen uns aufs nächste Jahr...
29.05.2008: Endlich: Der Mietvertrag für die Tiertafel!
Ja, es ist wieder einmal soweit. Die Tiertafel zieht noch einmal um. Allerdings nur zwei Türen vom bisherigen Standort entfernt..
Heute haben wir den Mietvertrag für die Räume im Bruno-Taut-Ring 103 in Olvenstedt erhalten und können nun die ersten eigenen Räume einrichten. Mehr dazu in Kürze unter dem Pkt. "Tiertafel"...
22.05.2008: Der MDR bei der Ausgabestelle Magdeburg der Tiertafel Deutschland
Drei Stunden wurde vor Ort gedreht. Die Ausstrahlung ist für den 19.06.2008 ab 19.50 Uhr vorgesehen.
22.05.2008: Wegwerfware Tier?
In Olvenstedt wurde ein Welpe in der Mülltonne "entsorgt" und konnte gerade noch gerettet werden. Unsere Stellungnahmen gab es um 14.00 Uhr und 16.00 Uhr im MDR.
Und bald beginnt wieder die Urlaubszeit...
Solange die Täter - falls sie überhaupt gefasst werden - für ihre Taten gerade mal einen Wink mit dem erhobenen Zeigefinger zu erwarten haben, werden wir immer wieder mit solchen Handlungen konfrontiert werden. Jede/r sollte die Augen aufhalten und bei dem kleinsten Verdacht die Polizei verständigen.
06.05. und 13.05.2008: TV-Beiträge und Stadtratssitzung
Durch unsere Stellungnahme am 06.05.2008 im MDR aufmerksam geworden suchte uns ein ZDF-Team auf, um ebenfalls zum Thema "Tigertötung" unsere Meinung zu erfahren. Im Anschluss begleitete uns das TV-Team in die Stadtratssitzung und harrte dort mit uns bis zum Abend aus, um die Rechtfertigungsversuche des Zoodirektors anzuhören. Mit Entsetzen mussten wir miterleben, wie über den Antrag der SPD, Tigerkater Taskan weiterleben zu lassen, debattiert wurde: Große Teile der Linken findet generell Tötungen im Zoo normal, man schlachte ja auch Tiere zum Essen, FDP und future (Jugendpartei) vertrauen der Kompetenz der Zooleitung, einige Stadträte verweisen auf Tierversuche zum Wohle der Menschen etc. Uns wurde wieder einmal bewusst, das die Tierfreunde dieser Stadt auf sich selbst gestellt sind. Tierschutz hat keine Lobby im Stadtrat von Magdeburg!
Im Anschluss der Sitzung suchte Zoodirektor Dr. Perret das Gespräch mit uns. Währenddessen klopften ihm einige Stadträte anerkennend auf die Schulter, raunten ihm zu: "Ist doch gut gelaufen!" und dgl...
Gemeinsam mit der Regionalgruppe Sachsen-Anhalt des Aktion Kirche und Tiere e. V. und dem LV der Tierschutzpartei haben wir eine Unterschriftensammlung gestartet, damit Tigerkater Taskan nicht auch noch sterben muss! Zwar hat der Stadtrat beschlossen, dass er weiterleben darf, aber was von Beschlüssen unserer Stadträte zu halten ist, haben wir hinlänglich beim Thema "Tierheimneubau" erleben "dürfen"!!
06.05.2008: Zoo tötet gesunde Tigerbabys
Mit der Tötung der Tigerbabys in Magdeburg wird die Einrichtung „Zoo“ generell in Frage gestellt. Wenn der Staat mit Zoologischen Gärten Einrichtungen zulässt, in denen Tiere auf Lebenszeit gefangen gehalten werden, so ist er auch moralisch verpflichtet, für die Tiere, die nicht ins Raster passen, einen Platz zum Leben sicherzustellen, auch wenn dies mit Kosten verbunden ist.
Kein privater Tierhalter darf ein Leben auslöschen, wenn es nicht reinrassig ist. Kein Züchter, dessen Hündin von einem Mischling gedeckt wurde, darf deshalb die Welpen töten.
Die Entscheidung des Magdeburger Zoos werden sicher die wenigsten Besucher verstehen oder billigen können. Es ist nicht nachvollziehbar, dass es keine andere Lösung gegeben haben soll. Wir fordern eine Untersuchung des skandalösen Vorgehens!
Es ist eine Schande für die Spezies „Mensch“, dass Lebewesen, die einen Platz „blockieren“, allein aus organisatorischen Gründen getötet werden dürfen. Hier bedarf es dringend einer gesetzlichen Regelung. Mehrere Tierfreunde haben Strafantrag gestellt.
Wer noch einen Fuß in diese Einrichtung setzt, unterstützt mit seinem Eintrittsgeld die lebensverachtende Leitung des Magdeburger Zoos. Wer sich hier aufschwingt, über lebenswert und nicht lebenswert zu entscheiden, dessen Selektionsprogramm muss man nicht noch mit Eintrittsgeldern unterstützen! Andere Möglichkeiten hat der gemeine Tierschützer derzeit leider noch nicht.
Wer sich dem anschließen möchte, melde sich bitte in unserem Büro. Nach uns übermittelten Informationen sollen u. a. das Veterinäramt, die sog. Ethik-Kommission und der Zoo-Ausschuss der Tötung zugestimmt haben.
Im Rahmen der Einwohnerfragestunde im Magdeburger Stadtrat werden Mitglieder unseres Vereins in Zusammenarbeit mit dem Landesverband der Tierschutzpartei Aufklärung fordern.
22.04.2008: Inka
Wie wir heute erfahren haben, ist eine unserer Schulhündinnen, Inka, im Alter von 7 1/2 Jahren von uns gegangen. Inka Specht war eine besonders ruhige und sanfte Hündin, die wir auch im Unterricht mit geistig behinderten Kindern und Jugendlichen unbesorgt einsetzen konnten. Mit Inka verlieren wir die Hündin, mit der unser Projekt "Ein Hund macht Schule" im Jahr 2005 begann.
Frühjahrsputz am 15.03.2008 in Neu-Olvenstedt
Vertreter vom Bündnis für Tiere e. V., der Tierschutzpartei und Mitarbeiter + Kunden der Tiertafel brachten eine Fläche in Ordnung, die als Hundeauslaufwiese ins Auge gefasst wurde. Hier ein paar Impressionen:
Die Fotos von Herrn Gehrmann sehen Sie unter www.magdeburg.de
21.02.2008: Wiedereröffnung der Tiertafel
Nach dem Umzugsstress der letzten Wochen konnte die Ausgabestelle Magdeburg des Tiertafel Deutschland e. V. am neuen Standort - in den Räumen der BI Olvenstedt e. V. - wieder eröffnen. Fast alle Kund(inn)en fanden uns auf Anhieb und jede Menge neuer Kund(inn)en kamen hinzu. Alle waren wieder mit viel Engagement dabei und freuten sich über den gelungenen Neustart.
19.02.2008: Standbetreuung
Die BI Olvenstedt/AG Stadtumbau hatte zur Diskussion mit OB Trümper in die Grundschule am Grenzweg eingeladen. Bereits zwei Stunden zuvor durften wir unseren Verein und die Tiertafel an einem Stand präsentieren.
14.01.2008: Hundesteuererhöhung
Nach den Veröffentlichungen im "Magdeburger Sonntag" und in der "Volksstimme" steht bei uns das Telefon nicht mehr still. Neben wüsten Beschimpfungen eines einzelnen Kampfrentners gegen Hundehalter und insbesondere Hunde haltende Hartz-IV-Empfänger, einem pauschalen Verweis auf deren notorische Faulheit und die vielen, vielen Hundehaufen gab und gibt es auch zahlreiche traurige Anrufe von Betroffenen.
Da das Thema viel zu umfangreich ist, hier komplett abgehandelt zu werden, haben wir einen Informationsblatt erstellt, der gegen ausreichend frankierten Rückumschlag gern übersandt wird. Sie können ihn aber auch zu unseren Öffnungszeiten bei uns im Büro erhalten (Tel. 0391 5556807).
Neben den Steuervergünstigungen nach §§ 8 und 9 der Hundesteuersatzung haben Hundehalter auch die Möglichkeit, einen Antrag auf Steuererlass nach § 10 zu stellen. Durch Zahlung der Steuer darf Ihre Existenz nicht gefährdet werden. Diese Möglichkeit ist nicht eingeschränkt wie bei den Steuervergünstigungen. Die Einschränkungen in § 7 der Hundesteuersatzung betreffen allein § 8 und 9 der Satzung.
Der Billigkeitserlass gilt nach allgemeinem Steuerrecht § 227 Abgabenordnung. Hierauf verweist § 13 a des Kommunalen Abgabengesetzes des Landes Sachsen-Anhalt. Auch die so genannte Strafsteuer bleibt vom Charakter eine Steuer. Es ist keine Strafe und keine Geldbuße.
Das Existenzminimum ist z. B. durch Pfändungsfreibeträge in der Zivilprozessordnung geschützt. Der pfändungsfreie Betrag liegt über 900,- Euro und steigt bei Unterhaltspflicht für eine Person oder mehrere Personen an.
Klar und unzweifelhaft ist, dass die Beträge, die Hartz-IV-Empfängern gezahlt werden, allein ausreichend sind, den Bedarf des jeweiligen Menschen zu decken. Das Haustier wird nicht berücksichtigt. Würde ein Hartz-IV-Bezieher Hundesteuer zahlen müssen, könnte dieser Bedarf nicht mehr gedeckt werden. Nach der Stellungnahme des Stadtsteueramtes müssen Hundehalter jedoch damit rechnen, dass dieses den Hinweis auf den Billigkeitserlass nicht freundlich aufnimmt und sie mit einer Reduzierung um die Hälfte oder einer Ratenzahlung ruhig stellen will. Betroffene Hundehalter sollten einerseits auf der Steuervergünstigung um die Hälfte bestehen und zudem einen Antrag auf Erlass stellen.
Es ist ein Skandal, dass die Stadt versucht, auf Kosten der Ärmsten ihren Haushalt zu sanieren, denn genau so hat sie die Steuererhöhung ja auch begründet! Wenn Sie zu denen gehören, die Anspruch auf einen Erlass haben, dann lassen Sie sich nicht abspeisen!
01.01.2008: Herzlich willkommen...
... im neuen Jahr. Auch heute gab es den traditionellen Neujahrsspaziergang. Alle Zwei- und Vierbeiner hatten viel Spaß und konnten sich abseits der Knallerei von eben dieser erholen, bevor uns dann in Kürze wieder der alltägliche Stress einholt.
11.12.2007: Weihnachtsfeier, die Dritte..
... dann auch noch bei der BI Olvenstedt. Bald ist wieder zu lesen, wir würden nur noch Weihnachten feiern... Oder zeugen die vielen Einladungen einfach nur von der Beliebtheit unseres Vereins?
10.12.2007: Eine Weihnachtsfeier...
... jagd die nächste. Heute durften wir dann zu Gast beim Schönebecker Hundeverein sein. War wie immer toll! Danke.
09.12.2007: Weihnachtsfeier...
... im ASZ Sudenburg. Mit dabei: neben unseren Mitgliedern auch Frau Kraft und Herr Simon vom EAHV, Herr Hopf von der BI, das Ehepaar Gehrmann von der BI Olvenstedt, natürlich auch Herr Pauke vom Offenen Kanal und - DER WEIHNACHTSMANN! Bericht am Heiligen Abend im Offenen Kanal!
06.12.2007: Erstmals Futterausgabe und Beratung
Immer donnerstags von 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr: Futterausgabe und Beratung für Tierhalter, sh. "Tiertafel"
04.12.2007: Öffentliche Vorstellung der Ausgabestelle Magdeburg des Tiertafel e. V.
Wir erwarten den gesamten Vorstand der Tiertafel... Besuchen Sie uns ab 11.00 Uhr!
28.11.2007: Diskussion mit OB-Kandidat Olaf Meister
Oberbürgermeisterkandidat Olaf Meister diskutierte mit uns über Themen rund um den Tierschutz.
Foto: Bettina Fassl
Lesen Sie unseren ausführlichen Bericht unter "Tier(heim)-Stammtisch"...
09.09.2007: Sportwandern mit Hund großartig angelaufen
Man ist ja immer skeptisch, wenn man ein neues Projekt startet: Wie wird es angenommen? Geht alles gut? Wird es eine Eintagsfliege oder freuen sich alle auf das nächste Mal? Nun, Bilder sprechen für sich. Über 15 Leute waren beim Start dabei, viele hatten sich gemeldet, da sie dieses Mal leider verhindert waren, aber unbedingt für das nächste Mal benachrichtigt werden wollten...
20.08.2007: Zu Gast in Schönebeck
Auch in Schönebeck geht es weiter. Frau Kraft hatte zu einem Gespräch über Welpenerziehung eingeladen und es gab Rückmeldungen aus Pitesti (Rumänien).
05.07.2007: Vegetarische Tafelrunde erfolgreich gestartet
Mit diesem Andrang hatten wir nicht gerechnet: 16 Teilnehmer/innen gaben am 05.07.2007 im Sudenburger "El Gaucho" den Startschuss zu diesem neuen Projekt und waren längst nicht alle Interessenten. Diejenigen, die aus terminlichen Gründen beim ersten Mal nicht dabei sein konnten, möchten wir gern beim nächsten Treffen Anfang August begrüßen. Näheres auf der Seite www.vegetarische-tafelrunde.de
02.07.2007: Aufatmen angesagt!
Nach heute geführtem Telefonat hier mal eine freudige Nachricht: Peter Michael Simon, dem Vorsitzenden unseres Schönebecker Partnervereins, geht es nach überstandener Bypass-OP und mehrwöchiger Reha inzwischen besser. Er plant schon wieder...
08.-10.06.2007: Blütenfest in Olvenstedt
Foto 1: Herr Lothar Schirmer mit Sissi Foto 2: Unser Hamburger Thomas Ziesmann mit Sissi, daneben Anett Horak mit Pudel Pascha, unten "Schmusi" Benni Foto 3: Ein seit kurzem auftretendes Phänomen unter Magdeburger Tierschützern: Es wachsen Hasenohren...
Wir waren eingeladen, an den drei Tagen des diesjährigen Olvenstedter Blütenfestes über die Arbeit unseres Vereins zu informieren. Mit einem Bücherbasar, T-Shirts und Info-Material über unsere vielfältigen Projekte "bewaffnet", kamen wir der Einladung trotz der 30°C (und gefühlten 50°) gern nach.
Nachdem Lothar Schirmer unserer Frau Richter für ein Buch glatt 20,- Euro spendete, klärte er doch kurz darauf auf, dass es sich bei dem Geldschein um eine "Blüte" handelte. So kamen wir erstmals (hoffen wir) zu der Möglichkeit, während des Blütenfestes eine Blüte aus der Nähe zu betrachten...
Für den Schabernack, der ob des ernsten Hintergrundes der zunehmenden Verbreitung von Falschgeld durchaus Sinn machte, musste Herr Schirmer dann bei hochsommerlichen Temperaturen einen Pelz tragen, wenn auch einen kleinen. Ein Vereinsmitglied lieh hierfür ihre Hundedame aus und das Ergebnis lässt sich durchaus sehen...
16.05.2007: "Partner Hund" berichtet über unsere Pelz-Aktion
In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift "Partner Hund", Heft 6, Ausgabe für Juni 2007, haben wir heute folgenden Text entdeckt: "Witzige Idee: Eine Zeitungsmeldung, dass die Modebranche verstärkt wieder auf Pelze setzt, brachte Hundefreundin Bettina Fassl in Magdeburg erst auf die Palme und dann an den Computer. Unter dem Motto "Ich trage gern Pelz ... aber nur lebend!" stellte sie eine Internetseite ins Netz, auf der sich jetzt Tierfreunde aus ganz Europa mit ihrem "Lieblingspelz" per Foto vorstellen: vom Mops aus Athen bis zum Mix aus Meck-Pomm und anderen Fellträgern wie Katze oder Kaninchen ist alles dabei. Weitere Fotos von "Pelzträgern" sind herzlich willkommen.
Freuen wir uns, dass unser Projekt so positiv aufgenommen wird!
02.05.2007: Neue Hundetonnen übergeben
19.04.2007: Schönebecker kopflos
Herr Simon, Vorsitzender des EAHV Schönebeck, hatte einen Herzinfarkt. Die geplanten Veranstaltungen seines Vereins werden daher verschoben.
12.03.2007: Wieder mal...
... will man den Magdeburger Hundehaltern ans Portemonnaie! ... steht die Erhöhung der Hundesteuer auf der Tagesordnung der Stadtratssitzung am 15.03.2007. ... haben wir - gemeinsam mit der Tierschutzpartei und der BI "Pro Tierheimneubau" - eine Kundgebung angemeldet. (13.20 Uhr bis 14.00 Uhr vor dem Rathaus)
Zwar etwas kurzfristig, aber besser, ein paar wenige zeigen Flagge als viele sitzen im sicheren Kämmerlein und kommentieren - wieder mal...
28.02.2007: Es gibt sie noch, die wahren Helden!
Vor mehr als einem Jahr kam ein Beagle-Rüde zu uns, um dessen Geschichte sich allerlei Märchen spannen... Ein paar ECHTE und WAHRHAFTE Tierschützer sahen Gefahr im Verzug, stellten uns den Beagle fast vor die Tür und verzogen sich wieder - der eine in sein stilles Kämmerlein, der andere ins Ausland. Der Beagle wurde vorübergehend vermittelt, doch als es ernst wurde und der Übergabevertrag unterzeichnet werden sollte, war erst einmal Ruhe und niemand mehr zu erreichen.
Nun hat die Geschichte ein Happy-End gefunden: Familie S., die sich des Beagles annahm, hatte erhebliche Probleme in ihrer Hausgemeinschaft: Hundehaltung unerwünscht! Doch wo andere den Kopf in den Sand stecken, da fangen andere an zu kämpfen! Familie S. nahm das Verbot nicht einfach hin, schließlich gibt es mittlerweile genügend Urteile, die besagen, dass Hundehaltung zur normalen Lebensführung gehört. Die Sache landete vor Gericht - und Familie S. setzte sich durch! Die Gegner mussten sich geschlagen geben und der Unglücks-Beagle Lucky ist nun ein anerkanntes Mitglied der Familie S. Bravo, können wir da nur sagen! So viel Durchhaltevermögen und Kampfgeist wünschten wir uns von allen tierlieben Mitmenschen!
Und Lucky ist nun ein Hund im Glück, denn wenn Herrchen und Frauchen selbst vor Gericht für ihn streiten, dann muss das wahre Liebe sein!
02.02.2007: Anti-Pelzkampagne
Unter dem - bewusst provokativen - Titel "Ich trage gern Pelz" startet die Gemeinschaftsaktion unseres Vereins und des Landesverbandes Sachsen-Anhalt der Partei Mensch Umwelt Tierschutz/Die Tierschutzpartei. Hierzu: www.ich-trage-gern-pelz.de.
31.01.2007: Pressemeldung der Urania Magdeburg: Brauchen wir eine neue Kampfhundeverordnung?
Die letzten tragischen Vorfälle mit Hunden haben die alte "Kampfhunde"-Diskussion wieder neu entfacht. Die Befürworter verweisen auf Todesfälle und schwere Verletzungen. Sie fordern Rasselisten, höhere Steuern und ein schärferes Vorgehen. Tierfreunde stemmen sich dagegen. Sie befürworten einen Hundeführerschein und verweisen auf die Verantwortung der Halter. Zudem kann jeder falsch erzogene Hund, auch ein kleiner und niedlicher Hund, gefährlich werden.
Am Mittwoch, dem 31. Januar 2007 um 18.00 Uhr, stellen sich in der Magdeburger URANIA zur Diskussion: Friedhelm Prior vom Innenministerium des Landes Sachsen-Anhalt, Holger Platz - Beigeordneter für Kommunales, Umwelt und allgemeine Verwaltung der Stadt Magdeburg sowie die Magdeburger Tierärztin Dr. vet. Heidi Zibolka.
Der Eintritt zu dieser Gemeinschaftsveranstaltung von URANIA und dem "Bündnis für Tiere e. V." ist kostenlos.
31.01.2007: Schreck lass nach!
Steffanie Koch, die Leiterin unserer Regionalgruppe Ohrekreis, wollte heute an unserer Urania-Veranstaltung teilnehmen. Doch leider mussten wir dann von einer Besucherin erfahren, dass Frau Koch einen Wildunfall hatten. Das Reh hat nicht überlebt.
Wir hoffen, dass sich Frau Koch bald wieder - auch psychisch - erholt!
30.01.2007: Bürgerstammtisch der BI Olvenstedt
Die Bürgerinitiative Olvenstedt e. V. hatte den Vorsitzenden unseres Vereins, Josef Fassl, für den 30.01.2007 ab 18.00 Uhr zu einem Vortrag zum Thema "Hundehaltung - (k)ein Problem" eingeladen. Weiterhin kam die Mitarbeiterin der ÖSA, Frau Gabi Kotulla, zu Wort. Ort der Veranstaltung war der Bruno-Taut-Ring 101.
11.01.2007: Kundgebung und Anhörung im Landtag
Wer sich für das Thema "Kampfhundegesetz" interessiert, kann sich im Vereinsbüro ein Exemplar des überaus umfangreichen Protokolls ausleihen.
11.01.2007 - Kundgebung vor dem Landtag Sachsen-Anhalts: GEGEN Hövelmanns Rasseliste! - AUFRUF zur Kundgebung
Wann und Wo? Am 11. Januar 2007 ab 08.30 Uhr vor dem Landtag Sachsen-Anhalts, Domplatz, Magdeburg Durch die geschürte Hysterie ist die Ausrottung ganzer Rassen zu befürchten! So wird das Zusammenleben friedlicher Bürger vergiftet!!!! Naturwissenschaftliche Beweise, dass es keine Kampfhunde gibt, liegen seit langem vor!
Links: Ergebnisse der Tierhochschule Hannover
Meinung des Magdeburger Oberbürgermeisters im Oktober 2006: Er habe nicht vor, „Kampfhunde 20 Jahre lang im Tierheim durchzufüttern!“
Tierschützer Sachsen-Anhalts: Unterstützt unseren Protest! Etliche Abgeordnete sind schon gegen die Rasseliste. Überzeugen wir noch die Wankelmütigen und Unentschlossenen! Diskutieren Sie am Eingang des Landtages mit unseren Volksvertretern! Für ein Sicherheitskonzept OHNE RASSELISTE! Wer bestimmt hier über „lebenswert“ und „nicht lebenswert“?? (Eine Gemeinschaftsaktion vom Bündnis für Tiere und dem LV Sachsen-Anhalt der Partei Mensch Umwelt Tierschutz/Die Tierschutzpartei)
02.01.2007: Weiterführung des Tier(heim)-Stammtisches
Da Frau Schumann den alten Tierheim-Stammtisch verlassen hat, wird er unter leicht veränderten Namen durch die übrigen Teilnehmer fortgeführt. Termine und weitere Infos unter dem neuen Punkt "Stammtisch".
01.01.2007: Demokratische Zustände im Stadtrat??
Lesen Sie unter Punkt "Stadtrat", was dem Bürger Thomas Ziesmann während der Einwohnerfragestunde widerfahren ist!
01.01.2007: Monatliche Gassi-Runden
Anette Horak und ihr Benni wollen eine alte Tradition des ehemaligen Hunde-Teils unseres Vereins in schönerer Variante wieder aufleben lassen. Sie werden nun im Monats-Rhythmus Routen organisieren, die sie zuvor auskundschaften. Nach der Teststrecke in HUNDisburg und der Neujahrswanderung in den Sohlener Bergen können wir auf die nächsten Treffen gespannt sein wie ein Regenschirm. Wir werden in Kürze eine Extra-Rubrik für die Termine einstellen.
01.01.2007: Neujahrswanderung
Auch in diesem Jahr trafen sich Vereinsmitglieder zum schon traditionellen Neujahrswandern.
16.12.2006: Weihnachtsfeier
Unsere diesjährige Weihnachtsfeier - erstmals als gemeinsamer Verein - fand am 16. Dezember 2006 ab 15.00 Uhr im Offenen Treff Große Diesdorfer/Ecke Flechtinger Straße statt. Hierzu hatten wir auch Tierfreunde aus anderen Vereinen eingeladen, um uns für die bisherige gute Unterstützung zu bedanken. Vertreter des Tierheims Wolmirstedt, des Schönebecker Hundevereins und Frau Koch aus Haldensleben nahmen die Einladung gern an. Auch dieses Mal halfen wieder viele fleißige Hände bei der Vorbereitung und Gestaltung. Mit Gedichten und Geschichten u. a. von Frau Karl-Sy und Frau Kretschmer, musikalischen Einlagen,u. a. von Herrn Barczik sowie Grußworten, die Herr Ziesmann von der Hamburger "Hunde-Lobby" überbrachte, waren sich alle einig, dass es ein rundum gelungener Nachmittag war, der in den Abend überging und erst nach vielen Stunden endete.
Danken möchten wir auch allen fleißigen Kuchenbäckern, die namentlich zu nennen den Rahmen sprengen würde. Den anwesenden ca. 40 Mitgliedern hat es sehr gefallen und eine schöne Möglichkeit zum weiteren Kennenlernen ermöglicht.
13.12.2006: Einladung beim Schönebecker Hundeverein
Die als monatliche Mitgliederversammlung getarnte Weihnachtsfeier brachte die Mitglieder beider Vereine wieder einmal näher zusammen und bleibt in netter Erinnerung.
07.12.2006: Protest-Kundgebung vor dem Rathaus
Heute standen mehr als 50 Bürger(inne)n und einige Vierbeiner von 13.30 Uhr bis 14.00 Uhr vor dem Rathaus, um vor der Stadtratssitzung, in der über die drastische Erhöhung der Hundesteuer abgestimmt werden sollte, zu protestieren. Die innerhalb weniger Tage gesammelten mehr als 1500 Unterschriften (in der Presse war irrtümlich von 1100 die Rede) GEGEN die Erhöhung nahm Stadtrat Hans-Werner Brüning (PDS) entgegen, der sie dann auch zu Beginn der Stadtratssitzung übergab. Der Punkt "Hundesteuer" wurde von der Tagesordnung genommen, soll aber noch im Dezember separat beraten werden. Der MDR sendete am Abend einen Bericht über unsere Protestaktion.
Wir danken für die großartige Unterstützung bei der Vorbereitung, allen voran Frau Schreiber mit den Leuten "ihrer" Montagsdemo, Herrn Bennert, der allein fast 300 Unterschriften ablieferte, Frau Dr. Zibolka mit weit über 200 Unterschriften, und nicht zu vergessen auch den vereinzelten Mitgliedern des TSV 1893 (oder wie er sich gerade nennen mag), die über ihren Schatten sprangen und nicht nur an den vorangegangen Demos von Frau Krüger teilnahmen, sondern auch aktiv unseren Protest unterstützten! Wir wissen das zu würdigen!
Nicht mit uns - NEIN zu Steuererhöhung und Mehrbelastung!
Gemeinsam mit dem Landesverband der Partei Mensch Umwelt Tierschutz/Die Tierschutzpartei und der Bürgerinitiative "Pro Tierheimneubau" haben wir unsere Protestaktion gestartet. (Aktion beendet).
05.12.2007: Gespräch mit Stadträtin Sabine Paqué (FDP)
... zur Erhöhung der Hundesteuer...
29.11.2006: Tierheim-Stammtisch
Wir diskutierten mit Stadtrat Gunter Schindehütte (CDU) u. a. über die Erhöhung der Hundesteuer.
28.11.2006: Besuch in der Hugo-Kükelhaus-Schule
Hündin Inka war wieder einmal Gast der Hugo-Kükelhaus-Schule, einer Schule für geistig behinderte Kinder und Jugendliche. Es war ihr zweiter Besuch. Auch Birgit Kraft vom Hundeverein Schönebeck (EAHV) war dabei. Sie wird künftig mit Hündin Dunja in Schönebeck Schulen und Altenheime besuchen und holte sich bei uns Anregungen. Ihr Einsatz wird schon erwartet. Man hatte sie bereits zum Vorgespräch im Wohnheim der Salzlandwerkstätten des CJD in Schönebeck gebeten.
Schön, dass wir helfen können.
24.11.2006: Zu Gast beim Hundesportverein in Burg - Debatte mit Landtagsabgeordneten
Auch hier gab es wieder eine lebhafte Diskussion zum geplanten Kampfhundegesetz...
15.11.2006: Debatte mit Landtagsabgeordneten zum geplanten "Kampf"-hundegesetz
Der Erste Allgemeine Hundeverein Schönebeck (EAHV) hatte uns zu einer Informationsveranstaltung eingeladen. Herr Bernward Rothe, innenpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, erläuterte das geplante "Gesetz zur Vorsorge gegen die von Hunden ausgehenden Gefahren" und stellte sich den Fragen der Anwesenden. Unterstützung erhielt er von Frau Petra Grimm-Benne (MdL), die auch ein Büro in Schönebeck unterhält und den dortigen Hundefreunden somit keine Unbekannte ist.
Neben uns wurde ausdrücklich auch Herr Peter Barczik, der Landesvorsitzende der Tierschutzpartei, eingeladen. Auch eine Vertreterin des Schönebecker Tierschutzvereins war anwesend.
13.11.2006: STELLUNGNAHME zur geplanten Erhöhung der Hundesteuer
Die Erhöhung der Hundesteuer ist unsozial. Der beabsichtigte Wegfall der Steuerermäßigung für ALG II-Empfänger stellt die Bürger vor die Wahl, den Hund aufzugeben oder ihn von dem Geld zu finanzieren, das für das eigene Existenzminimum bemessen ist. Die Steuerermäßigung soll nur noch für Jäger gelten. Wie viele Jäger gibt es in Magdeburg? Wie viele Hobbyjäger darunter? Warum eine Steuerbefreiung für diese Personengruppe? Wer sich einen Jagdschein leisten kann, kann auch Hundesteuer bezahlen!
Die Stadt freut sich auf Mehreinnahmen. Dabei könnte sie Steuergelder in erheblichem Maße einsparen, wenn sie die Steuerbefreiung für aus dem Tierheim aufgenommene Hunde von einem auf drei Jahre verlängert.
Die Stadt Braunschweig, die als Beispiel für die Erhöhung herangezogen wird, gewährt ALG II-Empfängern eine Reduzierung um 50 %. Ein Vergleich mit anderen Städten ersetzt nicht eine Begründung gegenüber den Bürgern. In München sind 76,80 € für jeden Hund zu zahlen. In Burg und Braunschweig ist eine Steuerermäßigung bei Nachweis einer mit Erfolg abgelegten Prüfung als Schutzhund möglich.
Im Übrigen meinen wir, dass die Erhöhung bei Berücksichtigung des reellen niedrigen Einkommens völlig unangemessen und der Vergleich der Steuer mit einigen west- und süddeutschen Städten ziemlich unverschämt ist. Und wenn man sich mit Berlin vergleicht, sollte man auch mal das dortige Tierheim dem unseren gegenüberstellen.
Die Bürger sollten die Gelegenheit wahrnehmen und am 07. Dezember den Stadträten vor dem Rathaus ihre Meinung sagen. Dort haben wir für die Zeit von 13.30 bis 14.00 Uhr eine Kundgebung polizeilich angemeldet. Wer schon vorher aktiv sein möchte, kann sich an unserer Unterschriftenaktion beteiligen.
Josef Fassl, Vorsitzender, am 13.11.2006 (Die Stellungnahme wurde am 16.11.2006 leicht gekürzt in der Magdeburger Volksstimme veröffentlicht.)
12.11.2006: Herbstwanderung in HUNDisburg
Auch das ist inzwischen schon Tradition unseres Vereins und soll auch nach der Fusion beibehalten werden: In unregelmäßigen Abständen treffen sich nach Lust und Laune Vereinsmitglieder mit ihren sozialisierten Vierbeinern zum gemeinsamen Spaziergang. So auch heute. Um 14.00 Uhr trafen wir uns auf der Hundewiese im Magdeburger Nordpark und starteten dann in Richtung HUNDisburg. Anett Horak und ihr Benny hatten hier im Vorfeld eine Route ausgesucht und wir trotteten alle friedlich hinterher. Begleitet wurden wir dieses Mal u. a. von Frau Fischer vom Schönebecker Hundeverein, die ihren Raufbold Moritz mitbrachte, Frau Koch aus Haldensleben, die uns allen noch vom Tierheim-Projekt in Erinnerung ist, und einer Hamburger Hundefreundin.
Erstmals dabei waren auch unsere neuen Vorstandsmitglieder Frau Karl-Sy und Frau Kretzschmer vom ehemaligen TSV 2000, beide Katzenfreunde, die auf diese angenehme Art mit den für sie neuen Mitgliedern in Kontakt kamen.
Die Mitglieder nutzen diese Art der Treffen immer wieder gern, um Neuigkeiten aus der Vereinsarbeit zu erfahren. Dieses Mal ging es natürlich vorrangig um das drohende Kampfhundegesetz und die geplante Erhöhung der Hundesteuer.
Im Anschluss an die c. 1 1/2-stündige Route kehrten wir in das Café im Schloss Hundisburg ein und wärmten uns auf.
Die Gegend um Hundisburg können wir uneingeschränkt empfehlen.
03.11.2006: Was meinen wir zur geplanten Steuererhöhung?
Das Stadtsäckel scheint wirklich leer zu sein: Ein schlauer Kopf hat wohl errechnet, dass mit sog. „Kampf“-hunden, deren Zugehörigkeit niemand in der Stadt so genau definieren kann, keine Reichtümer anzusammeln sind, da es einfach zu wenige davon gibt. Zum Glück sind da noch all die anderen Köter, deren Halter ihr Geld für Belanglosigkeiten wie Hundeschule, Tierarzt und Futter ausgeben. Da wird noch ein bisschen übrig sein - das nächste Prestige-Objekt der Stadt will gebaut werden, solange es kein Tierheim ist.
Die Heime umliegender Kommunen sind ganz versessen darauf, für ein paar Taler der armen Landeshauptstadt die ungeliebten Vierbeiner abzunehmen, die unweigerlich auf der Strecke bleiben werden, wenn tierliebe, aber einkommensschwache Bürger die lästigen Hundehaufen-Produzierer nicht mehr ernähren können. Dank der Landesregierung kommen bald jede Menge sog. „Kampf“-hunde in die Heime, da fallen die Magdeburger Tiere nicht weiter auf. Je enger, desto kuscheliger! Vor allem im Winter!
Wie wird nun die Steuererhöhung begründet? Es gab seit einigen Jahren keine. Wird also mal wieder Zeit. Vor allem der Zweithund muss mit einer Steigerung um satte 100 % bestraft werden! Im Vergleich sei man eher im unteren Bereich angesiedelt. Super-Argument! Dass man aber z. B. in Burg durch Nachweis einer Begleithundeprüfung eine Steuerermäßigung um 50 % erhält, findet Frau Daniel nicht erwähnenswert! Den Mehrerlös von 385.000,- €, auf den die Dame hofft, hat sie sich schön gerechnet. Dass die Stadt vermehrt für herrenlose Tiere sorgen muss, kann sie sich kaum vorstellen. Glaubt Frau Daniel, die angeblich 3.000 schwarz gehaltenen Hunde werden durch eine Steuererhöhung angemeldet? Das rechnet sich!
Zum Glück sollen Härteregelungen eingebaut werden. Schön. Jagdhunde darf man zum ermäßigten Steuersatz halten. Frage: Meint man bestimmte Rassen, die unter dem Begriff „Jagdhund“ bekannt sind? Werden also Halter von Dackeln, Münsterländern, Viszlas etc. verschont? Oder meint man die Hunde von Jägern? Der Bevölkerungsgruppe also, die die Vierbeiner abrichten, um ihnen bei ihrem Tod bringenden Handwerk zu helfen. Diese Steuerverschonung erklären Sie mal einem Durchschnittsbürger, Frau Daniel! Dass die Jagd genau wie das Tragen von Pelzen von der Mehrheit der Bevölkerung abgelehnt wird, scheint in Magdeburg/Hinterm Mond gleich rechts noch nicht erkannt worden zu sein.
Wir rufen auf zur Kundgebung vor der Stadtratssitzung im Dezember! Wem da das Wetter wieder nicht passt, darf künftig nicht mitjammern, wenn es um das Thema Steuerbelastung geht!
Bettina Fassl am 03.11.2006
30.10.2006: Erfolgreiche Fangaktion in Wanzleben
Die nachfolgend beschriebene Aktion wurde noch vor der Fusion begonnen. Am 11.09.2006 schrieb die damalige Vorsitzende des TSV 2000, Mirjam Karl-Sy, an die Wohnungsbaugenossenschaft Wanzleben:
Sehr geehrter Herr Lazarz, der Vorstand des Tierschutzvereins Magdeburg 2000 e.V. wurde von unserem Mitglied, Frau Hildegard Pabst, darauf aufmerksam gemacht, dass Sie beabsichtigen, freilebende Katzen zum Zweck der Eindämmung der Katzenpopulation einzufangen, kastrieren zu lassen und anderweitig zu verbringen.
Unser Mitglied, Frau Hildegard Pabst, betreut in Wanzleben im Areal eine Futterstelle für freilebende Katzen. Diese Futterstelle wird über den Tierschutzverein Magdeburg 2000 geführt. Der Tierbestand konnte durch ein konsequent ausgerichtetes Kastrationsprogramm sowie durch gezielte Vermittlung von Tieren über unseren Verein bzw. durch Mithilfe befreundeter Tierschutzvereine in der zurückliegenden Zeit bereits gemindert werden. Die Futterstelle befindet sich in einem ordnungsgemäßen sauberen Zustand, die tierärztliche Versorgung ist gewährleistet, dadurch wird ausgeschlossen, dass von den betreuten Tieren Krankheiten und Parasiten auf Menschen und ggf. auf andere Tiere, die sich in der Gegend aufhalten, übertragen werden. Dem Veterinäramt des Bördekreises ist die Futterstelle bekannt. Auch erfolgt das Betreiben der Futterstelle im Konsens mit der Wohnungsbaugesellschaft Wanzleben, bei der Frau Pabst Mieterin ist.
Bevor Sie nun die Fütterung freilebender Katzen mit dem Hinweis einer in Rechnungsstellung verbieten, wäre eine Ursachenforschung für das plötzlich vermehrte Auftreten sinnvoller. Einige Ihrer Mieter haben sich nämlich in letzter Zeit ihrer Tiere entledigt, indem diese einfach ausgesetzt wurden. In einem Fall wurde ein Junge, der eine Katze im Einkaufsbeutel ins Gebüsch trug, befragt, was er denn mit dem Tier mache. Seine Antwort: „Meine Mutter hat gesagt, die können wir nicht mehr gebrauchen“. Es soll sich bei dem Kind um den Sohn einer Aussiedlerfamilie gehandelt haben. An dieser Stelle bitte ich, mich nicht falsch zu verstehen, der Hinweis auf die Aussiedlerfamilie soll lediglich dazu dienen, einen Verursacher für die wachsende Katzenpopulation, der zudem mit dem Aussetzten des Tieres auch gegen das Tierschutzgesetz verstößt, schneller ausfindig zu machen.
Auch drei weitere Tiere, die vor kurzem noch in den Fenstern Ihrer Mieter gesehen wurden, befinden sich nunmehr seit einiger Zeit nur noch im Freigang.
Der Tierschutzverein Magdeburg 2000 e. V. ist derzeit wieder beim Einfangen von Tieren aktiv. Drei Tiere werden noch in dieser Woche mit dem Ziel der Vermittlung in das Tierheim Satuelle verbracht. Nun wird es nicht möglich sein, alle Tiere von heute auf morgen einzufangen. Zwei Tiere können zudem aufgrund des hohen Alters nicht mehr an einer anderen Futterstelle untergebracht werden, zumal unsere Erfahrung in vielen Fällen gezeigt hat, dass Tiere nach ihrer Umsetzung selbst über weite Strecken an ihre ehemalige Futterstelle zurückkehren. Die sofortige Einstellung der Fütterung wäre aber in höchstem Maße tierschutzwidrig. Die Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz e. V. rät daher, freilebende Tiere möglichst in ihrer angestammten Umgebung zu belassen, soweit sie dort Futter und Unterschlupfmöglichkeiten haben.
Es sei mir noch gestattet zu erwähnen, dass, da der Bördekreis keinen aktiven Tierschutzverein hat, der Tierschutzverein Magdeburg 2000 e. V. bereits seit Jahren Bürger des Bördekreises unterstützt, die sich mit ihren „tierischen“ Problemen an uns wenden. Kosten sind dem Bördekreis dabei nie in Rechnung gestellt worden, obgleich der Bördekreis nicht in unseren Zuständigkeitsbereich fällt. Leider hat das Unternehmen, das Sie beabsichtigen, zur Eindämmung der Katzenpopulation zu beauftragen, kürzlich auch auf unser Hilfeersuchen zur Mithilfe bei der einer Fangaktion zuerst nach der Bezahlung gefragt. Der Vorstand des Tierschutzvereins Magdeburg 2000 e. V. bittet Sie daher, das Fütterungsverbot im Bereich Goethestraße mittelfristig aufzuheben.“
Bereits am 30.10.2006 konnte Frau Karl-Sy, inzwischen 1. Stellv. Vorsitzende unseres Bündnisses, dem Vorstand der Wohnungsbaugenossenschaft Wanzleben folgenden Zwischenbericht zur Fangaktion im Areal Goethestraße mitteilen: Sehr geehrter Herr Lazarz, dem Vorstand des Tierschutzvereins Magdeburg 2000 e. V. ist es mit Hilfe unseres Mitglied, Frau Hildegard Pabst, und einiger tierfreundlicher Mitmenschen gelungen, die Katzenpopulation im Areal Goethestraße weiter zu verringern. Bisher wurden in der Zeit vom 15.09. bis 30.10.2006 15 Katzen eingefangen und anderweitig untergebracht. Es ist auch erfreulich mitteilen zu dürfen, dass etliche dieser Tiere schon in ein schönes neues Zuhause vermittelt werden konnten.
Nunmehr befinden sich noch sechs Tiere im v. g. Bereich. Davon ist ein Tier bereits kastriert. Die anderen fünf Tiere werden noch eingefangen und entsprechend tierärztlich behandelt. Es hat sich also gezeigt, dass das Betreiben einer geschützten Futterstelle durchaus sinnvoll ist, um das Herumstreunen und die unkontrollierte Vermehrung der Katzen einzudämmen. Der Tierschutzverein möchte sich daher für Ihr Verständnis bedanken.“
Jeweils eine Abschrift erhielt der Amtstierarzt des Bördekreises, Olaf Ruppert.
21.10.2006: Besuch im Tierheim Wolmirstedt
Nette Mitarbeiter/innen, ein Vereinsmitglied aus unseren eigenen Reihen, dass sich im Wolmirstedter Tierheim engagiert, Tiere, die sich relativ wohl fühlen. Sauberkeit, Freundlichkeit, Engagement im Sinne der Tiere. Das ist der Eindruck, den wir aus dem Besuch mitnehmen. Weder der Wolmirstedter Tierschutzverein noch das dazugehörige Tierheim haben es verdient, von einer Magdeburger Freizeit-Politikerin öffentlich gedemütigt zu werden!
18.10.2006: Unser Verein im ZDF
Heute war es soweit: In der Sendung "Drehscheibe" des ZDF wurde der Bericht über unseren Verein ausgestrahlt, der einige Wochen zuvor u. a. im Nordpark gedreht worden war. Themen waren die Hundeauslaufwiesen und die Hundetonnen. Es sollen auch zwei Mitarbeiter des Ordnungsamtes zu Wort gekommen sein.
Wir können das Ganze leider nicht bestätigen, denn entgegen der Zusage des ZDF hat man uns über den Zeitpunkt der Ausstrahlung nicht informiert. Hätte unser aller Hopfi nicht zufällig den Bericht gesehen, wir würden heute noch auf einen Anruf warten. Nehmen wir es mit Humor, es war ja nicht der erste Fernsehbericht über unsere Arbeit und wird hoffentlich auch nicht der Letzte gewesen sein... (Gesehen hätten wir es natürlich trotzdem gern.)
Ergänzung: Inzwischen haben wir den Beitrag im Internet unter www.zdf.de gefunden. Interessierte können ihn dort ansehen.
07.10.2006: Mitglieder bestätigen die Fusion
Am 07. Oktober 2006 geschah, worauf wir so lange hingearbeitet haben: Die anwesenden Mitglieder beider Vereine - des Magdeburger Bündnisses der Hundefreunde e. V. und des Tierschutzvereins Magdeburg 2000 e. V. - stimmten im Beisein des Notars Dietmar Karlowski der Fusion zum "Bündnis für Tiere e. V." rückwirkend ab dem 01. September 2006 zu.
01.10.2006: Tiergottesdienst in Cobbel
Am 01. Oktober waren einige unserer Mitglieder zu Gast auf dem Gelände der IG Freizeit mit Pferden und Pferdeschutz.
Der Lokalteil „Der Altmärker“ der Volksstimme berichtete am 06.10.2006: „In Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde Cobbel und den Mitgliedern der Bürgerinitiative Kontra Schweinemast Mahlwinkel luden die Vereinsmitglieder um Angela Jackowski am Sonntag bereits zum fünften tierischen Erntedankgottesdienst in die Reithalle. In einer eindrucksvollen Predigt mahnte Pfarrer Peter Gümbel, in Frieden mit der gesamten Schöpfung Gottes zu leben. An vielen Orten, so Gümbel, sei ein friedvolles Leben zwischen Mensch und Tier nicht gegeben. Umso mehr sollte der Gottesdienst nachdenklich stimmen, aber auch Mut machen, sich weiterhin für den Tierschutz zu engagieren. … „Wir dürfen die Augen nicht vor dem Leid der Tiere verschließen, Tiere haben eine Seele und Gefühle.“
So bestärkte er die Gegner der Schweinemastanlage in Mahlwinkel, ihren Weg weiterzugehen. „Gerade das Verborgene muss interessieren und darf uns nicht in Ruhe lassen.“ Pfarrer Gümbel lobte das Engagement der Tierschützer wie Angela Jackowski, die die Kollekte sammelten, um ein Pferd mehr vor dem Schlachten bewahren zu können.
28.09.2006: Zu Gast bei Stadträtin Regina Frömert (PDS)
Es wurde der Verlauf der Arbeit des Tierheim-Ausschusses erörtert und die weitere Vorgehensweise im Umgang mit dem Tierheim besprochen. Wir bitten um Verständnis, dass wir hier nicht auf Einzelheiten eingehen, da diese nur für Vereinsmitglieder und die Teilnehmer/innen des Gesprächs bestimmt sind.
17.09.2006: Herbstfest im Tierheim Satuelle
Gegen 11.00 Uhr kamen wir bei strahlendem Sonnenschein - bepackt mit Futterspenden für die Miezen - im Tierheim Satuelle an. Dort trafen wir auch bekannte Tierfreunde - so z. B. den Agility-Verein aus Magdeburg, in dem sich unser Mitglied Antje Beinhoff mit ihrem Toto engagiert. Sie moderierte dann auch die Vorführung.
Auf die Kinder wartete ein Glücksrad mit Preisen, die Hundeschule von Mario Scheeben aus Magdeburg war dabei und es gab ein leckeres Kuchen-Buffet, bei dem die Entscheidung wirklich schwer fiel.
Mit der Tierheim-Leiterin Kathrin Behrend besprachen wir - wie eine Woche zuvor schon mit dem Tierschutz in Halle - die künftige Zusammenarbeit im Hinblick auf das zu erwartende Kampfhundegesetz.
Die Besichtigung der Zwinger brachte wieder mal die bittere Erkenntnis, dass in anderen Städten und Gemeinden das Tier einfach mehr geachtet wird als in der Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts. Mehr möchten wir dann an dieser Stelle nicht zu diesem leidigen Thema sagen, dafür haben wir die Tierheim-Seite. Es war jedenfalls beeindruckend, wie viele bekannte Tierfreunde aus dem Magdeburger Raum anzutreffen waren. Das spricht auch für sich...
Wer sich im Satueller Tierheim nach seinem künftigen tierischen Lebensgefährten umsehen möchte, kann zuvor auch unter der Tel.-Nr. 039058 3012 anrufen.
13.09.2006: Tierheim-Stammtisch
Am 13.09.2006 fand zwischen 18.00 Uhr und 21.00 Uhr erneut der Tierheim-Stammtisch im "Holzwurm" statt.
Frau Karl-Sy eröffnete die Versammlung und erläuterte zunächst den Ablauf der Fusion des Bündnisses der Hundefreunde und des TSV 2000. Sie wies auf die gute Zusammenarbeit z. B. mit dem TSV Halle, dem Tierheim Satuelle, Burg, Derenburg und WMS hin. Weiterhin äußerte Frau Karl-Sy ihre Ansicht, dass mittelfristig in MD kein neues Tierheim zu erwarten und daher die bisherige gute Zusammenarbeit mit anderen Vereinen und Tierheimen auf jeden Fall fortzuführen ist.
Schwerpunkt der Diskussion war die Anfrage einer Bürgerin zur so genannten „Ethik“-kommission in der Juli-Sitzung des Stadtrates. Das mittlerweile vorliegende unbefriedigende Antwortschreiben des Veterinäramtes wurde verlesen. Entgegen der Aussage in dem Schreiben, die Mitglieder der Kommission seien unabhängig, da das Tierheim in städtischer Trägerschaft ist, wurde festgestellt, dass der Vertragstierarzt sehr wohl von den Finanzen der Stadt abhängig sei. Der Landesvorsitzende der Tierschutzpartei, Herr Barczik, forderte, dass entsprechend dem Gleichbehandlungsgrundsatz unbedingt auch ein Vertreter unseres Vereins in die Kommission gehört und bei Weigerung die Kommunalaufsicht eingeschaltet werden sollte. Es wurde beschlossen, Gespräche mit Tierärzten zu führen und einen ständigen Wechsel von mindestens drei Tierärzten zu fordern.
Hopfi informierte über sein Gespräch mit dem Bund für Magdeburg (Dr. Kutschmann/Kriese). Es wurde als absurd erachtet, dass ein Tierschutzverein Spenden sammelt, um damit eine städtische Einrichtung zu unterstützen. Dies aber ist im Magdeburger Tierheim der Fall. Auch ein sog. Hundegnadenhof, noch während unserer Verhandlungen von der Neubau-Verhinderin Kriese geplant, erscheint potentiellen Spendern als private Initiative, jedoch werden drei städtische Konten zum Sammeln von Geldern angegeben. Dem wird nachgegangen.
Ein vereinsunabhängiger Bürger wird sich nun beim TSV 1893 nach den genauen Gründen für deren negative Einstellung vereinsgeführten Tierheimen gegenüber erkundigen.
Der nächste Stammtisch ist für den 11.10.2006 geplant. Wir informieren.
09.09.2006: Sommerfest beim Tierschutz Halle e. V.
Vier Vorstandsmitglieder überbrachten Futter und veterinärmedizinische Spenden und besichtigten das neue Heim des Hallenser Vereins. Frau Wunsch zeigte uns die Katzenräume, die Hundezwinger und das Gehege für die drei Schweine. Wir berichteten ihr von der Fusion unserer beiden Magdeburger Vereine.
Auf Empfehlung von Frau Wunsch, die über Jahre hinweg im Bundesvorstand "Menschen für Tierrechte" tätig war, beschlossen wir, uns um Aufnahme in diesem Dachverband zu bewerben, was inzwischen auch geschehen ist.
Sehr lobenswert war das rein vegetarische Speisenangebot, denn wer möchte schon neben dem Schweinegehege in ein Fleischstück beißen??
01.09.2006: Nägel mit Köpfen: Vorstände unterzeichnen Fusionsvertrag
Am 01. September 2006 war es soweit: In den Räumen des Notars Dietmar Karlowski in der Magdeburger Steubenallee unterzeichneten die Vorstandsmitglieder des Magdeburger Bündnisses der Hundefreunde e. V. und des Tierschutzvereins Magdeburg 2000 e. V. den Verschmelzungsvertrag beider Vereine. Damit fand ein langer bürokratischer Vorgang sein positives Ende. Der "Offene Kanal" berichtete über das Ereignis.
(Bündnis-Vorsitzender Josef Fassl und die Vorsitzende des TSV 2000 unterzeichnen den Vertrag. Foto: Ditmar Pauke)
05.08.2006: Wanderung von Schönebeck nach Eggersdorf
Der Erste Allgemeine Hundeverein Schönebeck (EAHV) hatte für den 05.08.2006 zu einem gemeinsamen Spaziergang nach Eggersdorf eingeladen. Zwei- und Vierbeiner aus Magdeburg, Schönebeck und Umgebung nahmen die Gelegenheit wahr, mal wieder miteinander zu plauschen. Herr Simon, Vorsitzender des EAHV, hatte von seiner Frau Ausgang genehmigt bekommen. Seine beiden Hunde leider nicht. Wir möchten mal anmerken, dass Herr Simon uns den Beweis, dass auch er als Vereinsvorsitzender sich "Hundehalter" nennen darf, noch immer schuldet. Aber zumindest brachte er eine Leine mit...
Wir wanderten also drauflos und wurden in Eggersdorf mit Kaffee, Kuchen, Bier, Kakao etc. erwartet. Der Regen konnte uns die Laune nicht verderben - wir sind das schlechte Wetter inzwischen gewöhnt, denn Herr Simon scheint es immer mitzubestellen. Spektakuläre Vorfälle gab es nicht, so dass es nicht mehr zu berichten gibt, als das alle Teilnehmer doch sehr erstaunt waren, dass wir erst nach vier (!) Stunden wieder am Ausgangspunkt anlangten. Die Zeit ist wirklich rasend schnell vergangen, was wohl v. a. an der netten Bewirtung und der extralangen Rast lag...
Nun sind wir gefragt, die nächste Wanderung zu organisieren. Wir haben schon einige Überlegungen angestellt, sind aber auch für Vorschläge offen.
Zum Abschluss noch ein paar Impressionen...
17.06.2006: Einladung zum Jubiläum der Tierschutzpartei
Für den 17.06.2006 hatte der Landesverband der Partei Mensch Umwelt Tierschutz/Die Tierschutzpartei Tierschützer aus ganz Sachsen-Anhalt eingeladen, mit einem Glas Sekt auf sein zehnjähriges Bestehen anzustoßen. Ab 13.30 Uhr überbrachten die Gäste, zu denen auch Vertreter unseres Vereins gehörten, Blumen und Grußworte. Besonders stolz war Landesvorsitzender Peter Barczik auf die übermittelten Glückwünsche des Landtagspräsidenten, Herrn Dieter Steinecke (CDU), dessen Lehrer er einst war.
Die Tierschutzpartei hatte es sich nicht nehmen lassen und einen kleinen Imbiss vorbereitet. Waren einige der Gäste nach Erhalt der Einladung noch skeptisch, was sie erwartet, so waren sie dann angesichts des wunderbaren vegetarischen/veganen Buffets – vorbereitet vom Bistro „Krautwell´s“ in der Magdeburger Otto-von-Guericke-Straße – voll des Lobes. So hat der Landesverband auch bei den Nicht-Vegetariern für positive Eindrücke, Denkanstöße und das berühmte „AHA“-Erlebnis gesorgt.
Alle Anwesenden fühlten sich so wohl, dass zu Beginn des Parteitages um 15.00 Uhr kurzfristig beschlossen wurde, auch uns Gäste hieran teilnehmen zu lassen. Wir möchten uns für den angenehmen Nachmittag bedanken.
08.04.2006: Mahnwache vor der Türkischen Botschaft in Berlin
Berlin, 10.45 Uhr. - Tags zuvor hatte die BZ über die geplante Aktion berichtet und nun kamen sie langsam zusammen, die Tierfreunde aus Magdeburg, Bitterfeld, Halberstadt und Berlin.
Der Landesverband Sachsen-Anhalt der Tierschutzpartei und das Magdeburger Bündnis der Hundefreunde (jetzt Bündnis für Tiere) hatten gemeinsam mit der Animal Protection Group aufgerufen, ab 11.00 Uhr vor der Botschaft der Republik Türkei gegen die Folterungen und Tötungen auf der Mülldeponie MAMAK bei Ankara zu protestieren. Gefolgt waren dem Aufruf neben den eigenen u. a. auch Mitglieder des Tierversuchsgegner Berlin und Brandenburg e. V., des TSV Magdeburg 2000 (ebenfalls jetzt Bündnis für Tiere) sowie Tierfreunde aus Dardesheim.
Vor Vertretern der türkischen Medien machten wir unserer Wut Luft: Trotz weltweiter Proteste an den türkischen Innenminister Abdülkadir Aksu nach einem Bericht in der „Hürriyet“ werden noch immer herrenlose Tiere in der Türkei ohne Beachtung der vorhandenen Gesetze in einer undenkbar brutalen Weise qualvoll getötet! In der türkischen Hauptstadt Ankara werden die herrenlosen Straßentiere aufgefangen, in die Mülldeponie "MAMAK" verfrachtet, dort ohne Wasser und Futter ihrem Schicksal überlassen. Die Tiere werden teils an den Pfoten gefesselt, teils vergewaltigt, bis die inneren Organe der Tiere geplatzt sind und sie daran qualvoll versterben! Die Welpen werden in Säcke gestopft, die dann verschnürt werden, so dass sie einen qualvollen langen Erstickungstod sterben.
In Berlin forderten wir, dass die türkische Regierung ihr im Jahr 2004 beschlossenes Tierschutzgesetz endlich anwendet und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zieht! Die Gesetze nutzen nichts, wenn sie nur auf dem Papier stehen! Peter Barczik von der Tierschutzpartei brachte es auf den Punkt: „Wir freuen uns auf die Mitgliedschaft der Türkei in der EU und besonders auch auf die türkischen Tierfreunde, erwarten aber, dass der Standard des Tierschutzes der EU auch in diesem Staate eingehalten wird. Hundemassaker gehören ganz gewiss nicht dazu!“
Adile Pannicke von der Arbeitsgruppe für Tierrechte organisierte für das nächste Wochenende in Ankara VOR ORT einen Protest. Allein dafür hatte sie schon fast 2.000 Mails erhalten.
Der Landesverband Sachsen-Anhalt der Tierschutzpartei hat die „Schwesterpartei“ in den Niederlanden, die „Partij voor de Dieren“, über den Protest in der deutschen Hauptstadt informiert und gebeten, ebenso im Nachbarland aktiv zu werden.
Spontane Unterstützung erhielten wir Demonstranten durch „Bärenjette“ Lydia Klupsch, die – obwohl unterwegs zu einem anderen Termin - sich mit ihrer Drehorgel zu den Tierfreunden gesellte und auch bei weiteren Aktionen ihre Stimme für die Tiere erheben will.
Die „Hürriyet“ berichtete am 09.04.2006 über unsere Aktion. Auch das türkische Fernsehen hat berichtet, hier liegt uns aber kein Material vor.
| |||||||||||||||||||||||||||||||
|
An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass wir uns von sämtlichen Links, die auf Webseiten außerhalb dieser Domain führen, ausdrücklich distanzieren. Darüber hinaus ist für diese Webseite verantwortlich: Bündnis für Tiere e. V., Haeckelstraße 10, 39104 Magdeburg.
Bei Fragen oder Unklarheiten im Zusammenhang mit dieser Website wenden Sie sich
bitte an [Projekt-E-Mail]. |
Die Anliegen von uns Tierschützern - "Den Stimmlosen eine Stimme geben" bzw. "Für ein friedliches Zusammenleben von Mensch und
Tier" - fanden bei Herrn Quast immer Gehör. Ein Gottesdienst gegen Massentierhaltung im Jahr 2005, bei dem der Dom voll besetzt war (während andernorts die Kirchen leer sind), wurde seinerzeit sogar im ZDF übertragen und fand große Resonanz über Sachsen-Anhalts Grenzen hinweg. Seit 2009 führt Herr Quast mit uns gemeinsame ökumenische Gottesdienste für Mensch und Tier im Elbauenpark durch
und findet jedes Mal die richtigen (deutlichen!) Worte zum jeweiligen Thema, begrüßt die angereisten Menschen UND die Tiere, ob Hunde, gerettete Pferde vom Pferdeschutzhof in Cobbel, Rentiere, Alpakas oder - wie im März 2010 - "die Schlange Karin". Jedes Wesen bekam
seine Aufmerksamkeit - als Lebewesen und nicht nur als Mahlzeit!
Was uns in Vorbereitung des Gottesdienstes in diesem Jahr auffiel, war u. a., das unsere Briefe, die wir zur Organisation persönlich in den Briefkasten am Dom eingeworfen hatten, nicht bei Herrn Quast ankamen! Tierschützern, wenn sie sich als solche zu erkennen gaben,
wurden mehrfach im Umfeld des Doms merkwürdige Sätze entgegnet, um dann - wie nach einem "Ruck" - zu sagen: "Ach ja, wir sollen ja jetzt auch die Kreatur achten!" - so, als ob man mit dieser Weisung (?) nicht zufrieden sei. Wir haben uns nur gewundert, von dem schwelenden Konflikt ahnte ja niemand etwas. Wir zählen gerade 1 und 1 zusammen.
Was im Dom im Hintergrund gelaufen ist bzw. noch läuft, ob Kritik an Herrn Quast berechtigt ist oder nicht, können wir nicht beurteilen, solange keine Einzelheiten bekannt sind. Das vorgeschobene (?) Touristenlädchen allein kann es ja wohl nicht sein. Wie dem auch sei -
wir trommeln seit Kenntnis von der Menschenkette telefonisch und per Mail alles an Leuten zusammen, was in der Kürze der Zeit erreichbar ist. Bis Herrn Quast nicht gravierende Pflichtverletzungen, die jede weitere Zusammenarbeit unmöglich machen, nachgewiesen ist, gilt die Unschuldsvermutung und solange sind Magdeburgs Tierschützer auf seiner Seite. Wir (Bündnis für Tiere e. V. und AKUT - Aktion Kirche und Tiere e. V.) sind am Montag auf jeden Fall mit dabei!
Bettina Fassl am 11.09.2010